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03. Januar 2019 | Frankfurt am Main

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Bereichen ist ein ganz wichtiger Aspekt unserer Arbeit.“

Ebru

Ebru hat BWL an der Humboldt-Universität in Berlin studiert und ihr Studium mit dem Bachelor abgeschlossen. Nachdem sie 2016 am Summer Internship Programm der Deutschen Bank teilgenommen hatte, ist sie ein Jahr später als Trainee eingestiegen und arbeitet seit diesem Sommer als Auditor im Bereich Group Audit. In ihrer Freizeit liebt Ebru es spannend und abwechslungsreich: Sie liest gerne Thriller, tanzt gerne, mag Fußball und ist leidenschaftlicher Fan des FC Barcelona und von Hertha BSC.

Ihre ersten Kontakte zur Deutschen Bank reichen ja schon eine ganze Weile zurück?
Stimmt. Als ich 15 war, habe ich ein Schülerpraktikum in einer Filiale der Deutschen Bank in Berlin absolviert. Das hat mir damals viel Spaß gemacht und mein Interesse geweckt, aber bis zum Berufseinstieg war ja damals noch ein bisschen Zeit. Der Kontakt zur Bank ist seitdem nie ganz abgebrochen. Ich war im Schülerbindungsprogramm und habe deshalb regelmäßig von der Bank gehört. Während meines Studiums habe ich dann ein Praktikum bei einem großen Wirtschaftsprüfer gemacht, und es hat mich interessiert, die Prüfungsprozesse auch aus Sicht eines Unternehmens kennenzulernen und einen Einblick in interne Kontrollfunktionen zu bekommen. Das Summer Internship Programm im Bereich Group Audit war da eine tolle Gelegenheit.

Können Sie kurz erklären, wofür Group Audit zuständig ist? Was gefällt Ihnen an der Tätigkeit in diesem Bereich?
In Group Audit geht es darum, die Ordnungsmäßigkeit und Effizienz interner Kontrollen zu gewährleisten. Die Auditoren tragen wesentlich dazu bei, dass die Vermögenswerte der Bank gesichert und die betrieblichen Abläufe wirtschaftlich gestaltet sind, aber auch, dass die gesetzten Ziele eingehalten werden. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die Sorgfalt im Detail erfordert.

Vom SIP war es dann nur noch ein kleiner Schritt zum Traineeprogramm …
Genau. Nach dem SIP hat die Bank mir einen Traineevertrag angeboten, und ich wusste direkt nach dem Bachelor, wie es für mich beruflich weitergeht. Das war natürlich super.

Hat das Traineeprogramm Ihre Erwartungen erfüllt?
Durch das SIP hatte ich ja schon einen ganz guten Einblick und wusste, dass ich mich auf die Bank freuen kann. Und der Auftakt ins Traineeprogramm, der damals gemeinsam mit allen Trainees des Jahrgangs in London durchgeführt wurde, war einfach überwältigend. Schon allein das Setting und Zusammentreffen mit so vielen unterschiedlichen Menschen. Wir sind ja alle etwa in einem Alter, kommen aber aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Das sind so viele Eindrücke und Kontakte, die man da mitnimmt – eine perfekte Vorbereitung und zusätzliche Motivation für den Praxisstart. In der Praxis geht es dann genauso abwechslungsreich weiter. Man durchläuft verschiedene Rotationen, lernt dabei in kurzer Zeit unheimlich viel und kann herausfinden, welche Aufgabenfelder am besten passen. Ich war zunächst im COO Audit-Team, das die verschiedenen Vendoren der Bank prüft, danach beim Asset Management-Audit, das Prüfungen bei der DWS durchführt, und bei der letzten Station ging es um die Handelsprozesse der Trader/Händler.

Das klingt sehr vielfältig …
Ist es auch. Und genau das ist das Spannende an Group Audit. Man hat im Prinzip mit allen Prozessen und Abläufen der Bank zu tun und sieht die großen Zusammenhänge ebenso wie die Details. Es geht einerseits um die Methodologie des Auditierens, aber immer auch um die Arbeitsweise der einzelnen Bereiche. Welche Prozesskette wird in Gang gesetzt, wenn jemand Aktien kauft? Wie werden die Käufe verbucht, wo werden die erforderlichen Dokumente abgelegt? Nach und nach lernt man „das Innere“ der Bank komplett kennen. Zum Traineeprogramm gehört z. B. auch eine externe Rotation, die ich im Bereich Finance absolviert habe. Dort fand damals gerade eine Group Audit-Prüfung statt. Ich hatte also meine eigenen Kollegen zu Gast und konnte im Finance-Team so etwas wie die Rolle einer Group Audit-Botschafterin übernehmen. Diese Doppelperspektive war doppelt spannend.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Group Audit-Team, aber auch mit anderen Geschäftsbereichen?
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Bereichen ist ein ganz wichtiger Aspekt unserer Arbeit. Jedes Team ist natürlich irgendwie nervös, wenn der Auditor kommt. Klappt auch alles? Haben wir alles bedacht? Da geht es für das Audit-Team immer darum, den richtigen Ton zu finden. Zielorientiert in der Sache, aber partnerschaftlich und nicht mit erhobenem Zeigefinger. Wir wollen ja niemandem Fehler nachweisen, sondern die Bank gemeinsam mit den Bereichen sicherer und effizienter gestalten. Dazu gehört z. B. auch, die Kollegen für potenzielle Fehlerquellen zu sensibilisieren. Klassisches Beispiel ist das „fat finger problem“: Was kann passieren, wenn jemand mit dem Finger auf eine verkehrte Taste kommt? Welche möglichen Schäden können angerichtet werden? Und unsere Prüfungen führen dann ja auch zu konkreten Veränderungen. Ich habe selbst schon erlebt, wie aufgrund meines Hinweises zusätzliche Steps eingebaut wurden, um einen bestimmten Ablauf sicherer zu machen. Das macht dann schon irgendwie stolz.

Wie ging es für Sie nach dem Traineeprogramm weiter?
Mir haben alle meine Rotationen gefallen. Beim Festeinstieg nach dem Programm habe ich mich dann – auch in Abstimmung mit meinem Mentor – für das COO entschieden. Einfach, weil die Arbeit dort thematisch zu mir gepasst hat und COO so eine große und komplexe Funktion der Deutschen Bank ist. Es ist spannend, die COO-Prozesse zu verstehen und gleichzeitig zu sehen, wo noch Verbesserungsbedarf besteht, um effizientere Prozesse zu gestalten, die die Bank robuster machen. Zudem hat es mit den Kollegen gleich von Anfang an super harmoniert, und ich dachte: „Hierher will ich wieder zurückkommen.“ Das habe ich gemacht und hier fühle ich mich auch im Moment sehr wohl und bin voller Tatendrang. Sollte ich in ein paar Jahren Lust auf eine Veränderung haben, denke ich, dass Group Audit ein guter Ausgangspunkt ist, um auch in anderen Bereichen der Bank erfolgreich zu arbeiten.

Von Berlin nach Frankfurt – haben Sie sich gut in der Stadt eingelebt?
Ich mag Frankfurt und lebe gerne hier. Auch wenn es mich immer wieder erstaunt, wenn die Kollegen über die großen Entfernungen zwischen einzelnen Standorten, z. B. von Frankfurt nach Eschborn, stöhnen. Für mich ist das direkt um die Ecke – kein Vergleich mit Berlin, dem ich natürlich auch weiterhin verbunden bleibe. Alle paar Wochen steht ein Familienwochenende auf meinem Plan. Und auch wenn ich hier in Frankfurt gerne mal ins Stadion zur Eintracht gehe, mein Verein ist und bleibt die Hertha.


Hier finden Sie weitere Informationen zu Ihren Karrieremöglichkeiten im Bereich Group Audit.

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