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21. November 2019 | Frankfurt am Main

„Geht offen auf alles zu und lasst euch überraschen.“

„Geht offen auf alles zu und lasst euch überraschen.“

Berufseinstieg in einer Bank? Das war für Julia noch vor zwei Jahren vollkommen undenkbar. Viel zu steif, viel zu langweilig und dazu dann noch angeschlagene Image der Branche. Heute hat sich Julias Meinung über das Bankgeschäft gründlich geändert, was man auch daran sieht, dass sie gerade ein Traineeprogramm in der Beratung von Privat- und Firmenkunden absolviert. Mehr über ihren Weg zur Deutschen Bank erzählt sie im Interview.

Geht offen auf alles zu und lasst euch überraschen

Trotz einer eher kritischen Haltung zum Bank- und Finanzgeschäft absolvieren Sie derzeit ein Traineeprogramm bei der Deutschen Bank. Wie kam es dazu?
Mein Bild vom Bankgeschäft war vorwiegend negativ – ich hatte dabei sämtliche Klischees vor Augen. Während des Studiums habe ich Praktika im Eventmanagement und Consultingbereich absolviert und dabei nach und nach ein Interesse am Finanzmarkt entdeckt. Nach meinem VWL-Master war ich unschlüssig, in welche Richtung ich gehen will. Irgendwas mit Menschen und am liebsten in einem großen Unternehmen - so viel war mir klar. Deswegen habe ich an sehr vielen Infoveranstaltungen unterschiedlicher Unternehmen teilgenommen, z.B. auch bei der Frauenkonferenz der Deutschen Bank. Und da hat es dann regelrecht Klick bei mir gemacht.

Was war für Sie der entscheidende Punkt?
Alles. Die Menschen, die ich dort getroffen habe, waren supersympathisch und offen. Die Veranstaltung war perfekt organisiert, die Recruiter super nett, man konnte sich ganz normal und offen unterhalten. Da war kein Dünkel oder irgendwie Überlegenheitsgetue – total entspannt und kompetent. Und das Beste war: Das war alles echt. Die hatten alle so ein Funkeln in ihren Augen, ich habe einfach gemerkt, dass die Spaß an ihrem Job haben, dass ihnen das wichtig ist, was sie machen und was sie mir da erzählen. Das habe ich bei anderen Unternehmen auch ganz anders erlebt. Wir hatten zwei Tage so viel Spaß. Dieses Jahr durfte ich dann selbst als Referentin bei der Frauenkonferenz dabei sein und konnte meine eigene Begeisterung an andere weitergeben.

Warum haben Sie sich für einen Einstieg in der Kundenberatung entschieden?
Ich kommuniziere gerne und viel, ich bin lebhaft und präsent – der direkte Kontakt mit Kunden, das ist genau mein Ding. Ich habe zwar keinen bankfachlichen Hintergrund, aber mit meinem VWL-Master bringe ich methodisches und analytisches Know-how mit, und alles andere kann ich jetzt hier lernen - Prozesse, Produkte, Abläufe, verschiedene Teams. Ich habe die Möglichkeit, sehr viele Kontakte zu knüpfen und mir zielgerichtet ein Netzwerk aufzubauen, um mich dann später zu spezialisieren.

Wie wichtig ist Ihnen Ihre berufliche Karriere?
Sehr wichtig. Ich möchte beruflich viel erreichen, aber – auch wenn das jetzt sehr plakativ klingt – für mich ist es außerdem wichtig, mit meinem Job auch etwas Gutes zu tun und sozial verantwortlich zu handeln. Weil ich mich sehr für medizinische Fragen interessiere, habe ich z.B. während meines Studiums ein Praktikum bei einem pharmazeutischen Beratungsinstitut gemacht und es dann abgebrochen, weil mir der rein profitorientierte Umgang mit Patienten total gegen den Strich ging. Hier bei uns geht es immer um Menschen. Klar, die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch, klar, es gibt immer mehr Tools und Zugangswege zum Bankgeschäft. Aber gerade, wenn es um komplexe Beratungssituationen und größere Investitionen oder Geldanlagen geht, wird das persönliche Beratungsgespräch immer seinen Stellenwert behalten, aus meiner Sicht sogar an Bedeutung gewinnen.

Wie erleben Sie bisher Ihr Traineeprogramm?
Ich bin hier in meiner Wunschfiliale in Stuttgart sehr zufrieden und meine Entscheidung für das Traineeprogramm in der Kundenberatung war für mich absolut richtig. Ich habe hier die Möglichkeit, das Private Banking und das Corporate Banking jeweils drei Monate kennenzulernen und meine Prioritäten herauszufinden – ein vergleichbares Traineeprogramm gibt es meines Wissens in keiner anderen Bank. Meine Tendenz für später geht eindeutig in Richtung Geschäfts- und Firmenkundenseite. Da geht es um viel mehr als „nur“ Finanzberatung – wir begleiten die unternehmerischen Überlegungen und sind enge Partner des Kunden. Die Bank ist so groß, hier gibt es so viele Wege und Möglichkeiten.

Ihr Tipp an andere Studentinnen und Studenten?
Falls ihr Vorurteile gegen das Bankgeschäft habt oder skeptisch seid, vielleicht ja speziell mit Blick auf die Deutsche Bank: Bleibt nicht bei den Vorurteilen stecken, geht einfach auf die Bank zu, informiert euch, bewerbt euch und lasst euch überraschen von allem, was ihr hier erlebt und erfahrt.

 

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