Karriere-Newsroom

17. August 2015 | Frankfurt am Main

Swetlana Wenige: „Das Wichtigste ist, dass Bewerber authentisch sind und keine Rolle vorspielen.“

Swetlana Wenige

Swetlana Wenige arbeitet im Graduate Recruiting-Team der Deutschen Bank. Als Programm-Managerin ist sie für die verschiedenen Praktikantenprogramme zuständig. Sie hat Rechtswissenschaft studiert und ist selbst über verschiedene Praktika zur Deutschen Bank gekommen. Worauf kommt es bei der Bewerbung für ein Praktikum an? Welche Angebote gibt es für die unterschiedlichen Phasen eines Studiums? Und was ist das Besondere an einem Praktikum bei der Deutschen Bank? Wenn Sie sich für ein Praktikum oder Summer Internship Programm bei der Deutschen Bank interessieren, finden Sie hier viele interessante Tipps und Hinweise.

Sie haben selbst als Praktikantin bei der Bank angefangen und arbeiten heute als Programm-Managerin. Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit?

Ich bin ja jetzt schon einige Jahre dabei und habe in dieser Zeit ziemlich viele Facetten meines Aufgabenbereichs kennen gelernt. Die Aufgaben haben sich immer wieder verändert – es war nie langweilig oder eintönig. Messebesuche, Veranstaltungen auf dem Campus verschiedener Hochschulen und die Kontakte zu Studenten und Professoren bringen sehr viel Abwechslung. Die Programme, für die ich verantwortlich bin, werden ständig weiterentwickelt – das eröffnet viele Gestaltungsspielräume. Persönlich bin ich sehr glücklich darüber, dass meine Arbeitszeiten es mir ermöglichen, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Programm-Managerin ist einfach der perfekte Job für mich.

Haben Sie auch direkten Kontakt zu Studentinnen und Studenten?

Sehr häufig sogar. Ich betreue ja auch unser Studentenbindungsprogramm dbSteps. Da stehe ich mit vielen Kandidaten häufig über längere Zeit in Kontakt, das ist sehr spannend und vielfältig. Für mich ist es auch ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn ich Studenten erfolgreich für ein Praktikum vermitteln kann und sie am Ende ein Angebot für einen Einstieg bekommen.

Bei der Deutschen Bank gibt es ja unterschiedliche Praktikumsprogramme…

Ja, das stimmt. Ganz „normale“ Praktika, Praktika mit integrierter Summerschool und unser „Spring into Banking“, das sich an Studienanfänger richtet, die einfach schon mal ins Bankgeschäft hinein schnuppern wollen.

Wie sieht der Bewerbungsprozess aus?

In der Regel laufen Bewerbungen über die Karriere-Website der Bank – ganz wie jede andere Bewerbung auch. Zunächst schauen wir uns die Bewerbungsunterlagen an und im nächsten Schritt folgen dann persönliche Interviews. Für unser Erstsemester-Angebot „Spring into Banking“ laufen die ersten Gespräche in der Regel telefonisch.

Wie kann man herausfinden, welches Praktikum am besten passt?

Sich Informieren und Kontakte knüpfen – das ist das A und O. Für unser Summer Internship Programm – das ist ein Praktikum mit integrierter Summerschool – führen wir z.B. an vielen Unis Infoveranstaltungen durch. Jeder unserer Recruiter ist für bestimmte Fachbereiche zuständig – z. B. Corporate Finance, Human Resources, Global Transaction Banking, Privat- und Firmenkundenbank um nur einige zu nennen. Wer sich für ein Praktikum bewerben möchte, kann sich also im Vorfeld den Bereich „aussuchen“, für den er (oder sie) sich interessiert.  

Worauf legen Sie besonderen Wert bei Kandidaten?

Das Wichtigste ist, dass Bewerber authentisch sind und keine Rolle vorspielen. Und natürlich sollten die Angaben, die im Lebenslauf gemacht werden, dann auch im Gespräch überzeugend vermittelt werden können. Z. B. überprüfen wir gerne auch die angegebenen Fremdsprachenkenntnisse und haben da schon einige Überraschungen erlebt.

Was ist das Besondere an den Programmen bei der Deutschen Bank?

Die Praktikumsprogramme sind sehr stark auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten. Wir bieten Fachtrainings, die sich an den Anforderungen der Finanzwelt orientieren, aber auch Soft-Skills-Trainings, die den Teilnehmern einen persönlichen Mehrwert bieten. Die Praktikanten sind stark in die Fachbereiche eingebunden. Das heißt: Wer offen auf andere zugeht, hat hier die Möglichkeit sich ein großes Netzwerk aufzubauen. Das hilft für den späteren Berufsweg – vor allem dann, wenn ehemalige Praktikanten später fest bei uns einsteigen. Ebenfalls ein ganz dicker Pluspunkt: Die Praktikanten haben in unserer Bank das, was man mit „Management-Awareness“ beschreiben könnte. Die Programme sind auf allen Führungsebenen bekannt und werden sehr geschätzt. Engagierte Praktikanten haben bei uns also viele Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen.

Was ist Ihr ganz persönlicher Tipp für zukünftige Bewerber?

Kritisch bleiben und sich selbst immer wieder hinterfragen.


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