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Konflikte konstruktiv genutzt!

11. Juni 2012

Wo immer Menschen zusammenkommen, wo unterschiedliche Ansichten, Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und Wahrnehmungen aufeinandertreffen, entstehen Konflikte. Doch ist das nicht unbedingt negativ oder sollte gar zwangsläufig vermieden werden: Zum einen kann man den fruchtbaren Umgang mit Diskussionen oder Streitereien üben. Zum anderen sind Konflikte ebenso immer eine Chance, etwas zu verändern und zu lernen – und fördern damit unter Umständen auch die eigene Entwicklung und die der Gemeinschaft, der Partnerschaft, des Teams. Dabei können bestimmte Verhaltensweisen und Redemuster hilfreich sein, die dazu beitragen, dass am Ende eine „Win-win-Situation“ entsteht, das Ziel jeder Konfliktbewältigung.

Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Diskussion und sorgen Sie für eine möglichst entspannte, störungsfreie Atmosphäre. Das A und O ist eine gelungene Kommunikation zwischen den Beteiligten. Hier ist Wertschätzung - gegenüber dem anderen, gegenüber sich selbst und gegenüber dem Thema – ein entscheidendes Element, ebenso wie der ernsthafte Wille aller Parteien, eine partnerschaftliche Lösung zu finden, sowie Offenheit, was den Ablauf angeht.

Im Gespräch sollten Sie direkt und authentisch formulieren, wie Ihr Gesprächspartner auf Sie wirkt, gleichzeitig jedoch einfühlsam ihm gegenüber sein. Versuchen Sie, das Problem aus Sicht Ihres Gegenübers zu erfassen, analysieren Sie es gemeinsam und beherzigen Sie einige wichtige Regeln: Befehlston, Drohungen, Moralisieren, Beschimpfungen und Schuldzuweisungen sind genauso tabu wie Lobeshymnen, Trost, Verhöre, Ironie oder der beleidigte Rückzug. Natürlich dürfen Sie „Nein“ sagen, doch achten Sie darauf, den anderen nicht zu verletzen oder zu demotivieren: „Attack the problem, don’t attack the person!“ Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gesprächspartner, hören Sie aufmerksam zu, lassen Sie ihn ausreden und beschreiben Sie Ihre Sichtweise möglichst sachlich. Stellen Sie Verständnisfragen und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Vor allem: Bewahren Sie Ruhe, selbst wenn Ihr Gegenüber Sie angreift, und behalten Sie stets das Gesprächsziel im Auge. Bleiben Sie offen und kooperativ, finden Sie Gemeinsamkeiten und denken Sie daran, dass beide Seiten EIN Ziel haben.

Manche Konflikte – gerade solche, die schon sehr lange bestehen und die sich auf vielen verschiedenen Ebenen abspielen – sind regelrecht „festgefahren“. In einem solchen Fall können neutrale, sachkundige Vermittler, sogenannte Mediatoren, hilfreich sein. Sie führen die Konfliktbeteiligten durch einen besonderen Kommunikationsprozess und tragen so dazu bei, dass wieder Bewegung in die Sache kommt. Doch sollte ein Mediator erst dann hinzugezogen werden, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie und die andere Partei den Konflikt allein nicht mehr lösen können. Professionelle Anlaufstellen bieten die meisten Arbeitgeber, zudem gibt es externe Experten, die hinzugezogen werden können. Im privaten Bereich können Sie auch in Ihrem Freundeskreis fündig werden.

Sie sehen: Es geht nicht darum, Konflikte auf jeden Fall zu vermeiden, sondern vielmehr darum, sie zielorientiert zu lösen.

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Letzte Änderung: 4. Februar 2013
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