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24. Januar 2020 | Frankfurt am Main

„In der Corporate Bank geht es immer auch um Networking und Zusammenarbeit.“

Dimitrios

Dimitrios hat in Griechenland eine deutsche Schule besucht und ist nach dem Abitur mit 18 Jahren für sein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finanzen nach Deutschland gegangen. Seit Juli 2019 ist er Trainee in unserer Corporate Bank. Über seine Erfahrungen berichtet er im Interview.

Wie war Ihr Weg zur Deutschen Bank?

Ich habe die Deutsche Bank schon während meines Studiums durch Veranstaltungen und Praktika kennengelernt. Das fing mit der E!-Woche hier an der Goethe-Uni an, ging dann über „Spring into Banking“, eine Orientierungsveranstaltung für Studienanfänger, und zwei weitere Praktika bis zum Traineeprogramm. Durch das Studentenbindungsprogramm dbSteps bin ich auch zwischendurch immer mit der Bank in Kontakt geblieben. Von Anfang an war ich begeistert von der Atmosphäre und den Menschen, die ich hier kennengelernt habe.

Waren die Corporate Bank und das Global Transaction Banking von Anfang an Ihr Ziel?

Ich war mir zunächst noch nicht ganz sicher, in welche Richtung ich gehen wollte, aber je mehr ich über den Bereich erfahren habe, desto mehr hat er mich fasziniert. Die Corporate Bank ist sehr international ausgerichtet, das war mir wichtig. Hier laufen sozusagen die Fäden der Weltwirtschaft zusammen. Firmen und institutionelle Kunden haben in der Regel komplexe Anforderungen für ihren Zahlungsverkehr, ihren Handel oder ihre Finanzierungen. Regulierungsfragen, Liquidität, Währungsmanagement – wie hängt alles miteinander zusammen? Was muss beachtet werden und ineinandergreifen, um Lösungen für Kunden zu entwickeln? Das ist extrem spannend und vielfältig. Hier im Bereich geht es immer um Kommunikation, Information, Zusammenarbeit, Ideenaustausch und Schnittstellen. Wie können wir neue Technologien und Produkte nutzen, um unseren Kunden noch mehr Mehrwert zu bieten? Wie bleiben wir im Wettbewerb vorn? Networking gehört hier zur täglichen Arbeit – auf neue Ansprechpartner zugehen, neues Wissen aneignen, neue Prozesse kennenlernen.

Mit welchen Aufgaben haben Sie sich während Ihres Praktikums beschäftigt?

Während meines ersten Praktikums war ich fünf Monate im Bereich Cash Management Sales im Team „FinTechs as clients“. Ich konnte bei Besprechungen von neuen Kundenanfragen dabei sein und habe häufig die Gesprächsprotokolle verfasst. Auch wenn ich am Anfang natürlich nicht jedes Detail verstanden habe, habe ich bei den Gesprächen viele Einblicke in Probleme und Herausforderungen gewonnen und konnte sehen, welche Lösungen die Bank für den jeweils individuellen Kunden entwickelt. Das war ein echt perfekter Einstieg. Am Rande habe ich dabei auch viel über FinTechs gelernt.

Beim nächsten Praktikum habe ich dann zwei weitere Bereiche kennengelernt: Trends Advisory im Joint Venture Team und Trade Finance Product Management. Jetzt im Traineeprogramm kommen weitere Bereiche dazu, z. B. Produkte im Cash Management und strategische Initiativen der Corporate Bank. Im Bankenumfeld und bei der Deutschen Bank tut sich im Moment unglaublich viel. Für mich ist es sehr aufregend, diese Entwicklung mitzuerleben und mitzugestalten.

Konnten Sie auch eigene Ideen einbringen? Wie war die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen?

Das Tolle war und ist, dass einem hier von Anfang an etwas zugetraut wird. Schon im Praktikum habe ich Struktur und Inhalte für ein internes GTB-Portal entwickelt und zusammengestellt. Ich hatte eine Zielvorgabe und konnte das Projekt dann selbst organisieren und koordinieren. Dabei musste ich sehr viele Kollegen und Inhalte unter einen Hut bringen. Es ging also immer auch darum, Kompromisse zu finden, die von allen mitgetragen werden können. Jetzt im Traineeprogramm konnte ich gleich in meiner ersten Rotation an der Erstellung eines One Pagers zu ISO 20022 mitwirken, der dann Teil einer externen Kundenpublikation zum ISO-Thema wurde.

Und wie läuft es jetzt im Traineeprogramm?

Weil ich die Bank ja schon ganz gut kannte, war ich sehr gespannt darauf, was ich im Traineeprogramm noch alles lernen kann. Jetzt kann ich sagen: Die Praktika waren alle richtig gut, aber als Trainee gewinnst du noch einmal ganz neue Einblicke. Im Vergleich mit einem Direkteinsteiger habe ich den großen Vorteil, dass ich durch die Rotationen einen breiten Überblick über Prozesse und Produkte gewinne und mir ein großes Netzwerk aufbauen kann. Das beginnt mit der Orientierungsveranstaltung in London und geht dann während des Durchlaufs weiter. Man trifft so viele Menschen unterschiedlicher Hierarchie-Ebenen, auch aus dem Senior-Management. Das Traineeprogramm ist einfach eine tolle Mischung aus Freiräumen, Verantwortung, Trainings und ganz viel persönlichem Support.

Wie haben Sie sich in Frankfurt eingelebt?

Ich konnte zwar Deutsch, als ich herkam, hatte aber vorher kaum direkte Berührungspunkte zu Land und Leuten. Die Umstellung war dann doch nicht ganz so einfach, wie ich gedacht hatte. Aber inzwischen ist hier mein zweites Zuhause. Ich habe hier viele Freunde, spiele Tennis, unternehme viel. Was mir ein bisschen fehlt, ist mein Klavier. Ich spiele seit meiner Kindheit, und wenn ich jetzt irgendwo ein Klavier sehe, nutze ich die Gelegenheit zum Spielen. Zum Beispiel habe ich die anderen Trainees auch in London bei der Orientation zwischendurch ab und zu musikalisch unterhalten.

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