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07. November 2016 | Frankfurt am Main

Internationales Arbeitsumfeld, global aufgestellte Großkunden

Ein internationales Arbeitsumfeld. Global aufgestellte Großkunden. Breite Produktpalette und nette Kollegen. Katharina hat ein Traineeprogramm im Bereich Corporate Banking Germany absolviert und ist danach als Junior Relationship Manager eingestiegen. Da sie die chinesische Sprache beherrscht, hatte sie während ihres Traineeprogramms die Möglichkeit, zwei Monate in Shanghai zu verbringen. „Eine extrem spannende und lehrreiche Zeit.“ Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen.

Wie läuft das Traineeprogramm in Corporate Banking Germany ab?

Mein Traineeprogramm habe ich im Bereich Corporate Banking Germany (CBG) absolviert. Im Grunde genommen ist das ein einjähriges Ausbildungsprogramm zum Relationship Manager. Man startet mit einem globalen Einführungstraining in London, zu dem auch ein bereichsspezifisches Kursprogramm gehört. Danach durchläuft man in der Praxis mehrere drei- bis achtwöchige Rotationen in den verschiedenen Produktbereichen der Bank. Besonders wichtig sind dabei die Abteilungen des Global Transaction Bankings sowie Kreditthemen, da wir unsere Kunden auf Treasury Ebene betreuen und diese Themen einen Großteil des Tagesgeschäfts ausmachen. Dort lernt man die für CBG relevanten Produkte kennen und unterstützt die Kollegen im Tagesgeschäft sowie bei kleinen Projekten. Im Vordergrund steht die fachliche und persönliche Entwicklung, und man sollte die Zeit nutzen, um so viel wie möglich zu lernen. Damit schafft man sehr gute Voraussetzungen, um im Anschluss an das Traineeprogramm erfolgreich als Junior Relationship Manager zu starten.

Sie haben viele unterschiedliche Teams und Produktbereiche kennengelernt. Wie war die Arbeitsatmosphäre?

Durchweg sehr offen und kollegial. Ein großer Vorteil des Programms ist ja, dass man durch die zahlreichen Rotationen mit unterschiedlichsten Abteilungen in Kontakt kommt. Die Teams unterscheiden sich teils deutlich in ihrer Arbeitsweise und Teamdynamik. Was sie aber alle eint, ist die Tatsache, dass die Kollegen fachlich sehr kompetent sind und Anfänger gerne an ihrem Wissen teilhaben lassen.

Konnten Sie Ihre Talente und Fähigkeiten während des Traineeprogramms einsetzen?

Definitiv. Jeder Trainee kann in den verschiedenen Fachabteilungen je nach persönlichen Interessen eigene Akzente setzen oder auch zusätzliche Rotationen absolvieren, wenn es der Zeitplan zulässt. Bei mir persönlich waren es insbesondere sprach- und landeskundliche Kenntnisse, die ich optimal einbringen konnte. Ich spreche Chinesisch, und da China ein sehr wichtiger Markt für unsere Kunden ist, durfte ich zwei Monate in Shanghai arbeiten. Das war extrem spannend und lehrreich.

Sie konnten die internationale Ausrichtung der Bank also besonders intensiv erleben?

Das kann man so sagen. Ich konnte selbst sehen, wie unsere international aufgestellten Kunden auch international betreut werden. Erster Ansprechpartner für Kunden in Deutschland ist der zuständige Relationship Manager hier in Deutschland, für ausländische Tochtergesellschaften gibt es zusätzlich auch lokale Betreuer an den internationalen Standorten der Deutschen Bank. Von Frankfurt aus arbeiten wir eng mit den internationalen Kollegen zusammen, aber es war natürlich eine noch viel intensivere Erfahrung, selbst vor Ort zu sein und die Arbeit in China live zu erleben. Das hat mir dabei geholfen, sowohl die internationalen Prozesse der Bank als auch die internationale Aufstellung und die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen. Ich konnte die chinesischen Kollegen im Tagesgeschäft unterstützen, sie zu viele Kundenterminen begleiten und direkt erfahren, welche tagesaktuellen Themen in China relevant sind. Das alles war für mich ein großartiges Lernerlebnis, und die Internationalität meiner Arbeit begeistert mich nach wie vor sehr.

Eine solche Erfahrung ist natürlich schwer zu toppen. Gab es trotzdem weitere Highlights?

Mich hat grundsätzlich die viel beschworene steile Lernkurve beeindruckt. Die gibt es nämlich wirklich – auf fachlicher wie auch auf persönlicher Ebene. Es gab seit Beginn meines Traineeprogramms keinen Tag, an dem ich nichts Neues dazugelernt hätte. Die Zusammenarbeit mit wechselndenTeams und Kollegen und das häufige Einstellen auf neue Situationen erfordert viel Flexibilitä, dadurch habe ichmich auch persönlich weiterentwickelt. Softskill-Trainings und konstantes Feedback aus den fachlichen Abteilungen und von Trainee-Kollegen haben diesen Entwicklungsprozess zusätzlich unterstützt.

Haben Sie Tipps für künftige Praktikanten und Trainees?

Klar! Ich denke, es gibt einige Dinge, die für alle Trainees hilfreich sind, unabhängig davon, in welcher Abteilung sie starten:

– Versucht, eine Abteilung/einen Aufgabenbereich zur Platzierung zu finden, in dem ihr eure Kenntnisse sinnstiftend für die Bank einsetzen könnt.
– Wenn ihr in einer Abteilung arbeitet, in der eure Fähigkeiten gebraucht werden, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, diese einzusetzen und selbst Akzente zu setzen.
– Stellt Fragen! Ich habe nie erlebt, dass ein Kollege unwillig wäre, einem interessierten Anfänger etwas zu erklären.
– Seid flexibel, leistungsbereit und offen. Wer keinen vorgefestigten Step-by-Step-Plan im Kopf hat, kann einfacher die zahlreichen Möglichkeiten ergreifen, die die Bank mit ein bisschen Glück bietet, wenn man gute Arbeit leistet und mit offenen Augen durch den Berufsalltag geht.

Vielen Dank für das nette und informative Gespräch!


Hier finden Sie weitere Informationen zum Einstiegsprogramm Corporate & Investment Banking: Corporate Finance.

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