Nicht in den ? Ihre Lokalisierung läuft. Oder wählen Sie:
13. September 2017 | Frankfurt am Main

„Vielfältige Projekte, anspruchsvolle Ziele und hohe Wertschätzung.“

Welche Auswirkungen hat eigentlich der Brexit auf die Bankenlandschaft? Eine spannende Frage, die derzeit viele Experten beschäftigt – auch im Bereich Group Management Consulting (GMC) der Deutschen Bank. Ein Mitglied des Brexit-Projektteams ist Sarah, die nach ihrem Masterstudium an der London School of Economics and Political Science vor einem halben Jahr als Analystin in GMC startete. Ein Karriereeinstieg nach Maß? Im Interview berichtet Sarah über ihre bisherigen Erfahrungen.

Sie haben zunächst International Management und dann Organisationssoziologie und -psychologie studiert. Woher kommt Ihr Interesse an der Bankenbranche?
Tatsächlich habe ich mich schon immer für den Finanzmarkt interessiert. Das fing vor zehn Jahren mit der Finanzkrise an. Damals habe ich sehr viel darüber gelesen und seitdem hat das Thema mich nicht mehr losgelassen. Schon während des Bachelor-Studiums hatte ich einen Schwerpunkt auf Finanzwirtschaft und Rechnungslegung und habe dann während des Master-Studiums vor allem auch einen organisationstheoretischen Blickwinkel auf die Bankenbranche gewonnen. In meiner Master-Arbeit habe ich mich dann explizit mit dem Kulturwandel in der Bankenbranche beschäftigt. Speziell ging es darum, wie Banken diesen Wandel kommunizieren und welche Anforderungen sie an akademische Nachwuchskräfte stellen.

Dann war der berufliche Einstieg bei einer Bank fast schon folgerichtig?
Ja, das kann man so sehen. Allerdings ging es mir darum, meine beiden fachlichen Interessen miteinander zu verbinden. Einerseits wollte ich sehr gerne in die Finanzbranche, andererseits wollte ich mich aber auch weiterhin mit Organisationsentwicklung, also mit Konzepten und Strategien, beschäftigen – und das alles in einem internationalen Arbeitsumfeld. Sehr schnell habe ich in Richtung Beratung gedacht und mich nach führenden Adressen im Markt umgeschaut.

Was gab den Ausschlag für die Deutsche Bank?
Es war vor allem die Bandbreite unterschiedlicher Projekte, die mich überzeugt hat. Außerdem habe ich hier in GMC schon als Berufseinsteiger die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit dem Führungsstab der Bank zu arbeiten. Und auch den Bewerbungsprozess habe ich von Anfang bis Ende als unglaublich positiv erlebt. Man durchläuft fünf Interviews mit jeweils anderen Schwerpunkten – das ist sehr herausfordernd aber immer fair, offen und wird von einer hohen Wertschätzung getragen. Ich wusste jederzeit, was im nächsten Schritt auf mich zukommt. Nach jedem Gespräch bekam ich sehr schnell ein aussagekräftiges Feedback. Auch die Gesprächsrunden selbst verliefen in einer sehr angenehmen, positiven Atmosphäre. Das fünfte und finale Interview wurde mit dem Co-Head des Bereichs Group Management Consulting geführt. Das ist generell so üblich, aber keineswegs nur eine Formsache. Man spürt das ernsthafte Interesse an der eigenen Person. Das hat mich beeindruckt. Schon drei Wochen nach dem letzten Interview startete dann mein erster Tag bei der Deutschen Bank.

Hat sich Ihr positiver Eindruck auch in der Praxis bestätigt?
Hinter mir liegen jetzt die ersten sechs Monate und es war eine sehr abwechslungsreiche Zeit. In meinem ersten Projekt habe ich mich mit dem Risiko- und dem Finanzbereich beschäftigt. Beim zweiten Projekt ging es um das Liquiditätsmanagement – zwei super spannende Themen. Derzeit bin ich Teil eines Projektteams, das sich mit verschiedenen Aspekten und Folgewirkungen des Brexits auseinandersetzt. Da London in den vergangenen Jahren so etwas wie meine zweite Heimat geworden ist, habe ich zu diesem Thema auch persönlich einen engen Bezug.

Wie erleben Sie das Arbeitsumfeld der Bank?
Bei der Deutschen Bank ist derzeit viel im Wandel. Group Management Consulting ist ein wichtiger interner Partner für die Geschäftsbereiche und genießt einen sehr guten Ruf. Unsere Projekte verfolgen anspruchsvolle Ziele und wir fahren ein hohes Tempo. Das funktioniert nur im Team – je partnerschaftlicher und vertrauensvoller die Zusammenarbeit, desto erfolgreicher das Ergebnis. In GMC gibt es viele junge Kollegen, ungefähr im gleichen Alter wie ich. Wir verstehen uns auch privat gut und unternehmen an den Wochenenden gerne mal etwas gemeinsam.

Was bedeutet das für die Projektarbeit?
Im Team findet man immer Unterstützung, wenn es darum geht, Inhalte zu diskutieren oder Fragen zu klären – und das gilt vom ersten Tag an. Umgekehrt wurden auch meine Ideen und Beiträge von Anfang an mit einbezogen. Wichtig ist, dass man bereit ist, ständig dazuzulernen und dabei auch selbst die Initiative zu ergreifen. Jedes Projekt stellt ja auch neue fachliche Anforderungen, in die man sich einarbeiten muss. Ich hatte zum Beispiel nur sehr wenige Vorkenntnisse von den Investmentprodukten. Da habe ich mich mit einem Kollegen zusammengesetzt und mir in einer Art Crash Kurs die notwendigen Kenntnisse angeeignet.

Ständig dazu lernen, intensive Arbeitstage – da bleibt sicher nicht viel Freizeit?
Das ist immer auch eine Frage der Organisation. Mir ist es wichtig, dass ich die Freizeit, die ich habe, dann auch ausgiebig nutze. Früher habe ich Hochleistungssport betrieben und an Standard- und Lateintanzturnieren teilgenommen. Sport ist mir deshalb heute noch sehr wichtig: Joggen, Cross-Fitness – ich probiere gerne neue Sportarten aus. Außerdem habe ich eine Leidenschaft fürs Backen und Kochen. Gerne zusammen mit Freunden und auch hier teste ich öfter mal neue Rezepte. Davon profitieren übrigens auch meine Kollegen: Nicht selten bringe ich meine neuesten Kreationen montags mit ins Büro.

Haben Sie einen Tipp für Studenten, die sich für einen Einstieg ins Group Management Consulting interessieren? Worauf kommt es an?
Viele Kollegen haben einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund, aber es sind auch zahlreiche andere Fachrichtungen bei GMC vertreten. Das Studienfach selbst ist aus meiner Sicht gar nicht so ausschlaggebend. Wichtiger ist, dass man eine Begeisterung für die Themen der Deutschen Bank, das Lösen von komplexen Problemen und die Projektarbeit mitbringt. Eine hohe soziale Kompetenz ist denke ich auch ein wichtiger Punkt – gerade in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern und Ansprechpartnern. Auch eine bestimmte Grundeinstellung gehört dazu: der Wunsch, etwas zu bewegen und die Hartnäckigkeit, das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren.


Interessieren Sie sich für einen Einstieg im Bereich Group Management Consulting der Deutschen Bank? Bewerben Sie sich für ein Praktikum oder Ihren Berufseinstieg als Analyst.

zurück zur Übersicht

Miteinander ins Gespräch kommen

Sie sind in Facebook aktiv? Wir auch. Besuchen Sie uns auf unserer Facebook Karriere-Seite oder schauen Sie in unseren weiteren Social Media-Kanälen vorbei. Hier gibt es immer aktuelle Infos, Videos, Erfahrungsberichte, Trends und Tipps. Werden Sie Teil unserer Community – wir freuen uns auf Sie.