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20. Oktober 2016 | Frankfurt am Main

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Anna-Lena hat Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Uni in Frankfurt studiert und nach dem Bachelor ihren einjährigen Master in Amsterdam gemacht. Seit dem Frühjahr ist sie wieder zurück in Frankfurt – gerade rechtzeitig, um erfolgreich an einem Auswahltag für ein Traineeprogramm bei der Deutschen Bank teilzunehmen. Mitte Juli 2016 ist sie als Trainee gestartet.

Warum haben Sie sich für ein Traineeprogramm bei einer Bank und speziell im Compliance-Bereich entschieden?

Ich finde die Bankenbranche gerade im Moment sehr spannend. Bereits während des Studiums habe ich zwei längere Bankpraktika absolviert, wenn auch in anderen Banken und eher in Front Office-Bereichen – im Wealth Management und in den Handelsräumen. In Amsterdam habe ich dann eine Vorlesung zum Thema „Financial Regulation“ besucht und fand das Thema so interessant, dass ich auch meine Master Thesis darüber geschrieben habe. Im globalen Zusammenhang ist hier im Moment so vieles in Bewegung, die Anforderungen und Prozesse verändern sich. Hier ist man mittendrin bei der Gestaltung der Zukunft der Finanz- und Bankenwelt. Direkt nach meiner Rückkehr bin ich dann auf die Ausschreibung der Deutschen Bank gestoßen. Das hat sozusagen perfekt gepasst, zumal ich meinen Lebensmittelpunkt auch gerne wieder hier in Frankfurt haben wollte. Ich bin während des Studiums so viel herumgekommen, war auch drei Monate in den USA – für den Berufseinstieg war Frankfurt meine erste Wahl.

Wie verlief die Bewerbung?

Beim Auswahltag waren verschiedene Infrastrukturbereiche der Bank mit Ansprechpartnern vertreten, und jeder hat mit jedem Bewerber Interviews geführt. Das war sehr intensiv – manche Interviews dauerten bis zu einer Stunde. Ich hatte den Eindruck, dass die Businessvertreter uns wirklich kennenlernen wollten und dass es nicht nur um fachliche Skills ging, sondern vor allem auch um den Charakter und die Motivation. Am Auswahltag hatte ich natürlich auch Gelegenheit, mit den anderen Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Alles sehr unterschiedliche Menschen mit ausgeprägter eigener, nicht gerade stromlinienförmiger Meinung – und tatsächlich sind genau die dann auch genommen worden. Das hat mich darin bestätigt, dass ich hier richtig bin.

Welche Fähigkeiten sollte man für eine Mitarbeit im Bereich Regulation bzw. Compliance mitbringen?

Bei mir war sicher positiv, dass ich Bankerfahrungen mitbringe und mich vorher bereits mit dem Thema intensiv beschäftigt habe. Aber generell ist der Studienhintergrund nicht unbedingt ausschlaggebend. Hier arbeiten Wirtschaftswissenschaftler wie ich, aber auch Juristen oder Mathematiker ohne vorherigen Bankhintergrund. Alle sind sehr engagiert und jeder bringt unterschiedliches Wissen und eigene Blickwinkel ein. Unser Team arbeitet sehr eng mit Kollegen in London und New York zusammen. Gute Englischkenntnisse sind also wichtig, aber auch Offenheit und Interesse am Finanzmarkt und an aktuellen Entwicklungen.

Mit welchen Aufgaben beschäftigen Sie sich konkret?

Das Regulation-Team, in dem ich im Moment eingesetzt bin, betreut insgesamt 30 regulatorische Großprojekte der Bank. Wir konsolidieren Ergebnisse, monitoren den Projektfortschritt und definieren die nächsten Projektschritte. Zu meinen Aufgaben gehört z. B. die Abstimmung mit Kollegen an anderen Standorten und in anderen Bereichen. Außerdem unterstütze ich bei der Ergebnisanalyse und bei der Erstellung der Berichte. „Mein“ Team berichtet direkt an den Vorstand, und es ist schon aufregend, als Berufsanfänger direkt an solchen Projekten mitzuarbeiten.

Wie erleben Sie das Arbeitsumfeld in der Bank?

Man stellt sich die Deutsche Bank ja eher konservativ und ein bisschen unnahbar vor. Ich war wirklich überrascht, dass das gar nicht stimmt. Klar gibt es Hierarchien, aber man spürt sie in der täglichen Zusammenarbeit kaum. Im Team ist man sehr schnell per Du, der Umgang miteinander ist locker und offen, die Kollegen sind echt sympathisch. Für Neulinge besonders angenehm ist die ausgeprägte Networking-Kultur. Hier wird nicht nur über Networking geredet, es wird tatsächlich gelebt. Auch Kollegen aus anderen Bereichen kommen aktiv auf mich zu, man verabredet sich zum Mittagessen oder auf einen Kaffee. Im Prinzip fängt das schon mit dem Einstieg ins Traineeprogramm an. Die Trainees aus aller Welt treffen sich zu einem globalen Einführungstraining, das in diesem Jahr in London stattgefunden hat. Australien, USA, Japan – hier kann man so viele Menschen kennenlernen und Kontakte knüpfen. Da wird so richtig deutlich, wie viel Wert die Bank auf Nachwuchsförderung legt.

Wie geht es jetzt für Sie weiter?

Im Moment bin ich, wie gesagt, im Bereich Regulation, werde im Laufe des Traineeprogramms aber auch die Bereiche Compliance und Anti-Financial Crime kennenlernen. Außerdem gibt es noch eine Wahl-Rotation in einem anderen Bankbereich – da habe ich mir Risk ausgesucht.

Bleibt neben dem Traineeprogramm noch Zeit für andere Aktivitäten?

Ja, und das ist mir auch sehr wichtig. Ich habe ein eigenes Pferd und bin aktiv im Dressurreitsport. Dazu gehört regelmäßiges Training, und meine Chefin kommt mir da sehr entgegen. Generell habe ich den Eindruck, dass das, was man so schön Work-Life-Balance nennt, in der Bank aktiv gefördert wird. Fast alle meine Kollegen machen regelmäßig Sport und nehmen sich bewusst Zeit für die Familie. Von dieser Ausgeglichenheit profitiert ganz sicher auch die Qualität der Arbeit.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Traineeprogramm im Bereich Regulation, Compliance & Anti-Financial Crime.

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