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05. September 2019 | Frankfurt am Main

„My charity begins at home.“

Sandra in Kenia

Sandra lebt jetzt seit mehr als acht Jahren in Deutschland. Erst als Au-pair, dann als Studentin, schließlich als Trainee im Technology-Bereich unserer Bank. Sie ist glücklich, dass Sie den Sprung nach Europa gewagt hat und steckt voller Pläne für ihre Zukunft. Nach einem Aufenthalt in New York hat sie auch bereits ein Netzwerk in den USA geknüpft und ist aktiv in Frauen-Netzwerken unserer Bank. Ein wichtiges Anliegen für sie ist und bleibt ihr Heimatland Kenia. Sandra weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine gute Ausbildung ist und möchte andere Mädchen und junge Frauen in Kenia gerne auf ihrem Weg unterstützen. Eine große Aufgabe und die Frage: Wo anfangen? Um Mitstreiterinnen zu finden und für ihre Idee zu begeistern, hat Sandra im ersten Schritt hier in Deutschland ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen.

Dann war es Zeit für erste konkrete Maßnahmen. „My charity begins at home“ – und getreu diesem Grundsatz nahm Sandra – gemeinsam mit einer Freundin, die jetzt in den USA lebt - Kontakt mit ihrer früheren Schule auf und stellte ihre Idee vor. Die Schulleitung war begeistert und prompt folgte eine Einladung zu einem Besuch mit Vortrag. Für Sandra eine Zeit voller Vorfreude und Aufregung – sie war in den vergangenen Jahren zwar häufig bei ihrer Familie zu Besuch, aber jetzt sollte sie zum ersten Mal nach so langer Zeit die Schule wieder sehen, an der ihr Weg in die Welt begann. Von Nairobi aus ging die Fahrt in Richtung Kabarnet - die dortige Public School ist eine Art Zentrum im ländlichen Umland, rund 1.000 Mädchen aller Altersstufen gehen dort zur Schule. Trotz Schulferien war bei Sandras Ankunft eine große Gruppe von Mädchen aller Altersklassen im Schulgebäude versammelt, auch Sandras ehemalige Lehrer waren vor Ort, alle mindestens ebenso aufgeregt wie sie selbst. Bei einem gemeinsamen Frühstück konnten sich alle schon mal ein bisschen kennenlernen, bevor dann der offizielle Teil startete. Und auch da war das Eis schnell gebrochen, denn die Mädchen fanden es natürlich cool, dass Sandra noch vor ein paar Jahren auf der gleichen Schulbank gesessen hatte. Sie erzählte – und wurde mit Fragen überhäuft: Wie kann ich mich auf ein Studium in Deutschland vorbereiten? Wo kann ich mich informieren? Wie kann ich das finanzieren? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Es waren vor allem pragmatische, organisatorische Fragen und Alltagshürden, mit denen die Mädchen sich beschäftigen. „Mut machen, Anlaufstelle sein, Ängste nehmen, Selbstbewusstsein stärken, aufzeigen, welche Ziele es gibt und dass es sich lohnt, dafür zu arbeiten und durchzuhalten“, darin sieht Sandra die dringlichste Aufgabe. Natürlich hat sie bei ihrem Besuch Mail-Adressen ausgetauscht und ist mit einigen der Mädchen auch bereits regelmäßig in Kontakt. Und die nächsten Ziele sind bereits gesteckt: Mit Charity-Aktionen hier in Deutschland möchte Sandra Spenden sammeln, um einzelne Mädchen gezielt finanziell unterstützen oder Stipendien vergeben zu können. Und natürlich: Mehr Frauen finden, die sich als persönliche Mentorin um einzelne Mädchen kümmern. 


Weitere Informationen zu unserem Summer Internship Programm, unserem Traineeprogramm und unserem Praktikum im Bereich Global Markets finden Sie hier.

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