Beworben hatten sich 600 Schüler aller allgemein bildenden Schularten – gleichmäßig verteilt über die drei Bundesländer - im Alter von sechs bis 17 Jahren. Sie stammen überwiegend aus sozial benachteiligten Elternhäusern und zeigen gute bis sehr gute Leistungen in der Schule sowie ausgeprägtes soziales Engagement.
Drei regionale Vorjurys prüften die Bewerbungsunterlagen und übermittelten ihre Empfehlungen den Hauptjurys, in denen je zwei Juroren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche, Politik, Kunst und Pädagogik die jungen Bewerber persönlich kennenlernen und einen Eindruck von ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Engagement gewinnen konnten.
Von den 240 zu den Hauptjurys eingeladenen Bewerbern wurden 50 Stipendiaten pro Land aufgenommen. Die Stipendiaten kommen aus insgesamt 29 Nationen.
Für alle startet das Programm ab dem 1. Juli. Es beginnt mit drei Regionaltreffen, in denen sich die Gruppen zusammenfinden und die Seminarplanung für das kommende Schuljahr vorgenommen wird. Am 28. September findet dann die Aufnahmefeier für alle Stipendiaten im Hermann Josef Abs-Saal in Frankfurt in Anwesenheit von Dr. Josef Ackermann, Prof. Roland Berger und Vertretern der Kultusministerien der drei Länder statt.
Weitere Informationen:
www.rolandbergerstiftung.org
Jeder Stipendiat erhält im Rahmen des Stipendiums seinen persönlichen Förderplan sowie Seminare zu verschiedenen Themen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Weitere Bestandteile sind die Förderung von Kreativität durch Musik und Kunst und die Leistungsorientierung durch Sport. Ferienakademien, fachliche Unterstützung und Studientage sowie Praktika runden das Programm ab.