Auch: Quartalsbilanz, Zwischenbericht. Börsennotierte Aktiengesellschaften, die sich für eine Mitgliedschaft im Prime Standard der Deutsche Börse AG entscheiden, verpflichten sich damit zusätzlich zum jährlichen Geschäftsbericht auch zu einer Veröffentlichung von Quartalsberichten. Diese reflektieren den zurückliegenden Zeitraum und dienen der höheren Transparenz des Unternehmensgeschehens. Quartalsberichte müssen zumindest eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung, eine Kapitalflussrechnung sowie einige weitere Angaben zu Geschäftstätigkeit und Unternehmen enthalten. Daneben veröffentlichen auch viele Gesellschaften außerhalb des Prime Standard auf freiwilliger Basis Quartalsberichte, die allerdings in Umfang und Aussagekraft sehr variieren.
Form der Dividendenzahlung, die vor allem in den Vereinigten Staaten üblich ist. Die Dividende wird nicht einmal pro Geschäftsjahr, sondern vierteljährlich gezahlt.
Die Quellensteuer existiert in vielen Ländern (z.B. in Großbritannien, USA, Frankreich). Sie beträgt meistens zwischen 20% und 30% und wird auf Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden direkt an der Quelle erhoben. D.h. die Gesellschaft behält von den Zinsen und Dividenden die Steuer ein und führt sie direkt an das Finanzamt ab. Beim Anleger als Empfänger der Zinsen und Dividenden gilt die abgeführte Quellensteuer als Einkommensteuervorauszahlung. Auch die Lohnsteuer ist eine Quellensteuer.
Aktien werden nach den Richtlinien für den Druck von Wertpapieren im Querformat DIN A4 gedruckt. Einzige Ausnahme bilden Vorzugsaktien, die im Hochformat gedruckt werden.
Bezeichnung für Markt, an denen Market Maker verbindlich die Geld- und Briefkurse stellen und die Aufträge entsprechend (Ankauf oder Verkauf) ausführen. In Deutschland erfolgt der Handel nach diesem Prinzip an der Eurex. Gegensatz: Order-Driven-Market.
Auch: Nennwertlose Aktie. Quotenaktien lauten nicht auf einen festen Geldbetrag, sondern auf einen Anteil an der Gesellschaft ohne Festlegung seiner nominellen oder verhältnismäßigen Größe (Stückaktie) oder eine Quote am Grundkapital der Gesellschaft. Die Aktie kann dabei Teile eines herkömmlichen Grundkapitals verkörpern (unechte nennwertlose Aktie) oder einen Anteil am gesamten Vermögen der Gesellschaft repräsentieren (echte nennwertlose Aktie).