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27. Juli 2017 | Frankfurt am Main

„TwinDay im Praktikum: ein echter Mehrwert!“

Darf’s ein bisschen mehr sein? Viele Praktikanten der Deutschen Bank beantworten diese Frage mit „Ja“ und nehmen sehr gerne am so genannten TwinDay teil. Für einen Tag tauschen zwei Praktikanten ihre Rolle und haben dabei die Möglichkeit, zusätzliche Eindrücke in einem weiteren Tätigkeitsfeld zu gewinnen. So auch Anna Katharina und Julian, die beide derzeit ein Praktikum im Personalbereich der Bank absolvieren, sich dort aber mit sehr unterschiedlichen Aufgaben beschäftigen. Anna Katharina befasst sich in der Abteilung „Delivering Workforce Capability“ im Bereich Employer Brand mit dem Schülermarketing und Social Media-Konzepten, Julian unterstützt das HRS Global Process Governance Team bei der HR Advisory Process Automation. Im Interview erzählen beide über ihre Erfahrungen.

Sie absolvieren Ihr Praktikum beide im Personalbereich, jedoch in sehr unterschiedlichen Abteilungen. Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit und warum haben Sie sich für diesen Bereich entschieden?

Anna Katharina: Ich habe kürzlich meinen Bachelor in International Management an der FH Ingolstadt abgeschlossen und kann mir sehr gut vorstellen, später einmal im Personalbereich, insbesondere in einem großen, international ausgerichteten Unternehmen zu arbeiten. Schon meine Schul- und Studienzeit waren ziemlich „international“: deutsch-französisches Gymnasium, ein Jahr High School in Sacramento, ein Semester in San Diego, ein halbjähriges Marketing-Praktikum in Shanghai. Im Employer Brand Team kommt für mich vieles zusammen: ein global ausgerichtetes Team, die Mischung aus Menschen und Marketing, viele Kontakte mit unterschiedlichen internen und externen Bereichen, so z.B. auch mit Agenturen. Beim Employer Brand geht es um die Außenwahrnehmung der Deutschen Bank aus Sicht potenzieller Mitarbeiter, z.B. Studenten, die sich, wie ich, für ein Praktikum bewerben. Diesen Blick von innen nach außen finde ich – auch in Kombination mit sozialen Netzwerken – total spannend.

Julian: Ich studiere Wirtschaftspsychologie in Osnabrück und habe vor meinem Studium bereits eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Mir war klar, dass ich nach dem Studium zurück in die Finanzbranche will und beide Bereiche miteinander verbinden möchte. Der Personalbereich passt da perfekt. Im Process Governance Team bekomme ich einen sehr guten Überblick über die Organisation und die Personalprozesse. Für das halbjährige Praktikum bin ich nach Frankfurt gezogen. Die Stadt gefällt mir super und das gilt auch für das Praktikum. Vielleicht bleibe ich ja länger!

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich in Ihrem Praktikum?

Julian:
Wie überall in der Bank ist natürlich auch im Personalbereich im Moment vieles in Bewegung. Überall geht es darum, Prozesse zu optimieren und Handlungsalternativen zu definieren. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung der Bank. Ich bin in mehreren Projekten eingesetzt und übernehme verschiedene Teilaufgaben: Bestandsaufnahmen, Analysen erstellen, Ergebnisse aufbereiten, Vorschläge entwickeln. Das Spannende an meinem Bereich ist, dass die Arbeitsergebnisse der unterschiedlichen Teams aufeinander aufbauen. Kommunikation und Koordination sind hierbei extrem wichtig.

Anna Katharina:
Meine Aufgaben im Employer Brand Team sind sehr vielfältig. Das Team ist supernett und die Kollegen haben es als selbstverständlich gesehen, mich von Anfang an in alle Abläufe zu integrieren. Ich durfte z.B. verschiedene Teilprojekte weitgehend selbstständig übernehmen. Ein Schwerpunkt dabei war und ist das Schülermarketing. Ich habe eine Wettbewerbsanalyse der Schulabgänger-Karriere-Website erstellt und ausgearbeitet, mich intensiv mit einer Aktivitätsanalyse der Social Media-Kanäle beschäftigt und bin gerade dabei, ein Konzept für eine kontinuierliche Berichterstattung mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres zu erstellen. Dabei arbeite ich mit den Kollegen in der Abteilung, aber auch mit Ansprechpartnern verschiedener Agenturen zusammen. Ein Highlight war, dass ich im Rahmen des jährlichen Planungsworkshops meine Analyse präsentieren konnte und dass meine Ergebnisse jetzt auch in die Weiterarbeit mit einfließen. Das ist extrem motivierend, und man hat dabei wirklich fast täglich das Gefühl, sich weiterzuentwickeln und etwas dazuzulernen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, den TwinDay miteinander zu organisieren?

Julian:
Ich wollte auf jeden Fall an einem TwinDay teilnehmen, war aber noch auf der Suche nach einem Tauschpartner. Anna und ich kannten uns vorher noch nicht, allerdings stehen unsere beiden Chefs regelmäßig im Austausch und haben sich wohl auch von ihren derzeitigen Praktikanten erzählt. Da war der gemeinsame TwinDay dann fast schon naheliegend.

Anna Katharina:
Auch mir war wichtig, die Möglichkeit des TwinDays zu nutzen, ich war mir aber noch nicht ganz sicher, in welchem Bereich. Als Julian dann bei uns im Employer Brand war, bin ich neugierig auf diese ganze andere Seite der Personalarbeit geworden und wir haben den Tausch verabredet.

Wie haben Sie den TwinDay erlebt und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Anna Katharina:
An einem einzigen Tag kann man natürlich keine tiefen Einblicke, aber zumindest einen Überblick gewinnen. Julian hatte für den Tag ein richtiges Programm zusammengestellt. Zum Auftakt habe ich mich mit einem Kartenspiel beschäftigt, bei dem es um das Zusammenspiel in der Abteilung ging. Am Ende stand dann ein Aha-Effekt: Wenn irgendwo in der Kette ein kleiner Fehler passiert, sind alle darauf aufbauenden Ergebnisse ebenfalls fehlerhaft. Es hat Spaß gemacht, Julian durch seinen Tag zu begleiten. Das war eine echte Bereicherung meines ohnehin spannenden Praktikums.

Julian:
Auch Anna war perfekt auf den Tag vorbereitet: Vorstellung im Team, Überblick über aktuelle Aufgaben und über die Themen, mit denen sie sich beschäftigt. Marketing, Website, Social Media-Planung – das war für mich Neuland und deswegen besonders interessant. Gut gefallen hat mir insbesondere, dass sich der Teamleiter eine Stunde Zeit für mich genommen hat, um mir einen detaillierten Einblick in den Bereich zu geben. Für uns beide war zudem interessant, dass wir am TwinDay einen weiteren Standort der Bank und damit auch ein anderes Arbeitsumfeld kennenlernen durften. Anna arbeitet in den Türmen in der Frankfurter Innenstadt, mein Team sitzt etwas außerhalb in Eschborn. Durch den TwinDay habe ich so viele neue und zusätzliche Eindrücke gewonnen. Es ist toll, dass die Bank einem diese Möglichkeit als Teil des Praktikums bietet!

Wie geht es für Sie nach dem Praktikum weiter?

Anna Katharina:
Ich will nach dem Bachelor definitiv noch ein Masterstudium absolvieren, und zwar ebenfalls mit internationaler Ausrichtung. Das Praktikum habe ich bewusst zwischen Bachelor und Master gelegt, um noch mehr Praxiserfahrung zu sammeln. Ich kann mit echter Überzeugung sagen, dass ich wirklich zu 100% mit meinem Praktikum zufrieden bin und es jedem nur weiterempfehlen kann. Es ist gut möglich, dass ich mich nach dem Master für ein Traineeprogramm bei der Deutschen Bank bewerben werde.

Julian:
Nach dem Praktikum konzentriere ich mich erst einmal auf meine Bachelorarbeit, bei der ich mich mit dem Thema „Führung und Persönlichkeit“ beschäftige und per Online-Umfrage über 120 Personen befragt habe. Nach dem Bachelor möchte ich ins Berufsleben starten– am liebsten per Direkteinstieg bei der Deutschen Bank. Ich fühle mich in der Bank und in meinem Team sehr wohl und möchte auch gerne weiterhin in Frankfurt leben. Im Moment führe ich Gespräche und bin zuversichtlich, dass ich in den nächsten Wochen konkreter planen kann.


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