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19. Oktober 2016 | Frankfurt am Main

„Vielfältige Blickwinkel – eine Bank.“

Amy

Amys Heimat ist Astoria, Oregon, in den Vereinigten Staaten, aber ihr Lebensmittelpunkt liegt schon seit einigen Jahren in Europa und seit ein paar Jahren in Frankfurt am Main. Während ihrer Zeit an der High-School war sie ein Jahr lang als Austauschschülerin in Remscheid und ist seitdem immer wieder gerne nach Deutschland zurückgekehrt. Zuletzt war Amy fünf Jahre als Wirtschaftsprüferin in Texas und Stuttgart tätig. Mehr über ihren Weg zur Bank und ihre Erfahrungen mit dem „One Bank Leadership“-Programm erzählt sie im Interview.

Wie sind Sie auf das „One Bank Leadership“-Programm aufmerksam geworden?

Privat hatte ich schon immer großes Interesse am Finanzmarkt. Ich interessiere mich für Aktien und das aktuelle Börsengeschehen, konnte mir aber nie vorstellen, auch beruflich in der Finanzbranche tätig zu sein. Zufällig bin ich im Netz auf das „One Bank Leadership“-Programm aufmerksam geworden, und meine Freunde haben mich zu einer Bewerbung ermutigt. Auf eine normale Stellenausschreibung hätte ich mich sicher nicht beworben, aber so war die Bewerbung für mich so etwas wie ein Test. Kann ich mir das als nächsten Karriereschritt vorstellen? Sind die Menschen und das Arbeitsumfeld so, dass ich mir vorstellen kann, mit ihnen zusammenzuarbeiten? Nach dem ersten Bewerbungsgespräch war ich vollkommen überzeugt. Ich schätze die Internationalität und Aufgeschlossenheit meiner Kollegen. Mir sind wirklich selten so viele kluge und kompetente Menschen begegnet wie hier bei der Bank.

Sie stehen jetzt kurz vor dem Abschluss des Programms. Welche Bereiche der Bank haben Sie in den vergangenen eineinhalb Jahren kennengelernt?

Mir war es wichtig, die Vorteile des Programms voll auszuschöpfen und einen möglichst vielfältigen Einblick in die Bank zu bekommen, und das ist mir dann auch geglückt. Ich war zunächst im Global Transaction Banking, genauer gesagt im Institutional Cash Management, einem sehr international ausgerichteten Bereich mit vielen Schnittstellen. Hier habe ich übergreifende Prozesse und auch die damit verknüpften Herausforderungen kennengelernt. Danach war ich im Privatkundengeschäft, ganz bewusst auch drei Monate in einer Filiale: in direkter Nähe zu Kunden, in einem kleinen Team, andere Prioritäten, am Tagesgeschäft orientierte Aufgaben. Eine andere Welt und doch die gleiche Bank. Jetzt bin ich im Bereich Finance und für mich schließt sich hier buchstäblich ein Kreis: Ich beschäftige mich im Moment mit dem Controlling eines Prozesses, den ich während meiner ersten Station in GTB mitentwickelt habe.

Wie haben Sie die unterschiedlichen Teams, die Gegensätze und Gemeinsamkeiten erlebt?

In der Bank gibt es viele Veränderungen und die sind in manchen Bereichen deutlicher, in anderen weniger deutlich spürbar. Jedes Team und jeder Bereich ist auf andere Weise in den Veränderungsprozess eingebunden. Die Neustrukturierung, aber auch die allgegenwärtige Digitalisierung verändern die Aufgabenfelder. Während des OBL-Programms habe ich ein sehr gutes Gespür für die unterschiedlichen Blickwinkel und Anforderungen der Bereiche bekommen, aber auch für die Menschen, die hier arbeiten. Dieser ganzheitliche Blick wird für mich in meinem künftigen Tätigkeitsfeld ganz sicher hilfreich sein.

Wissen Sie schon, in welchem Bereich es nach dem OBL für Sie weitergeht?

Ich bin gerade dabei, das herauszufinden. Es gibt verschiedene Zielpositionen und Angebote, die mich interessieren und die denkbar für mich sind. Speziell in dieser Phase kann ich sehr stark von der Unterstützung meines Mentors profitieren. Er vermittelt Kontakte zu Ansprechpartnern, berät mich bei der Auswahl. Das ist unglaublich hilfreich.

Stehen Sie auch im Austausch mit den anderen OBL-Teilnehmern?

Ja, wir OBLer pflegen einen sehr engen Kontakt, treffen uns regelmäßig und tauschen uns aus. Wir teilen unsere Erfahrungen und berichten wechselseitig über die Projekte und Aufgaben, mit denen wir uns beschäftigen. In meinem OBL-Jahrgang sind wir zu siebt, und auf diese Weise durchläuft jeder von uns nicht nur seine eigenen drei Rotationen, sondern multipliziert die eigenen Erfahrungen noch einmal mit sieben.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht in der Bank sind?

Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und unternehme viel mit Freunden, z. B. gehen wir zusammen wandern. Und ich reise gerne – das muss gar nicht immer so weit weg sein. Frankfurt ist eine sehr lebhafte, vielfältige Stadt und für mich auch deshalb ein idealer Standort. Von hier aus bin ich schnell im grünen Hinterland, und durch die zentrale Lage und den Flughafen liegt ganz Europa praktisch vor der Haustür. Das ist super, da ich mich sehr für die europäische Geschichte und Kultur interessiere und gerne auch mal ein verlängertes Wochenende in einer Großstadt irgendwo in Europa verbringe.


Hier finden Sie weitere Informationen zum „One Bank Leadership“-Programm.

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