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02. Januar 2019 | Frankfurt am Main

„Mich reizen die Dinge, die nicht offensichtlich sind.“

Etrit

 

Psychologie und Technologie – wie passt das zusammen? Für Etrit ist genau diese Kombination perfekt: „Ich denke, dass die Deutsche Bank nicht nur nach klassischen Bewerberprofilen sucht, sondern gerade im Veränderungsprozess ganz bewusst auch ungewöhnliche Blickwinkel einbezieht.“ Schon im letzten Sommer, als er ein Summer Internship Programm im Technologie-Bereich der Bank absolvierte, war er begeistert von der Diversität und der kreativen Atmosphäre in der Bank. Nachdem er seine beiden Master in Psychologie und Change Management an der Universität Groningen abgeschlossen hatte, ist er im Juli 2018 als Trainee bei der Bank gestartet. Im Interview erzählt er von seinen ersten Monaten.

Wie haben Sie als Psychologe die Technologie für sich entdeckt?
Während meines Psychologie-Studiums habe ich mich mit allen Aspekten der Psychologie beschäftigt – von der klinischen über die diagnostische bis zur Arbeits-/Organisationspsychologie. Dabei habe ich gemerkt, dass mich die Interaktion Mensch-Maschine extrem fasziniert. Bei einem Praktikum in einer Unternehmensberatung rückte die Arbeitsorganisation immer stärker in meinen Fokus, und in meiner Masterarbeit habe ich mich dann damit beschäftigt, wie es funktioniert, dass aus Kreativität auch tatsächlich Innovation wird. Denn es ist ja so: Gute Ideen haben viele – wichtig ist, dass die Ideen dann auch nachverfolgt und umgesetzt werden.

Wie können Sie Ihre speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Bank einbringen?
Schon während des SIP und speziell jetzt in den ersten Monaten meines Traineeprogramms habe ich das Gefühl gewonnen, dass ich in der Bank und speziell im Technologie-Bereich echt etwas bewegen kann. Mich beschäftigt das Thema Innovation, und ich habe nach einem Aufgabenfeld gesucht, in dem es genau darum geht – und was wäre da besser geeignet als das Bankgeschäft? Hier ändert sich im Moment alles, Prozesse und Anwendungen werden digitalisiert, es entstehen neue Kommunikationsformen zwischen Kunden und Bank, und ich bin überzeugt davon, dass ich mit meinem Skillset einen echten Mehrwert für die Bank erbringen kann. Bei moderner Technologie geht es ja immer auch um User-Psychologie und die dahinter liegenden kognitiven Prozesse. Human Centered Design ist nur dann möglich, wenn man diese Prozesse entschlüsselt bzw. kennt. Es ist häufig die Rede von Big Data – im Kern geht es nach meinem Verständnis eigentlich um Thick Data, das heißt: Es geht um Daten, die inhaltlich möglichst gesättigt sind und richtig interpretiert werden müssen. Der beste Algorithmus nützt nichts, wenn er inhaltsleer oder an den Bedürfnissen vorbei konzipiert ist.

Wie erleben Sie die Arbeitsatmosphäre in der Bank und im Technologie-Bereich?
Für mich war schon das Summer Internship Programm eine tolle Erfahrung. In der Bank herrscht eine große Offenheit und Kollegialität, so viel Begeisterung und Engagement für die anstehenden Veränderungen – auch bei Kollegen, die schon viele Jahre bei der Bank sind. Das hat bei mir Eindruck hinterlassen. Als mir nach dem SIP ein Traineevertrag angeboten wurde, war ich richtig stolz. Ein Karriereeinstieg bei einem so großen, international erfolgreichen Unternehmen wie der Deutschen Bank, das ist schon was. Der Auftakt ins Traineeprogramm in London hat dann alles noch einmal getoppt. Ich bin mir sicher, dass keiner der Teilnehmer, die dabei waren, diese Tage und die großartige Atmosphäre vergisst. Man trifft Trainees aus aller Welt und schließt echte Freundschaften. Die ganze Veranstaltung ist perfekt organisiert. Trainings, Vorträge, ein großes Aufgebot an Senior Managern und Vorständen, das ganze Setting – wir hatten z. B. auch eine Veranstaltung in Kensington Gardens. Da ist man schon beeindruckt und, ja, fühlt sich wertgeschätzt und in gewisser Weise auch geehrt, dabei zu sein.

Und in den ersten Monaten des Traineeprogramms haben sich diese Erfahrungen bestätigt?
Während des Traineeprogramms durchläuft man verschiedene Rotationen und lernt unterschiedliche Aufgaben kennen. Mein erstes Team war im Order-Management, das sich mit der Verwaltung, Erneuerung und Veränderung von IT-Systemen beim Order-Prozess beispielsweise von Wertpapieren beschäftigt. Hier befasste ich mich speziell mit der Testautomatisierung und dem Testing eines Order-Routing-Systems innerhalb eines Change-Prozesses. Da ich mich ja intensiv mit den psychologischen Komponenten beim Veränderungsmanagement beschäftigt habe, sind mir dabei viele Dinge aufgefallen, auf die ich aufmerksam gemacht habe. Und da kam der Gedanke, dass ich vielleicht an anderer Stelle einen noch größeren Mehrwert leisten kann. Ich habe dann einen Workshop organisiert, in dem es darum ging, Probleme und Herausforderungen im Team zu identifizieren und herauszufinden, welche Kreativitätspotenziale möglicherweise brach liegen. Das korrespondiert sehr eng mit dem Innovationsprozess des Design Thinking, in der Mitarbeiter kreative Lösungen für ein bestimmtes Problem gemeinsam erarbeiten.

Mit Erfolg?
Ich denke: ja. Der Workshop hat mich dann dazu ermutigt, auf meinen Mentor zuzugehen, um weitere Ideen abzustimmen. In der Bank gibt es z. B. ein so genanntes „Bar Camp“, das regelmäßig durchgeführt wird, um über aktuelle Trends und Entwicklungen zu informieren und den Austausch in verschiedensten Arten zu fördern. Hier kann jeder Mitarbeiter Ideen einbringen, Präsentationen halten. In diesem Rahmen habe ich dann einen Vortrag über kognitive Prozesse gehalten und bin danach von vielen Kollegen angesprochen worden, die das Thema total spannend fanden und gerne in ihre Projekte einbeziehen möchten.

Was macht Ihnen Spaß, wenn Sie sich nicht gerade mit kognitiven Prozessen oder Konzepten beschäftigen?
Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meinen Freunden aus der Kindheit, aber auch mit den neuen Freunden, die ich durch das Traineeprogramm kennen gelernt habe. Einen Ausgleich habe ich durch Sport: Neben Fitness- macht mir Team-Sport durch die Interaktion und Koordination mit Teamkollegen besonders viel Spaß. Zuhause in Neustadt an der Weinstraße habe ich regelmäßig Basketball gespielt. Ich bin zwar nicht besonders groß, aber es hat trotzdem gut geklappt. Vielleicht ist ja das eine meiner besonderen Eigenschaften: Einfach kann jeder. und mich reizen die Dinge, die nicht offensichtlich sind, wie z. B. als Psychologe Karriere im Technologie-Bereich einer Bank zu machen.


Hier finden Sie weitere Informationen zu Ihren Möglichkeiten im Technologie-Bereich der Deutschen Bank.

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