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27. Januar 2020 | Frankfurt am Main

„Manchmal träume ich von Zahlen.“

Ann-Kathrin

Ann-Kathrin hat BWL studiert und ihr Studium mit einem doppelten Master in Lissabon und Oslo abgeschlossen. Seit August 2019 absolviert sie ein Traineeprogramm im Asset Management der DWS. Mehr über sich und ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg erzählt sie im Interview.

Wie war Ihr Weg zur DWS?
Ich interessiere mich schon immer für den Finanzmarkt und habe während des Studiums schon verschiedene Praktika absolviert, im vergangenen Jahr z.B. im Bereich Bereich Fixed Income & Currencies der Deutschen Bank. Das hat mir richtig gut gefallen, ich habe dabei aber auch gemerkt, dass das Asset Management in der DWS noch besser meinen Interessen und meinem Hintergrund entspricht.

Warum passt die DWS so gut zu Ihnen?
Analysen, Simulationen, Entwicklungen am Finanzmarkt, Schnittstellen zu vielen anderen Teams, internationale Ausrichtung – das passt einfach zu mir. Ich bin ein Zahlenmensch und habe mich in meiner Master-Arbeit mit quantitativen Strategien im Asset Management beschäftigt. Da habe ich manchmal ganze Nächte mit Excel-Dateien verbracht und anschließend von Zahlen geträumt. Lernen macht mir einfach Spaß, z.B. beschäftige ich mich auch gerne mit Sprachen. Als ich in Norwegen und Portugal studiert habe, war es mir wichtig, die jeweilige Sprache zumindest grundständig zu lernen. Und während meines Bachelors in Wien habe ich als Schwerpunktthema Mandarin gewählt, auch weil ich denke, dass ich das in der Finanzbranche und dem immer wichtigeren chinesischen Markt sehr gut nutzen kann. Hier bei der DWS kann ich viele von meinen Fähigkeiten einbringen.

Was ist für Sie das Besondere an der DWS?
Die DWS ist sehr eng verbunden mit der Deutschen Bank, aber seit jetzt knapp zwei Jahren eine selbstständige Einheit, auch mit eigenem Auftritt nach außen. Generell ist in Banken ja im Moment vieles im Wandel, das Arbeitsumfeld ändert sich, vieles wird lockerer. Auf die DWS trifft das vielleicht in besonderem Maße zu. Ich spüre hier überall eine echte Aufbruchsstimmung. Hier erinnert wenig an ein klassisches Bankenumfeld, die Kollegen sind sehr offen. Förmliche Kleidung ist nicht unbedingt die Regel – ich gehe manchmal auch in Jeans und Turnschuhen zur Arbeit. Dazu passt auch, dass die DWS derzeit dabei ist, die klassischen Hierarchie-Ebenen abzuschaffen. Es gibt natürlich weiterhin funktionale Leitungsfunktionen, aber keine Direktor- oder Manager-Titel mehr in der Berufsbezeichnung. Das alles trägt noch mehr zu der offenen, teamorientierten Atmosphäre bei uns bei.

Wie erleben Sie Ihr Traineeprogramm?
Bisher haben sich meine Erwartungen erfüllt und ich habe das Gefühl, dass ich hier richtig viel lerne. Der Start ins Traineeprogramm und die Orientierungsveranstaltung mit allen weltweiten Trainees in London war eine tolle Erfahrung, auch deshalb weil viele Vorstände der Bank vor Ort waren und uns begrüßt haben. In der Praxis durchlaufe ich alle relevanten Bereiche – vom kundennahen Sales-Team bis zu strategischen Bereichen wie dem Portfoliomanagement – und das ist sehr abwechslungsreich. Man lernt den kompletten Prozess kennen und kann sich schon als Trainee ein breites Netzwerk aufbauen. Von Anfang an konnte ich selbstständig eigene Aufgaben übernehmen und in der täglichen Zusammenarbeit mit Experten kann man gut herausfinden, welches Aufgabenfeld am besten den eigenen Fähigkeiten entspricht. Im Moment denke ich, dass es für mich eher in eine der quantitativeren Abteilungen gehen wird.

Mir gefällt, dass auch jetzt in der Praxis der Kontakt zu anderen Trainees meines Jahrgangs nicht abreißt, und zwar bereichsübergreifend. Hier in Frankfurt sind wir alle räumlich relativ nahe beieinander, tauschen uns aus und unternehmen auch mal etwas miteinander. Aber auch mit den weltweiten Trainees stehe ich in Verbindung – wir sind eine richtige Gemeinschaft.

Zahlen, Sprachen – spielen diese Themen auch in Ihrer Freizeit eine Rolle?
Naja, eher die Sprachen. Ich bin gerne in der Welt unterwegs und lerne neue Länder und Menschen – und dann vielleicht auch weitere Sprachen - kennen. Nach dem Abi war ich fast zwei Jahre auf Weltreise. In Australien habe ich mir zunächst das nötige Geld verdient und bin dann losgezogen – von Vietnam über Indien bis Dubai. Auf meiner Reise habe ich unglaublich viel erlebt und das hat mich sehr bereichert.

Haben Sie einen Tipp für künftige Bewerberinnen und Bewerber – was sollte man für einen Einstieg bei der DWS mitbringen?
Offenheit ist ganz wichtig, ein sehr gutes Zahlverständnis, aber auch kommunikative Fähigkeiten, die man hier überall und in allen Bereichen benötigt. Ein wirtschaftswissenschaftlicher oder mathematischer Studienhintergrund und erste Erfahrungen im Finanzmarkt sind sicher von Vorteil, aber ich denke, auch für Quereinsteiger kann das Asset Management eine gute Option sein, weil es hier Aufgaben für unterschiedliche Talente gibt. Wer engagiert ist und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringt, kann sich die notwendigen Fachkenntnisse nach und nach erarbeiten.

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