Nicht in den ? Ihre Lokalisierung läuft. Oder wählen Sie:
13. Dezember 2018 | Frankfurt am Main

„Von den erfahrenen Kollegen lernen und selbst Initiative zeigen.“

Marco

Marco hat sein BWL-Studium in Mannheim mit dem Master abgeschlossen. Während seines Studiums hat er mehrere Praktika bei verschiedenen Banken absolviert, immer im Bereich Corporate Finance bzw. Mergers & Acquisitions. Dabei ist ihm klar geworden: „Eigentlich möchte ich noch näher am Kapitalmarkt arbeiten.“ Mit einem Summer Internship und anschließendem Traineeprogramm bei der DWS hat er dieses Ziel verwirklicht und arbeitet seit diesem Sommer als Product Specialist im Bereich Multi Asset.

Wie war Ihr Weg zur Deutschen Bank?
Mein erster Kontakt zur Deutschen Bank war das Summer Internship Programm. Das tolle am SIP ist ja, dass man in kurzer Zeit zwei verschiedene Teams durchläuft. Das hat mir super gefallen. Endlich näher am Kapitalmarkt, eine tolle Arbeitsatmosphäre, nette Leute. Es wird konzentriert gearbeitet, aber trotzdem viel gelacht. Alle sind locker. Das hat mich überrascht, denn ich hatte eine eher konservative Vorstellung von der Deutschen Bank.

Und das SIP war ja „nur“ der Anfang …?
Nach dem SIP habe ich einen Anruf von einem Graduate Recruiter erhalten. Wir hatten ein kurzes Telefoninterview, und dann habe ich das Angebot für die Teilnahme am Traineeprogramm erhalten. Der Anruf kam mitten in meine Klausurphase – das war genial, denn jetzt wusste ich frühzeitig, wie es nach dem Master für mich weitergeht. Uni-mäßig war ich danach erstmal in einem kleinen Motivationsloch: Ich habe den Job, brauche ich da eigentlich noch den Master? Aber ich habe das natürlich dann doch durchgezogen und bin heute auch sehr froh darüber.

Wie lief dann das Traineeprogramm?
Ein absolutes Highlight war der Start ins Programm in London. Ich denke, das wird jeder Trainee, der dabei war, genau so sehen. Man realisiert irgendwie erst dann so richtig, wie groß und wie international die Deutsche Bank ist. In der ersten Woche waren Vertreter aller Bankbereiche, inklusive Vorstände, vor Ort. Das ist schon eine Erfahrung, aus der man viel mitnimmt.

Was hat Ihnen außerdem besonders gut gefallen?
Schon während des SIPs hatte ich zwei verschiedene Teams kennengelernt, mit den vier Rotationen während des Traineeprogramms hatte ich dann quasi einen kompletten Überblick. Jede Rotation war spannend und in jedem Bereich sind unterschiedliche Stärken gefordert. In den ersten Monaten habe ich z. B. an der Produktplattform mitgearbeitet und dort Einblick in Prozesse und Abläufe im Asset Management gewonnen. Das war extrem hilfreich für ein Gesamtverständnis. Im Passive-Bereich Smart Beta Indexing ging es danach um quantitative Aufgabenstellungen. Dort konnte ich im Rahmen eines Produkttests bereits am ersten Tag ein Teilprojekt übernehmen, von dem ich wusste, dass ich am Ende der Rotation das Ergebnis im Team präsentieren würde. Das war eine ganz eigene Herausforderung. Zum Abschluss des Programms habe ich dann noch eine Rotation im Portfolio Management im Bereich Multi Asset absolviert. Hier konnte ich super interessante und hilfreiche Einblicke erlangen – insbesondere da es zu dieser Zeit an den Kapitalmärkten etwas hektischer zuging. Gerade als Berufseinsteiger kann man in solchen Situationen unheimlich viel von der teilweise langjährigen Erfahrung der Kollegen lernen. Denn ein Gefühl für die Kapitalmärkte zu bekommen, lernt man auch an den besten Universitäten nicht.

Im Verlauf des Programms haben sich dann nach und nach meine besonderen Interessen herauskristallisiert. Am Anfang dachte ich, das Portfoliomanagement könnte das Richtige für mich sein, während der Traineezeit habe ich herausgefunden, dass mir der Sales-Bereich besonders gut liegt – auch meine Kollegen haben mich darin bestätigt. Und so arbeite ich heute als Product Specialist an der Schnittstelle zwischen den Portfoliomanagement- und Sales-Teams.

Wie erleben Sie das Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit in den Teams?
Schon während des SIPs hat mir die Arbeitsatmosphäre in der DWS super gut gefallen, und das hat sich beim Traineeprogramm bestätigt. Man lernt extrem viel von den erfahreneren Kollegen, z. B. auch inmitten des sehr lebhaften Tagesgeschäfts Ruhe zu bewahren und am Ende des Tages abzuschalten. Vieles in der Bank lebt von Kommunikation und Austausch. Je aktiver man selbst ist, desto mehr profitiert man vom vorhandenen Know-how. Ich habe beispielsweise schon als Trainee häufiger mal Kollegen aus anderen Teams angeschrieben und mich mit ihnen auf eine Tasse Kaffee oder zum Mittagessen getroffen. Hören, was die Kollegen so machen, sich gegenseitig auf dem Laufenden halten. In meinem Jahrgang waren wir damals acht DWS-Trainees. Zusammen haben wir uns auch häufig Learnsessions zu verschiedenen Themen organisiert. Einer ergreift die Initiative, spricht einen Kollegen an und schon läuft das. Mit solchen Aktivitäten stößt man hier überall auf offene Türen.

Haben Sie einen Tipp für künftige Kandidaten – für wen eignet sich der Einstieg ins Asset Management?
Zunächst mal ist es natürlich wichtig, dass man mehr als nur Interesse am Kapitalmarkt hat. Hier hängt alles mit allem zusammen: Es ist ein Mix aus Politik, Wirtschaft und Strategie. Das muss man mögen und Spaß daran haben, dass sich dauernd etwas tut. Welche Schlüsse zieht man aus aktuellen politischen Entwicklungen? Wie wirkt sich ein bestimmtes Ereignis auf ein Fondskonzept aus? Wenn man diese Grundbegeisterung und natürlich entsprechend analytische Fähigkeiten mitbringt, gibt es hier so viele unterschiedlich gewichtete Aufgaben, dass jeder einen Platz findet. Eher prozessorientiert, eher quantitativ oder im Sales, hier ist für jeden etwas dabei.

Wie sieht es bei einer Tätigkeit im Asset Management aus mit der Work-Life-Balance. Bleibt Ihnen neben der Arbeit genügend Zeit für andere Interessen?
Es ist schon richtig – unser Arbeitsumfeld ist herausfordernd und deswegen auch sehr intensiv. Umso wichtiger, dass man sich einen Ausgleich schafft. Ich finde, Frankfurt ist eine tolle Stadt mit kurzen Wegen, hier gibt es ein breites Angebot an Sport und Kultur. Ich habe auch mein ganz persönliches Fitnessprogramm: Ich gehe regelmäßig morgens vor der Arbeit eine Stunde ins Fitnessstudio. Das war am Anfang eine Überwindung, hat sich aber für mich bewährt. Danach ist mein Kopf freier und ich gehe mit mehr Power in den Tag. Und so gewinnt man auch den Freiraum, um mal nach der Arbeit mit Kollegen noch ein Bier zu trinken oder anderen Aktivitäten nachzugehen.


Hier finden Sie Ihre Karrieremöglichkeiten in der DWS.

zurück zur Übersicht

Miteinander ins Gespräch kommen

Sie sind in Facebook aktiv? Wir auch. Besuchen Sie uns auf unserer Facebook Karriere-Seite oder schauen Sie in unseren weiteren Social Media-Kanälen vorbei. Hier gibt es immer aktuelle Infos, Videos, Erfahrungsberichte, Trends und Tipps. Werden Sie Teil unserer Community – wir freuen uns auf Sie.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Wenn Sie diesen Hinweis akzeptieren oder diese Seite weiter benutzen, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Für mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies oder um herauszufinden, wie Sie Cookies deaktivieren können, siehe hier.