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09. Oktober 2017 | Frankfurt am Main

„Interne Karriereentwicklung und internationale Mobilität haben bei GMC einen hohen Stellenwert.“

Seit dem Jahr 2014 arbeitet Johanna in der Deutschen Bank, zunächst in der Konzernstrategie und jetzt als Senior Consultant (Assistant Vice President) im Group Management Consulting. Vor gut eineinhalb Jahren ist sie von Frankfurt am Main nach Singapur gewechselt. Wie kam es dazu? Wie unterscheidet sich die Projektarbeit in Singapur von den Aufgaben in Frankfurt? Und wie fühlt es sich an, in Singapur zu leben und zu arbeiten? Mehr dazu berichtet Johanna im Interview.

Warum haben Sie sich nach Ihrem Studium für einen Berufseinstieg im Consulting entschieden?
Ich habe BWL in Passau und Madrid studiert und habe nach einem Aufgabengebiet gesucht, das meinen Fähigkeiten und Interessen am besten entspricht. Da ich schon während meiner Schulzeit viel in der Welt herumgekommen bin, spreche ich mehrere Sprachen. Ich habe in verschiedenen Ländern Südamerikas und Europas gelebt und das hat mich natürlich auch ein Stück weit geprägt. Ich kann mich sehr gut auf neue Situationen einstellen und mit unterschiedlichen Menschen umgehen. Eine Tätigkeit im Consulting ist abwechslungsreich und stellt immer wieder neue Herausforderungen. Ich hatte das Gefühl, das könnte zu mir passen, und so war es dann auch.

Sind Sie direkt bei der Deutschen Bank eingestiegen?
Nein, ich habe zunächst für eine externe Unternehmensberatung gearbeitet, habe mich aber auch dort bereits auf Projekte in der Finanzindustrie fokussiert. Die umfassenden Veränderungen, vor der die Bankenbranche steht, fand und finde ich extrem spannend. Ich wollte Veränderungen nicht nur von außen begleiten, sondern auch Teil davon sein. Ein Einstieg bei der Deutschen Bank hat mir dies ermöglicht. Hier arbeite ich an strategischen Themen und kann somit Tag für Tag einen Beitrag zu diesen Veränderungen leisten.

Was ist für Sie der wichtigste Unterschied zwischen einer externen und internen Beratertätigkeit?
Der Erfolg der Beratertätigkeit hängt sehr stark davon ab, wie partnerschaftlich und offen Berater und Kunden zusammenarbeiten – das gilt aus externem Blickwinkel ebenso wie intern. Wenn die Berater wie in GMC intern angesiedelt sind, entsteht noch einmal eine ganz andere Ebene der Zusammenarbeit. Die Vertrauensbasis ist tiefer, man spricht die gleiche Sprache und kennt die Zusammenhänge auch aus anderen Blickwinkeln. Als Berater hat man so die Möglichkeit, fachlich noch mehr in die Tiefe zu gehen und z. B. auch kritische Punkte offen anzusprechen. Das ist als externer Berater deutlich schwieriger.

Seit eineinhalb Jahren sind Sie jetzt für GMC in Singapur tätig. Wie kam es dazu?
Mein Werdegang ist geprägt von internationalen Erfahrungen. Mein Mann ist ebenfalls als Berater tätig, und für uns beide war es immer ein Ziel, gemeinsam einige Jahre im Ausland zu arbeiten. Group Management Consulting ist global aufgestellt, viele unserer Projekte sind länderübergreifend ausgerichtet. Neben Frankfurt gibt es Standorte in New York, London und Singapur. Interne Karriereentwicklung und internationale Mobilität haben bei GMC einen hohen Stellenwert. Da gibt es immer wieder mal Chancen, berufliche Herausforderungen im Ausland wahrzunehmen. Das Angebot für Singapur war für uns beide gleichermaßen interessant, und da haben wir nicht lange gezögert und zugegriffen.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit? Gibt es Unterschiede zur Projektarbeit in Deutschland?
Singapur ist das Deutsche Bank Hub für die Region Asien-Pazifik. Hier laufen die Fäden für viele Länder der Region zusammen: Indien, China, Japan, Südkorea, Indonesien und viele mehr. Das ist eine sehr bunte Mischung mit vielen Herausforderungen. Jedes dieser Länder hat beispielsweise unterschiedliche regulatorische Anforderungen. Für mich ein neues, sehr herausforderndes Themenfeld. Während die Projekte in Frankfurt häufig strategischer ausgerichtet sind, sind wir hier in Singapur stärker in das Tagesgeschäft eingebunden. Die Projektteams sind klein und international – meine Teamkollegen sind Singapurer, Australier, Inder und Deutsche. Bei unseren Projekten kommt es darauf an, sich intensiv in regionale Anforderungen und Besonderheiten einzuarbeiten. Das ist spannend, erfordert aber auch viel Sensibilität und ein Gespür für kulturelle Unterschiede in der Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern.

Und wie fühlt es sich an, in Singapur zu leben und zu arbeiten?
Ich erlebe im Moment eine sehr intensive, erfolgreiche und glückliche Zeit – beruflich, ebenso wie privat. Vor neun Monaten ist unsere Tochter Paula zur Welt gekommen, und ich freue mich, dass sie ihre ersten Jahre in diesem globalen Umfeld erleben kann. Sie wächst viersprachig auf: Deutsch und Spanisch zu Hause, Englisch und Mandarin in der Kita. Ihr erstes Wort war dennoch „Mama“. Singapur ist insgesamt eine tolle, vielfältige Stadt, geprägt durch die vielen Nationalitäten, Kulturen und Religionen, die hier harmonisch zusammenleben. In unserer Freizeit nutzen wir natürlich die Möglichkeit, die Region zu erkunden, und reisen viel.

Das klingt, als sähen Sie zumindest Ihre nähere Zukunft in Singapur?
Das stimmt. Momentan planen wir, bis Anfang 2019 hier in Singapur zu bleiben. Aber ich denke, danach geht es dann erst einmal wieder zurück nach Deutschland. Auch dort gibt es spannende Projekte – und Paula soll ja auch ihre Großeltern besser kennenlernen.


Interessieren Sie sich für einen Einstieg im Bereich Group Management Consulting der Deutschen Bank? Bewerben Sie sich für Ihren Berufseinstieg als Analyst (Hochschulabsolvent) oder als Assistant Vice President (Young Professional).

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