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Bundesbürger begrüßen Verzicht der Deutschen Bank auf staatliche Unterstützung
11. Februar 2009

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Infratest unterstützen mehr als zwei Drittel der Deutschen die Haltung der Bank, in der gegenwärtigen Finanzkrise auf Hilfen vom Staat zu verzichten.

Dass die Deutsche Bank weiterhin ohne das Geld des Steuerzahlers durch die Finanzkrise kommen will, begrüßen 71 Prozent der Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative telefonische Blitzumfrage von TNS Infratest. Darin wurden vom 6. bis 7. Februar 2009 fünfhundert Bundesbürger gefragt, wie sie das Verhalten von Deutschlands größtem Geldinstitut bewerten, in der gegenwärtigen Krise auf staatliche Finanzhilfen zu verzichten.

Deutlicher als die öffentliche Debatte vermuten lässt, unterstützt damit eine klare Mehrheit die Position des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank. Erst in der vergangenen Woche hatte Dr. Josef Ackermann während der Jahres-Pressekonferenz der Bank in Frankfurt erneut hervorgehoben, auf Staatsgelder verzichten zu wollen. „Eine 71-prozentige Zustimmung zu einer in den Medien derart kontrovers diskutierten Haltung ist für uns Marktforscher ein sehr deutliches Votum“, kommentiert Martin Müller, Finanzmarktforscher bei TNS Infratest, das Ergebnis.


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