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Verfahren zur Berechnung des Verlustpotentials aus Preisänderungen der Handelsposition. Dieses Verlustpotential wird auf der Basis marktorientierter Preisänderungen berechnet und unter Annahme einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (beispielsweise 99%) angegeben.
Siehe Wertstellung.
Fortlaufende Notierung. Für umsatzstarke Aktien meist größerer Gesellschaften wird an jedem Börsentag nicht nur ein einziger Kassa- oder Einheitskurs festgestellt, sondern es werden fortlaufend Kurse während der Börsenzeit festgestellt (notiert). Der erste Kurs heißt Anfangs- oder Eröffnungskurs, der letzte Schlusskurs. Die Notierung eines Wertes im Fortlaufenden Handel ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in einen der Auswahlindizes der Deutschen Börse.
Börsentägliche Verrechnung der Gewinne und Verluste aus Futures und Optionen auf Futures. Hierzu werden die einzelnen Positionen mit ihrem täglichen Settlement- Preis bewertet. Die Differenz gegenüber dem Wert der Position am vorherigen Börsentag wird dem Teilnehmer belastet oder gutgeschrieben.
Der DAX®-Volatilitätsindex VDAX® drückt die von den Marktteilnehmern erwartete Schwankungsbreite des DAX® für die nächsten 45 Tage aus. Grundlage zur Berechnung sind DAX® Optionspreise und damit die implizite Volatilität, d.h. die zurzeit vom Markt erwartete Intensität zukünftiger Preisschwankungen. Ein hoher VDAX® weist auf einen unruhigen Markt hin, niedrige Werte lassen eine Entwicklung ohne starke Kursschwankungen erwarten. Der VDAX® wird daher auch "Angstbarometer" genannt. Über die Richtung der Änderung, also steigende oder sinkende Kurse, gibt er keinen Aufschluss.
Kennzahl, die die Veränderung des Optionspreises angibt, wenn sich die Volatilität des Basiswertes um ein Prozent ändert, sofern alle anderen Einflussgrößen konstant bleiben. Ein hohes Vega bedeutet, dass der Optionspreis verhältnismäßig stark auf Veränderungen in der Volatilität des Underlying reagiert.
Tag, an dem das Optionsrecht erlischt; bei American Style Optionsscheinen der letzte Tag der Ausübungsfrist, bei European Style Optionsscheinen der Ausübungstag.
Erlös, der bei der Veräußerung eines Objektes, z.B. eines Hauses, unter normalen Umständen erzielt werden könnte. Neben dem Ertragswert ein wichtiger Ansatzpunkt für die Finanzierung, Bewertung und den Beleihungswert von Bauobjekten.
Geldleistungen, die zu den tarifvertraglichen Leistungen des Arbeitgebers gehören oder Teil des Arbeitslohnes darstellen und die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer nach den Vorschriften des 3. und 5. Vermögensbildungsgesetzes anlegt. Für diese Anlage erhalten Arbeitnehmer innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen eine staatliche Förderung, die Arbeitnehmer-Sparzulage. Geförderte Anlageformen sind das Investmentsparen, also die Anlage in Aktienfonds und Beteiligungen am Unternehmen des Arbeitgebers, sowie das Bausparen.
Auf der Vorderseite durch den Vermerk "Nur zur Verrechnung" gekennzeichneter Scheck, der von dem auf dem Scheck genannten bezogenen Kreditinstitut im Gegensatz zum Barscheck nicht bar eingelöst werden darf, sondern nur im Wege der Gutschrift auf dem Konto.
Der Verwässerungsschutz garantiert den Erstaktionären bei einer Kapitalerhöhung, dass die Proportion ihres Anteils an der Aktiengesellschaft nicht verändert wird. Sie erhalten ein Zeichnungsrecht auf neue Aktien im Falle einer Kapitalerhöhung. Auch in den Optionsbedingungen sind Schutzklauseln verankert, die die Inhaber von Aktien- Optionsscheinen vor der Verwässerung des Werts ihres Optionsrechts durch Kapitalmaßnahmen der Aktiengesellschaft schützen.
Die laufende Verzinsung verhält sich abweichend zum Nominalzins, weil Wertpapiere zu einem flexiblen Kurs gekauft werden, der höher oder niedriger sein kann als der Nennwert. Da die Zinsen stets auf den Nennwert gezahlt werden, gilt folgende Berechnung: (Zinssatz x 100) / Kurswert = laufende Verzinsung; auch Rendite.
Sonderform der Namensaktie, die ohne die Zustimmung des Emittenten nicht auf einen Dritten übertragen werden kann.

VL

Siehe Vermögenswirksame Leistungen.
Gradmesser für die Preisschwankung eines Wertpapiers oder Index während einer bestimmten Zeitperiode. Anhand der Volatilität lässt sich - unabhängig von der Marktentwicklung - das Gewinn- oder Verlustpotenzial eines Wertpapiers abschätzen. Da die Kennzahl die zukünftig zu erwartende Veränderung eines Wertes ausdrückt, ist sie auch bei der Bestimmung von Optionspreisen von besonderer Bedeutung. Je höher die Volatilität eines Bezugswertes, d.h. das Ausmaß und die Häufigkeit der Kursschwankungen, desto höher ist im Allgemeinen die Optionsprämie, und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine Call- oder Put-Option handelt.
Ermächtigung eines Bevollmächtigten, Rechtsgeschäfte im Namen und für Rechnung des Vollmachtgebers vorzunehmen. Die Generalvollmacht (Prokura) ermächtigt zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt, die Handlungsvollmacht zur Vornahme aller oder bestimmter Geschäfte und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines derartigen Handelsgewerbes gewöhnlich mit sich bringt.
Jeder Aktionär kann einen Dritten, z.B. ein Kreditinstitut, einen geschäftsmäßigen Aktionärsvertreter oder einen sonstigen Dritten bevollmächtigen, sein Stimmrecht in der Hauptversammlung auszuüben. Vielfach autorisieren die Aktionäre zweckmäßigerweise ihre Depotbank zur Ausübung des Stimmrechts; daher findet sich auch fälschlicherweise die Bezeichnung "Depotstimmrecht".
Organ zur Geschäftsführung und Vertretung einer Aktiengesellschaft. Der Vorstand besteht in der Regel aus mehreren Personen, die vom Aufsichtsrat für höchstens fünf Jahre gewählt werden.
Aktien, die den Vorzugsaktionären Sonderrechte, z.B. eine Besserstellung bei der Dividende, verbriefen. Diese Vorzüge werden in der Regel jedoch durch den Nachteil erkauft, dass Vorzugsaktien im Gegensatz zu Stammaktien kein oder nur auf Ausnahmefälle beschränktes Stimmrecht in der Hauptversammlung genießen. Die einzelnen Vorrechte der Vorzugsaktien werden in der Satzung der Aktiengesellschaft festgeschrieben.
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