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Talente fördern
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Finanzielle Allgemeinbildung: Wirtschaftswissen in der Schule
Unterstützt von Mitarbeitern der Deutschen Bank bringt die Deutsche Bank Stiftung Wirtschaftsthemen praxisnah in den Unterricht ein
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Der Umgang mit Geld will gelernt sein: 20 Prozent der Zehn- bis Siebzehnjährigen geben monatlich mehr Geld aus, als ihnen eigentlich zur Verfügung steht. Ob stundenlanges Telefonieren mit dem Handy oder Shopping-Ausflüge mit Freunden – zu verlockend sind die Angebote, zu leicht ist es oft, das eigene Budget zu überziehen.
Nicht zuletzt vermitteln viele Erwachsene den Jugendlichen, dass Schulden „normal“ sind. Im Schulunterricht werden Wirtschaftsthemen zwar behandelt, doch oft nicht praxisnah genug.
Ingo Liebenow, Leiter des IFC Berlin-Kladow, mit Schülern des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums© AKUD/Lars Reimann
Um Schülern im Umgang mit Geld Orientierung zu bieten, hat die Deutsche Bank Stiftung in Kooperation mit dem Handelsblatt 2005 die Initiative „Finanzielle Allgemeinbildung“ gestartet. Im Rahmen des Projekts besuchen Kundenberater der Deutschen Bank die Schulen und stehen den Schülern Rede und Antwort zu allen Fragen rund ums Thema Geld: ec-Karte, Kredite, Altersvorsorge.
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Für den Schulbesuch unterbrechen sie einen Tag lang ihr Alltagsgeschäft. Die Bankmitarbeiter absolvieren bis zu vier Einsätze jährlich, bisher sind 120 Berater speziell für die Initiative geschult worden. Sobald das anfängliche Eis der Teilnehmer gebrochen ist, sprudeln die Fragen der Schüler auf den Experten ein: Was bedeutet es konkret, wenn man den Dispokredit nutzt? Was tun, wenn der Bankautomat plötzlich kein Geld mehr auszahlt?
Das Programm richtet sich vor allem an jene, die kurz vor dem Schulabschluss stehen. „Das Finanzwissen muss gerade beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung oder in das Studium gefördert werden“, ist Michael Münch, Vorstand der Deutsche Bank Stiftung, überzeugt. „Wir wollen junge Menschen in die Lage versetzen, ihre derzeitige und zukünftige Finanzplanung verantwortungsvoll selbst in die Hand zu nehmen“.
2007 fanden bundesweit 40 Schulbesuche statt und das Konzept geht auf: Die Evaluierung zeigt, dass alle Klassen wieder an dem Projekt teilnehmen würden.
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Soziales Kapital schaffen
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