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28. November 2016 | Frankfurt am Main

„Ein spannender Zeitpunkt, um Verantwortung zu übernehmen.“

Henrike hat Volkswirtschaft und Internationale Beziehungen in St. Gallen und Harvard studiert und nach dem erfolgreichen Abschluss einige Jahre bei der GLS Bank gearbeitet. Seit Sommer 2016 nimmt sie am „One Bank Leadership“-Programm teil. Welche Ziele sie mit dem OBL-Programm verbindet und wie sie als Mutter von vier Kindern Karriere und Familienleben miteinander vereinbart, erzählt Henrike im Interview.

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme am OBL-Programm entschieden?

Ich war in der GLS Bank im Firmenkundengeschäft als Teamleiterin tätig und wusste, dass mir Führungsaufgaben aufgrund der Verzahnung von analytischen und menschlichen Qualitäten sehr liegen. Außerdem war es mir wichtig, meinen fachlichen Blinkwinkel noch einmal zu erweitern, und es hat mich gereizt, an einem herausfordernden Veränderungsprozess, wie ihn die Deutsche Bank momentan durchläuft, mitzuwirken. Da passte das OBL-Programm perfekt.

Die OBL-Teilnehmer durchlaufen in 18 Monaten drei verschiedene Bereiche. Welche haben Sie sich ausgesucht?

Meine erste Station absolviere ich aktuell im Global Transaction Banking und lerne somit eine der Kernaufgaben der Deutschen Bank kennen: die Begleitung großer, weltweit tätiger Unternehmen. Danach folgt mit dem Bereich Investor Relations der Sprung ins kalte Wasser. Ich bin gespannt darauf, die Sicht der Aktionäre und das Umfeld kennenzulernen, in dem sich ein börsennotiertes Unternehmen wie die Deutsche Bank bewegt. Meine letzte Rotation führt mich ins Firmenkundengeschäft. Hier freue ich mich darauf, ein eigentlich bekanntes Aufgabenfeld noch einmal unter einem ganz neuen Blickwinkel zu entdecken.

Worin sehen Sie die besonderen Vorteile des OBL-Programms?

Der Finanzsektor befindet sich momentan in einer herausfordernden Umbruchphase, in der sich Rahmenbedingungen, Geschäftsmodelle und interne Strukturen grundlegend verändern. Mit seinem bereichsübergreifenden Ansatz regt das OBL-Programm zum Querdenken an und bietet viel Freiraum, um die zahlreichen Arbeitsfelder der Deutschen Bank kennenzulernen, gemeinsam mit Experten an zentralen Fragestellungen zu arbeiten, ein globales Netzwerk zu knüpfen und selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wie schaffen Sie es, die richtige Balance zwischen Berufsleben und Familie zu finden?

Ich komme aus einem eher konservativen Elternhaus und hatte früher die traditionelle Vorstellung: entweder berufliche Karriere oder Kinder. Heute weiß ich, dass mir beides wichtig ist. Mein Mann und ich sind uns darüber einig, dass wir unsere Kinder gleichberechtigt betreuen möchten und jeder die Möglichkeit haben sollte, seine beruflichen Ziele zu verwirklichen. Im Moment trifft es sich gut, dass mein Mann an einem Buch schreibt und deshalb seine Arbeitszeiten weitgehend flexibel planen und auf die Kinder abstimmen kann.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Natürlich ist das nicht immer einfach und erfordert viel Disziplin und Organisation, aber Berufs- und Familienleben befruchten sich auch gegenseitig. So benötigt jedes unserer Kinder einen individuellen Erziehungs- und Kommunikationsstil, aber gleichzeitig muss es Regeln geben, die für alle gelten. Die dafür nötige Empathie, aber auch das Durchsetzungsvermögen haben mich auch in Führungs-situationen effektiver gemacht. Umgekehrt profitieren unsere Kinder davon, dass ich ein erfülltes Berufsleben habe und die Zeit mit ihnen dadurch umso mehr genieße. Damit das funktioniert, haben wir ein paar feste Regeln definiert. Wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen, darf z. B. nicht über die Arbeit gesprochen werden. Dann heißt es schon mal: „Mama, keine Arbeit beim Essen!“ Und abendliches Vorlesen ist Pflicht. Wenn ich nicht zuhause sein kann, dann eben per Skype.

Haben Sie schon eine Vorstellung, wie es für Sie nach dem OBL weitergeht?

Ich möchte so bald wie möglich eine Führungsaufgabe übernehmen, bei der ich den Veränderungsprozess der Deutschen Bank aktiv mitgestalten kann.


Hier finden Sie weitere Informationen zum „One Bank Leadership“-Programm.

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