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13. November 2018 | Frankfurt am Main

„Eine perfekte Grundlage zur Vorbereitung des nächsten Karriereschritts.“

Maximilian hat Informatik und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt studiert und anschließend in Wien an der Diplomatischen Akademie seinen Master in Internationalen Beziehungen absolviert. Für ihn war anschließend klar, dass er gerne im Kapitalmarkt tätig sein möchte, und so begann er seine Karriere bei einer der weltweit führenden Ratingagenturen. Im Sommer 2017 war es Zeit für einen Wechsel. Er bewarb sich für das „One Bank Leadership“-Programm der Deutschen Bank und leitete damit den nächsten Karriereschritt ein. Im Interview berichtet er über seinen Weg zur Bank und seine Ziele.

Warum haben Sie sich für den Karriereeinstieg bei der Deutschen Bank entschieden?
Nach meinem Studium war ich fünf Jahre lang als Bankenanalyst bei einer großen Ratingagentur tätig. Ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, bei dem ich – von außen – viele Einblicke ins Bankgeschäft und ins Aufgabenfeld von Bankmanagern erhalten habe. Parallel zu meiner Analystentätigkeit habe ich außerdem noch meinen MBA-Abschluss gemacht. Ich hatte viel Spaß an meiner Arbeit, aber irgendwann wollte ich mehr. Für mich hat sich immer deutlicher herauskristallisiert, dass ich Lust darauf habe, auch strategische und konzeptionelle Aufgaben zu übernehmen. Ich wollte mein Profil erweitern – am liebsten in einem großen, global ausgerichteten Unternehmen. Ich habe mich im Netz nach geeigneten Weiterentwicklungsmöglichkeiten umgeschaut und bin dabei sehr schnell auf das OBL-Programm gestoßen. Nach meinen Recherchen ist das Programm in dieser Form im deutschen Bankensektor ziemlich einmalig.

Was macht das OBL-Programm so attraktiv?
Mit dem OBL-Programm bekommt man einen sehr umfassenden Einblick in drei unterschiedliche Bereiche der Bank. Das Programm ist divisionsübergreifend, dadurch erschließt man sich die Bank aus verschiedenen Blickwinkeln, lernt unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen kennen und gewinnt nach und nach einen ziemlich guten Überblick über Prozesse und Herausforderungen. Jede Rotation dauert ein halbes Jahr. Das ist ausreichend Zeit, um richtig mitzuarbeiten und mehr als nur oberflächliche Eindrücke zu sammeln.

Welche Bereiche konnten Sie auf diese Weise kennenlernen?
Jeder OBL-Teilnehmer kann am Anfang des Programms aus drei Clustern jeweils einen Rotationsbereich benennen. Nicht immer lassen sich alle Wünsche verwirklichen, bei mir war es aber tatsächlich so, dass ich in den drei Bereichen eingesetzt war, die ich mir ausgesucht hatte. Ich war zunächst im Group Management Consulting, der internen Unternehmensberatung für die Geschäfts- und Infrastrukturbereiche. Im Nachhinein war das eine gute Wahl für den ersten Rotationsbereich, weil ich hier gleich beim Einstieg das Handwerkszeug und die Projektmanagement-Tools der Bank lernen konnte. GMC ist ein sehr dynamischer Bereich, der die strategische Entwicklung der Bank begleitet und in dem man viel bewirken kann. Ich konnte hier direkt an mehreren Projekten mitwirken und meine analytischen Fähigkeiten einbringen.

Wie ging es weiter?
Meine zweite Station war das Team „Digitale Plattform und Agenda in der Privat- und Firmenkundenbank“ – das war perfekt zugeschnitten auf mich und meine Studienschwerpunkte. Der Bereich betreut auf der Business-Seite die Digitalisierungsprojekte im Privatkundengeschäft. Gemeinsam mit einem FinTech-Unternehmen entwickelt die Bank derzeit eine digitale Versicherungsplattform, und ich habe einen Teil-Stream dieses Projekts verantwortlich mitbetreut. Das war sehr spannend. Derzeit bin ich in meiner letzten Rotation in der Investmentbanking-Coverage und unterstütze mein Team bei der Beratung institutioneller Kunden, insbesondere von Banken und Versicherungen. Das ist noch mal ein sehr intensiver Einblick in die Bankenbranche und den Finanzmarkt als Ganzes.

Sie sind jetzt kurz vor dem Ende Ihres Programms. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Ich bin als externer Teilnehmer ins Programm gekommen und war daher relativ offen für das, was mich im Laufe des Programms erwarten würde. Ich kannte zwar bereits das Bankgeschäft, aber eben aus einem komplett anderen Blickwinkel, und war neugierig darauf, eine Großbank aus der Innenperspektive zu erkunden. Ich wusste vorab, dass die Trainings im Programm sehr anspruchsvoll und hochwertig sind, und das hat sich bestätigt. Im Vorfeld jeder Rotation absolvieren wir jeweils ein ca. einwöchiges Trainingsmodul zur Entwicklung unserer persönlichen Fähigkeiten und Führungsqualitäten. Das ist eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und zusätzliche Anregungen aufzunehmen. Generell spielen der Aufbau und die Pflege des persönlichen Netzwerks in der Bank eine wichtige Rolle, und auch da schafft man sich mit dem OBL-Programm eine gute Grundlage. Durch die Verteilung der Rotationen auf drei große Cluster knüpft man Beziehungen in den verschiedensten Bereichen der Bank, lernt außerdem die anderen internen und externen OBL-Teilnehmer kennen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das ist ein echter Mehrwert, weil erst die Mischung aus der Erfahrung der internen Teilnehmer und dem frischen Blick der externen diese 18-monatige Reise so spannend macht.

Wie erleben Sie das Arbeitsumfeld?
Ehrlich gesagt hatte ich viele Warnungen gehört, auch von ehemaligen Deutsche-Bank-Mitarbeitern, und war auf ein eher raues Arbeitsumfeld mit Ellbogen und harten Bandagen eingestellt. In der Wirklichkeit bin ich dann auf ein offenes und teamorientiertes Arbeitsumfeld gestoßen. Das Arbeiten in der Bank ist herausfordernd, ja, aber auch von fachlicher und kultureller Vielfalt geprägt, was sicherlich damit zusammenhängt, dass die Mitarbeiterstruktur so heterogen ist und hier Menschen aus allen Ländern und mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammenarbeiten.

Für wen eignet sich eine Teilnahme am OBL-Programm? Haben Sie einen Tipp für künftige Bewerber?
Das OBL-Programm ist perfekt, wenn man schon einige berufliche Erfahrung mitbringt und für den nächsten Karriereschritt seinen Horizont erweitern will. Ich konnte im Laufe des Programms herausfinden, in welchem Gebiet ich meine Fähigkeiten am besten einbringen und weiterentwickeln und wo der Weg für mich hingehen kann – vermutlich in einem Tätigkeitsbereich an der Schnittstelle zwischen IT und Business. Wer teilnimmt, kann sich auf tolle Trainings, viele Kontakte, neues Fachwissen, eine gewisse Exklusivität und Verantwortung von Anfang an freuen. Was man nicht erwarten sollte, ist, dass man alles vorgesetzt bekommt und sich am Ende nur noch einen Job auszusuchen braucht. Wer in der Bank erfolgreich sein will, ist immer auch selbst gefordert. Mitarbeit und Verantwortung aktiv einfordern, selbst auf Ansprechpartner zugehen – dann findet man überall ein offenes Ohr.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht arbeiten?
Eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist das Wandern. Speziell im Herbst bin ich mit meiner Familie zum Beispiel gerne in den Weinbergen am Rhein unterwegs. Schöne Wanderwege, gemütliche Altstädte und frischer Federweißer – das ist für mich der perfekte Ausgleich.


Hier finden Sie alle Informationen zum „One Bank Leadership“-Programm.

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