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03. Mai 2016 | Frankfurt am Main

Praktikum in Cyber Security – Marion im Interview

IT-Security? Ein spannendes und wichtiges Thema, mit dem sich Wirtschaftsinformatikstudentin Marion erst während ihres Praktikums im Bereich CISO Cyber Security Engineering genauer beschäftigt hat – und dabei auch noch ganz andere Seiten der Arbeit in einem Großunternehmen entdeckt hat. Auch nach ihrem Praktikum ist Marion mit „ihrer“ Abteilung in Kontakt geblieben. Fortsetzung nach dem Studium nicht ausgeschlossen.

Womit beschäftigt sich der Bereich, in dem Sie Ihr Praktikum absolviert haben? Welche Aufgaben hatten Sie?

Cyber Security Engineering ist ein Teilbereich des Chief Information Security Office (CISO) und beschäftigt sich damit, IT-Security-Anwendungen für die gesamte Bank zu entwickeln und zu betreuen. Hier geht es zum Beispiel um Themen wie E-Mail-Verschlüsselung oder die Verwaltung der Public Key Infrastructure der Bank. Das Projekt, in dem ich während meines Praktikums gearbeitet habe, hatte zum Ziel, die Kunden und Partner der Bank noch besser vor E-Mail-Spoofing und Phishing-E-Mails zu schützen.

Konnten Sie Ihre Talente und Fähigkeiten während des Praktikums einsetzen und auch eigene Vorstellungen und Ideen einbringen?

Ich hatte das Glück, dass mein Projekt gerade erst in der Anfangsphase war, als ich mein Praktikum begonnen habe. Planung und inhaltliche Ausrichtung waren noch nicht abgeschlossen, und ich hatte die Möglichkeit, mich aktiv einzubringen und Inhalte mitzubestimmen – natürlich immer in Absprache mit meinem Vorgesetzen. Wichtige Punkte waren zum Beispiel, sich einen Überblick über die E-Mail-Infrastruktur der Bank zu verschaffen, unser Projekt bei anderen Abteilungen vorzustellen und zu entscheiden, ob wir einen externen Dienstleister miteinbeziehen wollen. Auch die Projektplanung habe ich weitgehend selbst organisiert und dabei die Projektmanagement-Methoden der Bank kennengelernt. Dadurch habe ich einen sehr guten Einblick in die Aufgaben eines IT-Projektmanagers gewonnen.

Wie war der Kontakt zu anderen Praktikanten, zu Kollegen aus anderen Bereichen oder Hierarchiestufen?

Meine Teamkollegen waren sehr hilfsbereit. Das hat es mir vor allem am Anfang viel einfacher gemacht, mich in einem so großen Konzern zurechtzufinden. In unserem Projekt haben Kollegen aus verschiedenen Bereichen (z. B. das E-Mail Infrastructure Team und Customer Security) mitgearbeitet, und so habe ich viele Einblicke in die Aufgaben der anderen Abteilungen bekommen. Der Kontakt mit den anderen Praktikanten der Bank war locker und unkompliziert. Es gibt viele Schnittstellen, um sich auszutauschen, z. B. beim regelmäßigen Praktikantenstammtisch. Beim Twin-Day hat jeder Praktikant die Möglichkeit, für einen Tag in die Abteilung eines anderen Praktikanten zu gehen und sich die Aufgaben dort anzuschauen.

Wie haben Sie die Arbeitsatmosphäre bei der Deutschen Bank erlebt?

Im Bereich IT-Security ist es besonders wichtig, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das prägt natürlich auch die Arbeitsatmosphäre – das Arbeiten hier ist sehr abwechslungsreich und dynamisch. Man arbeitet in wechselnden, kleinen Teams mit unterschiedlichen Kollegen, unterstützt sich gegenseitig, tauscht Erfahrungen und Wissen aus. Wenn ich Fragen hatte, war da immer jemand, der mir weitergeholfen hat oder mir Tipps gegeben hat. Es gibt häufig neue Projekte und deswegen hatte ich viele Gelegenheiten mich immer wieder in neue Technologien einzuarbeiten und Know-how zu sammeln. Ich habe mich zum Beispiel unabhängig von meinem Projekt mit Themen wie Public Key Infrastructure und Zertifikatsmanagement beschäftigt und die Anforderungen beim Einsatz verschiedener Verschlüsselungsmethoden gelernt. Auch in der Zusammenarbeit mit anderen Bereichen lernt man viel über die gesamte IT-Infrastruktur der Bank. Es gibt so viele Möglichkeiten, Neues zu lernen, sich auszutauschen, Ideen zu entwickeln, an Lösungen zu basteln – das hat mir persönlich sehr viel gebracht.

Was war Ihr persönliches Highlight? Welche Erfahrungen und „Learnings“ nehmen Sie mit?

Vor meinem Praktikum hatte ich mich noch nicht tiefer mit dem Thema IT-Security beschäftigt. Um den Praktikumsplatz zu bekommen, war das jedoch kein Hindernis. Wichtig war die Bereitschaft, sich in das Thema einzuarbeiten und eigene Blickwinkel einzubringen. In der Bank habe ich sehr viel detailliertes Know-how sammeln können und festgestellt, dass dieser Bereich auch für einen späteren Berufseinstieg sehr interessant ist.

Eine weitere wichtige Erfahrung war, wie Projekte im Konzern organisiert werden und welche Prozesse dabei zu beachten sind. Hier konnte ich meine theoretischen Projektmanagement-Kenntnisse aus der Uni in der Praxis testen.

Ihr Tipp für künftige Praktikanten?

Keine Scheu haben, offen auch auf neue Themen und Inhalte zuzugehen. Wer bereit ist dazuzulernen und motiviert an Aufgaben herangeht, kann schon während des Praktikums eigenverantwortlich in spannenden Projekten mitarbeiten. Gutes Englisch ist hilfreich, da man oft auch mit Bereichen und Kollegen in anderen Ländern zusammenarbeitet – und dabei jede Menge Kontakte knüpfen kann. Ein Praktikum in der Bank ist nicht nur etwas für BWL-Studenten. Gerade im IT-Bereich gibt es eine Menge interessante Aufgaben – in der Entwicklung, der Analyse oder im Management.

 

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