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01. Dezember 2016 | Frankfurt am Main

„Besonders auch auf menschlicher Ebene hat mich die Bank überzeugt.“

Michael hat in Frankfurt Business Law studiert und sein Studium im Jahr 2015 mit dem Master abgeschlossen. Während des Studiums hat er u. a. ein Praktikum im Compliance-Bereich der Deutschen Bank absolviert und während dieser Zeit auch seine Masterarbeit verfasst. Nach einem anschließenden Traineeprogramm ist er im September 2016 fest im Bereich Infrastructure Compliance Germany eingestiegen. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen als Praktikant und Trainee.

Was macht für Sie das Besondere des Bereichs Compliance aus? Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit?

Die Aufgabenfelder in Compliance sind sehr vielfältig und betreffen alle Bereiche der Bank. Man hat direkten Kontakt mit sehr vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern. Deswegen habe ich hier schon während meines ersten Praktikums einen guten Überblick über die Strukturen der Bank bekommen. Gerade für den Einstieg ist das natürlich perfekt. Compliance hat in den letzten Jahren eine starke Aufwertung erfahren und nimmt gerade in Banken heute einen hohen Stellenwert ein. Hier ist man ganz nah an aktuellen regulatorischen Entwicklungen und deren Umsetzung in der Bank. Es verändert sich ständig etwas, und es ist spannend und sehr herausfordernd, Teil dieses Prozesses zu sein und mitgestalten zu können.

An welchen konkreten Projekten haben Sie während Ihres Praktikums und Traineeprogramms mitgewirkt?

Mein Praktikum habe ich im Bereich Compliance Change Management & Process Transformation absolviert. Dort geht es darum, prozessuale Veränderungen innerhalb von Compliance umzusetzen und interne Projekte zu unterstützen. Dies betraf damals auch den Bereich Compliance Outsourcing & Contract Management. Da war es dann naheliegend, dass ich auch meine Masterarbeit zu diesem Thema verfasst habe. Als Trainee habe ich dann weitere Bereiche kennengelernt und meine Kenntnisse vertieft. Bei Anti-Bribery & Corruption hatte ich u. a. viel mit Sponsoring sowie Gifts & Entertainment und den entsprechenden Regelungen zu tun, und im Compliance Regulatory Management konnte ich sehr intensiv die direkte Zusammenarbeit mit den Regulatoren kennenlernen. Meine letzten Traineetage habe ich bei Compliance Consumer Protection absolviert. Hier geht es um Serviceleistungen und Produkte für Kunden – vom Basiskonto bis hin zu neuen digitalen Kommunikationskanälen mit den Kunden und somit zur digitalen Neuausrichtung der Bank. Nach dem Ende meiner Traineezeit bin ich jetzt fest eingestiegen und zwar in meinem Wunschbereich, dem Infrastructure Compliance Germany Team. Dort beschäftige ich mich hauptsächlich mit Insiderhandelsverboten und dem Management von preissensiblen Informationen in der Bank.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, wenn man im Bereich Compliance erfolgreich sein möchte?

Ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtliches Studium und ein ausgeprägtes Interesse an gesetzlichen und regulatorischen Fragen und Entwicklungen sind sicher gute Voraussetzungen. Präzises Arbeiten und Hartnäckigkeit im Detail sind aus meiner Sicht sehr wichtig. In der täglichen Zusammenarbeit im Team und mit Kollegen aus anderen Bereichen kommt es generell auf gute Kommunikationsfähigkeit an – in einem globalen Arbeitsumfeld interagiert man täglich mit Kollegen aus der ganzen Welt.

Gab es etwas, was Sie bei der Deutschen Bank überrascht hat?

Ich hatte erwartet, hier ein interessantes und dynamisches Arbeitsumfeld vorzufinden, und das hat sich genau so bewahrheitet. Überrascht und überzeugt hat mich die Bank vor allem auch auf menschlicher Ebene. Auf dem gemeinsamen Weg hat mir die Bank immer flexible Lösungen angeboten, die zu meiner Lebenssituation gepasst haben. Während ich an meiner Masterarbeit geschrieben habe, konnte ich z. B. mein Praktikum in Teilzeit fortführen. Das war ideal. Für mich war es selbstverständlich, dass ich auch nach dem Traineeprogramm fest bei der Bank einsteigen würde.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie sich nicht gerade mit Gesetzen und Regulatorik beschäftigen?

Auch privat interessiere ich mich sehr fürs aktuelle Tagesgeschehen – vor allem für Politik und Börse. Meine Freundin und ich haben gemeinsam ein eigenes kleines Hilfsprojekt in Indien, das wir zusammen vorantreiben. Ziel ist es, Mädchen aus armen Familien einen nachhaltigen Schulbesuch zu ermöglichen. Das ist unser kleiner Beitrag zu einer gerechteren Welt. Die regelmäßigen Reisen nach Indien erden sehr und sind der perfekte Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit.

Haben Sie einen Tipp für künftige Trainees?

Man sollte versuchen, die wechselnden Themen in den Rotationen so tief wie möglich zu durchdringen und dann zu hinterfragen. Als neues Teammitglied bringt man immer einen neuen Blickwinkel mit und kann dadurch auch in den relativ kurzen Rotationen einen echten Mehrwert leisten.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Traineeprogramm – Regulation, Compliance & Anti-Financial Crime.

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