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10. Dezember 2018 | Frankfurt am Main

„Die Lernkurve ist extrem steil.“

Florian

Florian hat einen Bachelor in BWL an der Universität Mannheim und danach einen Master in Banking und Finance an der Universität St. Gallen gemacht. Nachdem er bei verschiedenen Unternehmen Praktika im Bereich Investmentbanking absolviert und erste Erfahrungen gesammelt hatte, war er sich sicher: „Das ist es, was ich machen will.“ Über seinen Weg zur Deutschen Bank berichtet Florian im Interview.

Wie sind Sie zur Deutschen Bank gekommen?
In St. Gallen, wo ich meinen Master gemacht habe, finden regelmäßig so genannte Banking Days statt – mit Interviews, Vorträgen, Workshops und Networking-Events. Dort habe ich erste Kontakte zu Ansprechpartnern der Deutschen Bank geknüpft. Die Gespräche waren sehr angenehm und konstruktiv, und ich habe dann im Sommer danach am Summer Internship Programm teilgenommen. Ich wusste ja schon, dass ich gerne im Investmentbanking arbeiten wollte, und da war die Deutsche Bank für mich eine sehr attraktive Adresse. Sie ist extrem stark im Heimatmarkt, man hat die Möglichkeit an großen Projekten mitzuwirken, große Transaktionen zu begleiten – das fand ich sehr reizvoll.

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Durch meine vorherigen Praktika war ich mir sicher, dass mir die strategisch-analytischen Aufgaben in Kombination mit dem engen Kundenkontakt Spaß machen. Von beidem wollte ich gerne mehr – und genau das habe ich bei der Deutschen Bank gefunden. Zuerst im SIP und danach im Graduate-Programm Corporate Finance mit dem festen Einstieg als Analyst. Ich konnte von Beginn an in Projekten mitarbeiten und hatte sehr schnell auch direkte Kontakte mit Ansprechpartnern großer Unternehmen. Die Anforderungen sind hoch und man muss bereit sein, viel zu lernen und sehr schnell in neue Aufgaben hineinzuwachsen. Man erhält dabei jedoch viel Unterstützung von den Kollegen, und die Lernkurve ist dadurch extrem steil.

Wie verläuft das Einstiegsprogramm in Corporate Finance?
Im Unterschied zu den meisten anderen Bereichen der Bank starten die Absolventen in Corporate Finance nicht mit einem Trainee-, sondern mit einem Einstiegsprogramm.
Gemeinsam mit den Trainees habe ich zum Auftakt an der Orientierungsveranstaltung teilgenommen und dann direkt als Analyst hier in Frankfurt angefangen. Von Beginn an ist man ein vollwertiges Teammitglied des Bereichs Corporate Finance, der die beiden Produktgruppen Mergers & Acquisitions (M&A) und Equity Capital Markets (ECM) umfasst. Dabei arbeitet man parallel auf unterschiedlichen Projekten der jeweiligen Produkte für Kunden aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Wie würden Sie Ihre persönliche und fachliche Entwicklung beschreiben?
Nach meiner Erfahrung ist es so, dass die Aufgaben – vom SIP über den Start als „First-Year“ Analyst bis zum jetzigen Zeitpunkt (1,5 Jahre nach dem Einstieg) – immer umfassender werden. Dabei wird von Anfang an erwartet, dass man selbstständig arbeitet und Verantwortung für seine Arbeit übernimmt. Aber die Projektbausteine, die man betreut, werden immer größer und komplexer. Neben Analysen, Financial Modelling, Kundenpräsentationen und Recherche-Aufgaben kommen mit der Zeit mehr und mehr Kundendialog und Projekt-Management hinzu.

Haben Sie Beispiele für konkrete Aufgaben, mit denen Sie sich beschäftigen?
Mir gefällt an meiner Tätigkeit in Corporate Finance, dass es immer sowohl aufs große Ganze wie auch aufs Detail ankommt. Im Moment begleite ich z. B. mit einem Team eine große Fusion, bei der es um einen kombinierten Unternehmenswert von rund 20 Milliarden Euro geht. Das ist schon eine Hausnummer. So ein Projekt zieht sich über viele Monate und durchläuft viele Phasen mit zahlreichen Finanzanalysen, Recherchen und Abstimmungen – mit dem Kunden, aber auch mit den verschiedenen Teams in Corporate Finance oder auch anderen Bereichen, wie z. B. Debt Capital Markets, Acquisition Finance oder Ratings Advisory.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders gut?
Alles, womit wir uns beschäftigen, ist mehrdimensional und steht in engem Zusammenhang mit aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. Zum Beispiel konnte ich neulich ein Buy-Side-Projekt eines chinesischen Kunden begleiten, der ein Unternehmen hier in Deutschland kaufen wollte. Für mich besonders spannend war dabei, die kulturellen Unterschiede im geschäftlichen Umgang miteinander zu erleben und davon zu lernen. Generell ein wichtiges Thema sind im Moment zudem so genannte Defense-Mandate. Im Markt gibt immer mehr aktivistische Investoren, die mit dem Erwerb von Anteilen an Unternehmen darauf abzielen, die Marktbewertung von Unternehmen und dadurch den Wert des eigenen erworbenen Anteils signifikant zu erhöhen. Strategische Maßnahmen, die Aktivisten dabei häufig fordern, sind der Verkauf einzelner Divisionen des Unternehmens und/oder die Auszahlung von Unternehmensprofiten an die Aktionäre via Aktienrückkaufprogramm oder Sonderdividende. Intensive Marktbeobachtung ist hier doppelt wichtig. Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie eng das Arbeitsumfeld in Corporate Finance mit dem täglichen Finanzmarktgeschehen verknüpft ist. Und genau das macht das Arbeiten hier so speziell und spannend.

Haben Sie einen Tipp für potenzielle Bewerber? Worauf kommt es an, wenn man sich für ein Einstiegsprogramm in Corporate Finance bewerben möchte?
Bevor sie bei uns beginnen, haben die meisten Praktikanten bereits mehrere relevante Arbeitserfahrungen in den Bereichen Corporate Finance, Unternehmensberatung und/oder Private Equity gesammelt. Es ist klar, dass für einen Festeinstieg mehr vorherige Praxiserfahrung notwendig ist als für ein Praktikum. Das SIP kann ich in diesem Zusammenhang nur empfehlen – es ist eine ideale Vorbereitung auf das Einstiegsprogramm. Generell ist es wichtig, ein gutes Verständnis des M&A- und Finanzmarktes zu besitzen und zu verstehen, warum Unternehmen beispielsweise andere Wettbewerber akquirieren und/oder sich an der Börse listen lassen.


Bewerben Sie sich jetzt für das Deutsche Bank Einstiegsprogramm – Corporate Finance!

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