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14. November 2017 | Frankfurt am Main

Jobsharing und Teilzeit

Patric ist Vater zweier Kinder und interessiert sich für alles, was mit Technik zu tun hat. In seiner Freizeit schraubt er gern an seiner Vespa herum, bastelt in Haus und Garten oder zeigt seine Talente beim Spielen mit Playmo-Figuren und Lego. Auch Melanie verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie und ihrem 13-jährigen Sohn, z.B. beim gemeinsamen Torjubel im Fußballstadion oder bei langen Spaziergängen in der Natur. Ihr bevorzugtes Reiseziel ist die Toskana. Immer dabei: Hund Joko.

Melanie und Patric sind unterschiedlich und haben doch vieles gemeinsam: Sie teilen sich die Aufgaben als Assistent der Regionalleitung Privat- und Firmenkundenbank in Baden-Württemberg. Wie es dazu kam und wie beide von diesem Jobsharing-Modell profitieren, erzählen sie im Interview.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit? Was ist das Besondere?

Melanie:
Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und schätze es, dass ich in meinem Beruf mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun habe: mit Kunden, Ansprechpartnern in den Geschäftsbereichen und mit den Kollegen hier im Team, aber auch in anderen Ländern. Die Aufgaben und Themen, die hier anfallen, sind sehr abwechslungsreich.

Patric:
Ich arbeite deshalb so gerne als Assistent der Marktgebietsleitung in der Filialbank, weil ich hier all meine Erfahrung aus den vorherigen Tätigkeiten einbringen kann. Es macht mir Spaß, auf Management-Ebene mitzudenken und eigene Ideen einzubringen. Ich organisiere gern Veranstaltungen und Meetings und freue mich, wenn ich in der Kommunikation mit verschiedenen Führungsebenen mein diplomatisches Geschick einbringen kann. Toll ist natürlich auch, dass mir meine jetzige Position große Flexibilität bezüglich der Arbeitszeiten bietet, weil ich an keine festen „Schalteröffnungszeiten“ gebunden bin. Besondere Highlights meiner Tätigkeit sind die Projektaufgaben: Bei unserer letzten regionalen Auftaktveranstaltung habe ich z. B. die Verantwortung für die gesamte Technik-Regie übernommen.

Erzählen Sie kurz von Ihrem bisherigen Karriereweg in der Bank. Warum haben Sie sich für ein Teilzeitarbeitsmodell entscheiden und wie wurden Sie dabei von der Bank unterstützt?

Melanie:
Seit gut zehn Jahren bin ich bei der Deutschen Bank im Bereich Firmenkunden als Team- bzw. Marktgebietsleiterassistenz tätig. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau in einem IT-Unternehmen gemacht. Nach der Geburt meines Sohnes Vincent habe ich mich für den Wiedereinstieg ins Berufsleben mit einem Teilzeitarbeitsmodell entschieden und bin als klassische Quereinsteigerin bei der Deutschen Bank gelandet.

Patric:
Ich war vorher 18 Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen im Privatkundengeschäft tätig. Nach mehreren Jahren in der Kundenberatung wurde mir angeboten, als Vertretung für eine Führungskraft, die in Mutterschutz/Elternzeit ging, eine befristete Teamleitung zu übernehmen. Das habe ich als Win-win-Situation empfunden: Die Bank konnte testen, ob ich mich für Führungsaufgaben eigne, und auch ich konnte herausfinden, ob ich Führungsverantwortung übernehmen möchte. Das war für mich dann das Sprungbrett für eine unbefristete Führungsaufgabe. Nach der Geburt meiner Tochter Hannah im Jahr 2009 war ich in Elternzeit und bin danach in Teilzeit – dann in der Assistentenrolle - wieder eingestiegen, ebenso dann ein paar Jahre später nach der Geburt von Jan. Meine Frau arbeitet übrigens ebenfalls bei der Bank, allerdings in Vollzeit. Wir haben uns gemeinsam für diese Aufteilung entschieden, die perfekt zu unserer aktuellen Lebenssituation passt.

Sie teilen sich die Tätigkeit als Assistenz der Marktgebietsleitung. Wie funktioniert das in der Praxis und worauf kommt es an?

Melanie:
Ein Großteil der Tätigkeit dreht sich um Kommunikation und Information. Kollegiales Miteinander ist dabei die Grundvoraussetzung. Es ist wichtig, dass man Freude am Arbeiten im Team hat und sich aufeinander verlassen kann. In der Assistenz teilen wir unsere Aufgaben projektbezogen auf, im Tagesgeschäft hat jeder seine festen Aufgaben. Dazu gehören z. B. auch administrative Tätigkeiten wie Rechnungsregulierung oder auch die komplette Organisation von Kundenveranstaltungen im Marktgebiet. Größere Projekte, wie z. B. die Jahresauftaktveranstaltung, planen und organisieren wir gemeinsam. Hier kann jeder seine besonderen Stärken einbringen. Das hat sich sehr gut eingespielt.

Patric:
Teilzeit und Jobsharing sind durchaus eine Herausforderung. Das kann man nur meistern, wenn alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen sich darauf einlassen, Informationen teilen und sich wechselseitig unterstützen. Unser Team zieht hier voll an einem Strang, und ich freue mich über die Bereitschaft aller, Teilzeit geradezu als Normalität anzusehen und dies in unserem täglichen Teamplay umzusetzen. Zu meinen Aufgaben gehört der gesamte Informationsfluss zwischen Regionsleitung, Marktgebietsleitung, Führungskräften und Beratern sowie mit unseren Businesspartnern.

In der Bank, speziell in der Filialwelt, ist derzeit vieles im Wandel. Wie erleben Sie diese Veränderung?

Patric:
Die digitale Neuausrichtung ist allgegenwärtig. Für viele unserer Kunden ist der Umgang mit digitalen Medien bereits heute selbstverständlich, für andere ist es eine Herausforderung. Wir als Bank müssen diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden – einerseits digital auf Ballhöhe oder sogar Vorreiter sein und gleichzeitig anderen Kunden den Weg in die neue Bankenwelt ebnen und sie dabei unterstützen.

Was schätzen Sie an der Deutschen Bank als Arbeitgeber?

Melanie:
Ich finde es gut, wie flexibel die Bank bedarfsweise ist, z. B. bei der Organisation der Arbeitszeiten. Auch das international ausgerichtete Arbeitsfeld ist für mich ein echter Pluspunkt.

Patric:
Mich beeindruckt immer wieder, wie viele Möglichkeiten es in diesem breit aufgestellten Unternehmen gibt – ein riesiger Strauß unterschiedlicher Entwicklungsmöglichkeiten und Jobangebote. Wenn man als Mitarbeiter aktiv das Gespräch sucht, gibt es in der Regel immer eine Tür, die sich öffnet. Ich habe z. B. bei beiden Kindern die Möglichkeit genutzt, Elternzeit zu nehmen. Im Bekanntenkreis ruft das immer Erstaunen hervor und wirft ein positives Bild auf die Deutsche Bank als Arbeitgeber. Die Begleitung meiner zweiten Elternzeit war geradezu idealtypisch: Vertretungsregelung und Wiedereinstieg nach sieben Monaten wurden von Beginn an zusammen mit dem Vorgesetzten geplant. Nach meiner Rückkehr konnte dann das jetzige Job Sharing Modell realisiert werden. Für mich ist das ein Beleg dafür, dass familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Unternehmen einen zunehmend hohen Stellenwert haben.

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