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Chancen eröffnen
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Community Development
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Dauerhafte soziale und wirtschaftliche Stabilität gehören zu den Grundvoraussetzungen für die Leistungsfähigkeit von Städten, Regionen und Nationen. Das gilt keineswegs nur für Entwicklungsländer. Auch in den reichen Industriestaaten gibt es einkommensschwache Gemeinden, die unter Instabilität leiden.
Deshalb engagiert sich die Deutsche Bank schon seit Beginn der 90er Jahre im Bereich des Community Development. In der Vergangenheit wurden arme Bevölkerungsschichten selten in die Planung von Maßnahmen einbezogen, die der Förderung und Belebung ihrer Gemeinden dienten. Trotz guter Absicht verfehlten solche „Top-down“-Strategien häufig ihre Wirkung, da die lokalen Gegebenheiten, das kulturelle Umfeld und die relevanten Entscheider nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die Community Development-Strategien der Deutschen Bank setzen hingegen ganz gezielt darauf, bedürftige Einwohner bei der Erarbeitung und der Implementierung von Plänen zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur miteinzubinden. Häufig wird dafür die Form einer Public-Private Partnership gewählt, im Rahmen derer Bürgervertretungen, Behörden und die Privatwirtschaft als gleichberechtigte Partner kooperieren. Die Unterstützung von solchen Community Development-Projekten in Form von Zuschüssen und Krediten hat bei der Deutschen Bank eine lange Tradition.
Über die Deutsche Bank Americas Foundation und die Community Development Finance Group unterstützen wir eine Vielzahl von Kommunen in den USA – und das weit über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus. Dafür bescheinigt uns die US-Regierung Jahr für Jahr „hervorragende“ Ergebnisse. Ein Grund: Unser Einsatz beschränkt sich nicht nur auf die Bereitstellung finanzieller Mittel, sondern wir stehen sozialen Organisationen auch beratend zur Seite und unterstützen sie bei der Planung und Umsetzung komplexer Finanzierungskonzepte.
Unser gemeinsames Ziel: durch das Schaffen von Arbeitsplätzen und sozialem Wohnraum für Obdachlose und Geringverdiener den nachhaltigen Aufbau dieser Gemeinden voranzutreiben. DB SHARE, eine Initiative der Deutschen Bank, nimmt sich dieser herausfordernden Aufgabe in New York bereits seit 1998 an. Seitdem entstanden mehr als 2 000 Wohneinheiten. Unsere Americas Foundation wird das Projekt auch weiterhin unterstützen.
Auch in anderen Teilen der Welt gewinnen Stadtentwicklungsinitiativen an Dynamik. Sie sind essentiell für den Aufbau einer bürgernahen Infrastruktur, die das soziale Umfeld verbessert und nachhaltig belebt.
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In Peru, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung ohne direkte Wasserversorgung lebt, unterstützt die Deutsche Bank das Projekt Agualimpia, das abgelegene ländliche Gebiete und Ortschaften mit Trinkwasser versorgt und an Abwassersysteme anschließt.
Das Modell basiert auf der Einbeziehung und Schulung der Einwohner, die durch ihre Beteiligung am Aufbau und Erhalt der Wassersysteme die Möglichkeit erhalten, Geld zu verdienen. Agualimpia ist eine einzigartige Initiative, mit der es gelungen ist, innerhalb weniger Monate Lösungen für die Wasserversorgung der Bevölkerung umzusetzen, ganz im Gegensatz zu früheren Planungen, die sich gewöhnlich über mehrere Jahre hinzogen. Auch für Agualimpia ist die Einbeziehung der Einwohner ist ein zentraler Erfolgsfaktor.
Darüber hinaus verbindet die Americas Foundation der Deutschen Bank mit dem 2003 gegründeten Programm „Arts and Enterprise“ klassisches Community Development mit anderen Förderbereichen der Deutschen Bank. Dazu gehören Kunstausstellungen in einkommensschwachen Stadtvierteln sowie Konzepte zur Kunsterziehung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Derzeit unterstützen wir mehr als 30 Einrichtungen dieser Art.
Um sozial benachteiligte Kinder geht es auch bei der Initiative „Zukunft für Kinder“, die 2003 von der Deutschen Bank und der Deutsche Bank Bauspar AG gemeinsam mit SOS-Kinderdorf e. V. gegründet wurde. Ziel der Initiative ist es, Kinder nachhaltig zu unterstützen und ihnen damit Chancen für eine bessere Zukunft zu eröffnen. Ein Großteil des zur Verfügung gestellten Startkapitals floss in den Aufbau des Kinder- und Jugendzentrums Berlin-Moabit. Außerdem beteiligen sich Mitarbeiter der Bank bei Ausflügen der SOS-Kinderdörfer in ganz Deutschland. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums unserer Kooperation mit SOS-Kinderdorf e. V. organisierten und sponserten wir ein Sommercamp für Kinder aus den bundesweiten SOS-Kinderdorf-Einrichtungen.
Unsere Verantwortung, durch soziale Investitionen Chancen zu eröffnen, zeigt deutlich wie Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Kultur sich gegenseitig positiv beeinflussen und wie sie gemeinsam die soziale und ökonomische Entwicklung einer Gemeinde stärken können.
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Zahlen und Fakten
- Mehr als eine Milliarde Dollar wurde bisher mit Hilfe der Mikrofinanzpartner der Deutschen Bank an 2,2 Millionen Kreditnehmer vergeben
- Rund 30 000 Aidswaisen in Afrika unterstützt die Deutsche Bank derzeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen
- Die Deutsche Bank fördert SOS-Kinderdorf e. V. finanziell und durch das vielfältige persönliche Engagement ihrer Mitarbeiter
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