Konferenz Women in European Business
Zum zehnten Mal veranstaltete das WEB Executive Committee in Frankfurt die Konferenz "Women in European Business". Unter dem Titel "Appreciating Cultures - Mastering the Codes" diskutierten rund 450 Teilnehmerinnen aus ganz Europa die Bedeutung gesellschaftlicher Normen für den beruflichen Erfolg.
Die Förderung und Anerkennung kultureller Vielfalt, Offenheit und Individualität seien für ein globales Unternehmen wie die Deutsche Bank Schlüsselfaktoren für den langfristigen Erfolg, erklärte Hermann-Josef Lamberti auf der 10. WEB-Konferenz in Frankfurt. "Zehn Jahre ,Women in European Business' stehen für das klare, umfassende Bekenntnis zu Diversity - die Kraft der Vielfalt der Mitarbeiter in einem Unternehmen", sagte das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank vor internationalem Publikum aus Wirtschaft und Gesellschaft. Der persönlichen Einladung zur WEB-Konferenz durch ihre Kundenberaterinnen und -berater waren auch zahlreiche Kundinnen der Deutschen Bank gefolgt. Die Konferenz wurde witzig und informativ begleitet vom Business Theater "interact".
Inwiefern sind Kenntnis und Umgang mit unterschiedlichen Codes entscheidende Faktoren für eine langfristige Karriereentwicklung, und wie groß ist der Spielraum, Regeln zu verändern und weiterzuentwickeln? Diese Fragen analysierte Herminia Ibarra, INSEAD-Professorin für Organisationspsychologie und verantwortlich für "Women Leading Change", das erste Weiterbildungsprogramm für berufstätige Frauen dieser Hochschule, die in den Rankings der Financial Times regelmäßig zu den ersten in der Welt gehört.
Ihre Ansichten zum Thema "Kulturen und Codes" im Berufsleben tauschten die Konferenzbesucher in kleinen Arbeitsgruppen beim "WEB Exchange" aus. Dabei ging es in durchaus kontroversen Diskussionen, Perspektiven und Chancen zu erkunden, die sich aus den Codes und Regeln ergeben, und von Ideen und Erfahrungen anderer zu lernen.
Ihre eigenen Erfolgsstrategien stellten Teilnehmerinnen auf der anschließenden Podiumsdiskussion vor, die von der Fernsehmoderatorin Susanne Kronzucker moderiert wurde. "Sie können nicht gewinnen, wenn sie es nicht tatsächlich wollen", betonte Antonella Mei-Pochtler, Senior Partner & Managing Director der Boston Consulting Group, und forderte die Frauen auf, falsche Bescheidenheiten abzulegen und ihre Chancen zu nutzen, um an die Spitze zu kommen.
Lynn M. Martin, ehemalige Arbeitsministerin der USA und Mitglied des Deutsche Bank America Advisory Board, gab einen Einblick in den Verlauf ihrer steilen Karriere und ermutigte die Teilnehmerinnen zu mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. "Ein Autohändler verkauft Mercedes und Honda und meint, er habe deshalb Erfahrung in Auslandspolitik. Eine Frau macht ihren Master in internationalen Beziehungen und meint: Ich bin noch nicht so weit," so Martin.
"Es ist Zeit, unsere außergewöhnliche Stärke zu erkennen und zu nutzen, denn sechzig Prozent der bestausgebildeten Bevölkerung weltweit sind Frauen", ergänzte Avivah Wittenberg-Cox, CEO der Unternehmensberatung 20-first, die darauf spezialisiert ist, Firmen zu beraten, die auf eine ausgewogene Führungsstruktur zwischen weiblichen und männlichen Talenten Wert legen.
Aletta Gräfin von Hardenberg lud die Gäste im Namen des WEB Executive Committees zur anschließenden Decennial Web-Feier ein und beschloss die in Europa einzigartige Konferenz mit den Worten: "Die WEB Konferenz ist zu einem festen Bestandteil von gelebter Diversity in der Deutschen Bank geworden - und darauf können wir stolz sein."
Inwiefern sind Kenntnis und Umgang mit unterschiedlichen Codes entscheidende Faktoren für eine langfristige Karriereentwicklung, und wie groß ist der Spielraum, Regeln zu verändern und weiterzuentwickeln? Diese Fragen analysierte Herminia Ibarra, INSEAD-Professorin für Organisationspsychologie und verantwortlich für "Women Leading Change", das erste Weiterbildungsprogramm für berufstätige Frauen dieser Hochschule, die in den Rankings der Financial Times regelmäßig zu den ersten in der Welt gehört.
Ihre Ansichten zum Thema "Kulturen und Codes" im Berufsleben tauschten die Konferenzbesucher in kleinen Arbeitsgruppen beim "WEB Exchange" aus. Dabei ging es in durchaus kontroversen Diskussionen, Perspektiven und Chancen zu erkunden, die sich aus den Codes und Regeln ergeben, und von Ideen und Erfahrungen anderer zu lernen.
Ihre eigenen Erfolgsstrategien stellten Teilnehmerinnen auf der anschließenden Podiumsdiskussion vor, die von der Fernsehmoderatorin Susanne Kronzucker moderiert wurde. "Sie können nicht gewinnen, wenn sie es nicht tatsächlich wollen", betonte Antonella Mei-Pochtler, Senior Partner & Managing Director der Boston Consulting Group, und forderte die Frauen auf, falsche Bescheidenheiten abzulegen und ihre Chancen zu nutzen, um an die Spitze zu kommen.
Lynn M. Martin, ehemalige Arbeitsministerin der USA und Mitglied des Deutsche Bank America Advisory Board, gab einen Einblick in den Verlauf ihrer steilen Karriere und ermutigte die Teilnehmerinnen zu mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. "Ein Autohändler verkauft Mercedes und Honda und meint, er habe deshalb Erfahrung in Auslandspolitik. Eine Frau macht ihren Master in internationalen Beziehungen und meint: Ich bin noch nicht so weit," so Martin.
"Es ist Zeit, unsere außergewöhnliche Stärke zu erkennen und zu nutzen, denn sechzig Prozent der bestausgebildeten Bevölkerung weltweit sind Frauen", ergänzte Avivah Wittenberg-Cox, CEO der Unternehmensberatung 20-first, die darauf spezialisiert ist, Firmen zu beraten, die auf eine ausgewogene Führungsstruktur zwischen weiblichen und männlichen Talenten Wert legen.
Aletta Gräfin von Hardenberg lud die Gäste im Namen des WEB Executive Committees zur anschließenden Decennial Web-Feier ein und beschloss die in Europa einzigartige Konferenz mit den Worten: "Die WEB Konferenz ist zu einem festen Bestandteil von gelebter Diversity in der Deutschen Bank geworden - und darauf können wir stolz sein."
