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11. November 2016 | Frankfurt am Main

„Man weiß nicht, was man nicht weiß.“

Jörg

MBA-Absolvent Jörg hat beruflich schon einiges erreicht. Er war zuletzt verantwortlich für die Finanzmarktanalyse eines internationalen Devisenbrokers und in dieser Funktion auch für die Kommunikation der Ergebnisse zuständig. Vom TV-Auftritt über die Unternehmenswebsite bis zur Roadshow konnte er seine kommunikativen Talente entfalten. Seine große Leidenschaft galt und gilt dem Finanzmarkt. Mit dem „One Bank Leadership“-Programm will er jetzt seine beruflichen Erfahrungen auf eine noch breitere Basis stellen.

Wie sind Sie auf das OBL-Programm aufmerksam geworden?

Vor ein paar Jahren habe ich bereits bei einem großen Energieversorger ein ähnliches Programm absolviert und wusste also, wie wertvoll es ist, ein Unternehmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen. Zum Finanzmarkt hatte ich privat schon immer eine sehr enge Affinität, ich verfolge aktuelle Entwicklungen und bin im Markt aktiv. In meiner vorhergehenden Tätigkeit im Rohstoffhandel war ich Rohstoff- und Finanzmarktanalyst und hatte also bereits einige berufliche Schnittstellen, aber nach meinem MBA-Studium wollte ich die Richtung meines Karrierewegs noch einmal neu stellen. Das OBL gibt mir die Möglichkeit, eine international aufgestellte Universalbank in breitem Rahmen kennenzulernen und mich dann zu spezialisieren. Das ist großartig.

Wie haben Sie den Bewerbungsprozess erlebt?

Das Bewerbungsverfahren ist sehr anspruchsvoll, insbesondere das ganztägige Assessment ist wirklich herausfordernd. Alle Kandidaten absolvieren in unterschiedlichen Konstellationen mehrere, sehr intensive Interviewrunden mit HR- und Business-Ansprechpartnern, außerdem geht es darum, eine Case Study zu bearbeiten. Das erfordert Konzentration und Flexibilität, um sich auf die wechselnden Situationen einzustellen. Gleichzeitig ist der Prozess sehr motivierend und wertschätzend. Im Laufe des Tages gewinnt man sehr viele Eindrücke und merkt, dass die Ansprechpartner einen differenzierten Eindruck von den Bewerbern gewinnen wollen. Und persönlich ist es ein gutes Gefühl, wenn man direktes, positives Feedback bekommt.

Wie haben Sie die ersten Wochen des Programms erlebt?

Das Einführungstraining in London, an dem wir OBLer zusammen mit den Trainees aus aller Welt teilgenommen haben, war ein toller Kick-off und eine perfekte Chance, um die Internationalität der Bank live zu erleben und globale Kontakte zu knüpfen. Der Start in die Praxis war mir dann fast noch wichtiger – ich wollte loslegen.

Welche Bereiche durchlaufen Sie während des Programms?

Eigentlich hatte ich mir gewünscht, bereits während des Programms intensiv ins Investmentbanking einzusteigen. Aber die Programmsteuerung und individuelle Wünsche lassen sich nicht immer miteinander vereinbaren, und jetzt bin ich sehr neugierig auf das, was mich in Bereichen erwartet, zu denen ich bisher keine oder kaum eine Beziehung hatte. Meine erste Station ist das Wealth Management, danach werde ich mich im Bereich Debt Capital Markets mit der Kapitalmarkt-Produktentwicklung beschäftigen und während der letzten Rotation die Digitalisierungsprojekte der Bank kennenlernen. Alles weitgehend Neuland für mich, und ich freue mich sehr darauf, die unterschiedlichen Teams und deren Arbeitsweise zu erleben. Es geht ja nicht nur darum, Projekte zu begleiten, sondern sich in bestehende Teams einzufügen, im täglichen Geschäft zu unterstützen und sich dort einzubringen, wo Bedarf ist.

Gibt es so etwas wie einen „OBL“-Spirit?

Das ist definitiv der Fall. Wir sind jetzt der vierte OBL-Jahrgang der Bank – das Programm ist für uns Teilnehmer, aber auch für die Bereiche ein spannender Prozess. Der Mix der Rotationsbereiche wechselt jedes Jahr. Fast alle Bereiche haben Erfahrungen mit Trainees, aber wir OBL-Teilnehmer bringen ja bereits – zum Teil recht umfangreiche – Berufserfahrungen mit, wenn auch nicht unbedingt im jeweiligen Wahlbereich. Wenn man Methoden beherrscht und strukturiert denkt, kann man sich schnell in neue Aufgabenbereiche einarbeiten und einen echten Beitrag für das jeweilige Team leisten.

Sehr bereichernd ist auch, dass wir OBL-Teilnehmer uns regelmäßig treffen. Wir sind sehr unterschiedlich und verstehen uns vielleicht gerade deshalb richtig gut. Da ist kein Konkurrenzdenken, sondern eher der gemeinsame Wunsch, möglichst viel Wissen und Erfahrung aus dem Programm mitzunehmen. Z. B. stellen wir uns wechselseitig die Projekte und Aufgaben vor, mit denen wir uns gerade beschäftigen.

Bleibt Ihnen neben dem OBL-Programm Zeit für persönliche Interessen?

Dem Finanzmarkt gilt meine große Leidenschaft – insofern bin ich gerade dabei, mein Hobby zum Beruf zu machen. Aber natürlich habe ich auch noch andere Interessen. Sport ist mir sehr wichtig. Ich versuche, vier Mal pro Woche zu trainieren. Wenn es im Geschäft später wird, dann eben auch spät abends. Ich fühle mich dann körperlich einfach besser, ernähre mich deshalb auch sehr bewusst. Und ich reise gern und viel. Wenigstens einmal im Jahr eine große Reise, raus aus Europa – das muss schon sein.

Haben Sie schon eine Idee, wohin Ihr Weg Sie nach dem OBL führen wird?

Ich freue mich jetzt erst einmal auf die vielen neuen Erfahrungen, die ich in den kommenden Monaten machen werde. Es ist ja so, dass die spätere Platzierung im Konzern nicht unbedingt identisch sein muss mit den Wahlbereichen, die man durchläuft. Aber alles, was ich sehe und lerne, ist hilfreich und nützlich für meine künftige Arbeit. Ich möchte einen holistischen Blick auf die Bank gewinnen – das Detail sehen, aber auch die Bedeutung im Zusammenhang der Bank einordnen und verstehen können. Im Moment sehe ich meine Zukunft und meine Stärken am besten in einem Front Office-Bereich aufgehoben – nahe am Kunden, nahe am Finanzmarkt.


Hier finden Sie weitere Informationen zum „One Bank Leadership“-Programm.

 

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