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Effektiv lernen

22. Oktober 2012

Vom chinesischen Philosophen Konfuzius stammt das Zitat: „Sage es mir, und ich vergesse es; zeige es mir, und ich erinnere mich; lass es mich tun, und ich behalte es.“ Wenn Sie etwas lernen müssen, sei es für eine Klausur, eine Abschlussprüfung oder weil Sie sich weiterqualifizieren möchten, kann es schwierig sein, die dritte von Konfuzius’ Regeln in die Tat umzusetzen. Doch vor dem Hintergrund dessen, dass „lebenslanges Lernen“ heute in vielen Berufen unerlässlich ist und sich nicht zuletzt die eigenen Karrierechancen durch Zertifikate und absolvierte Weiterbildungen verbessern lassen, sind Strategien, mit denen Sie besser und effektiver lernen, von Vorteil – Disziplin und Durchhaltevermögen vorausgesetzt. Hilfreich ist es in jedem Fall, die Zeit richtig zu planen, das Lernen bzw. den Stoff zu strukturieren und sich selbst zu motivieren. Ein Lernplan, in dem man z. B. maximal einstündige Lerneinheiten und Pausen festlegt, nach dem man thematisch abwechslungsreich vorgeht und sich selbst dann für absolvierte Einheiten belohnt, ist dabei empfehlenswert. Und wenn Sie wissen, welcher Lerntyp Sie sind, das heißt, ob Sie Informationen am besten speichern, indem Sie sie sehen (visuell), hören (auditiv) oder fühlen (kinästhetisch, im naturwissenschaftlichen Bereich einfacher), versuchen Sie, Ihrem Typ entsprechend zu lernen.

Mind-Mapping kann ebenfalls weiterhelfen, insbesondere wenn Sie viele Informationen und Unterpunkte eines Themas im Gedächtnis behalten möchten. Sie erstellen eine Art „Landkarte des Geistes“, auf der Gedanken, Ideen und Fakten festgehalten werden können. Es ist eine andere Art, Dinge zu notieren – denn hier wird das Wissen in eine visuelle und logische Struktur eingebunden, z. B. wie ein Baum aus der Vogelperspektive betrachtet: Im Zentrum der Seite befindet sich der Stamm. Von ihm gehen dicke Äste ab. Aus den Ästen wachsen Zweige. Im Stamm steht das Thema. Auf den Ästen stehen die Schlüsselwörter zum Thema. Die Zweige liefern Details zu den Schlüsselwörtern. Mind-Maps haben viele Vorteile: Damit lässt sich leicht zum Kern eines Themas vordringen, sie geben einen guten Überblick und ermöglichen es, Zusammenhänge direkt zu erkennen. Ergänzungen können rasch eingefügt werden.

Nach wie vor haben auch Karteikarten ihre Daseinsberechtigung: Damit kann man Inhalte komprimieren, leichter wiederholen und gezielt Schwachstellen beseitigen. Allerdings erfordert das Anlegen eines strukturierten Karteikartensystems Zeit und ggf. viele Karten. Der Vorteil dabei: Sie müssen den Stoff sortieren, dabei Wesentliches herausarbeiten und behalten die Inhalte durch die Niederschrift besser. Karteikarten eignen sich zudem zum Lernen „zwischendurch“.

Daneben gibt es verschiedene Gedächtnismethoden, die den positiven Nebeneffekt besitzen, dass sie Kreativität und Phantasie anregen und meist dabei helfen, sich viele, komplexe oder schwer zugängliche Informationen zu merken. Bei der Loci-Methode legen Sie eine Anzahl markanter, vertrauter Orte in einer bestimmten Reihenfolge fest, z. B. den Weg von der eigenen Haustür bis zur Uni oder zum Büro. Nun setzen Sie das zu behaltende Material mit diesen Orten in der gewünschten Reihenfolge anhand von Vorstellungsbildern (je ausgefallener, je besser) in Beziehung. Wenn Sie die Orte später in Gedanken durchgehen, können Sie die Inhalte über diese Bilder abrufen. Wenn Sie die Geschichtentechnik anwenden, verknüpfen Sie an sich unverbundene Informationen anhand einer Geschichte miteinander. Bei der Schlüsselwortmethode müssen Sie zu einem zu lernenden Sachverhalt eine möglichst bizarre Vorstellung entwickeln, und bei Akronymen bilden Sie Merksätze oder Kunstwörter aus den Anfangsbuchstaben mehrerer zu lernender Begriffe. All diese Methoden erfordern ein wenig Übung, sind aber sehr effektiv.

Ganz gleich, ob Sie im Rahmen Ihres Jobs Neues zu lernen haben, eine Aus- oder Weiterbildung absolvieren oder privat Wissen auffrischen bzw. Fähigkeiten trainieren möchten: Neben der Wahl der für Sie geeigneten Lerntechnik und einer guten Planung sind Ihre Einstellung sowie Aufgeschlossenheit gegenüber dem Lernstoff wichtige Faktoren für den Erfolg.

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Letzte Änderung: 4. Februar 2013
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