Mitten drin – Mit Niklas ins Bankgeschäft der Zukunft

Woran erkennt man einen typischen Bankangestellten? Natürlich an seinem Anzug und seiner Krawatte. Aber weit gefehlt. Warum? Nun ja, die Kleiderordnung ändert sich im Moment gewaltig. Auch in der Deutschen Bank.

Jeans, Shirt, ja sogar Turnschuhe wurden gesichtet. Zumindest in Eschborn bei Frankfurt in der sogenannten Digitalfabrik – dem Entwicklungszentrum der Deutschen Bank für digitale Bankprodukte und der neuen Heimat für Softwarespezialisten, IT-Experten aber auch Fin-Techs.

„Selbst zum Bewerbungsgespräch kam ich ohne Anzug“, erinnert sich der Softwareentwickler Niklas. Und es hat geklappt. Seit Frühjahr ist er mit an Bord und wird als Plattformlead ausgebildet.

Er genießt das informelle „Du“ aber auch die Gleichberechtigung der überwiegend jungen Teammitglieder. Hierarchien werden in der Digitalfabrik nämlich nicht mehr aktiv gelebt. Mit anderen Worten: Nicht nur die Kleiderordnung ändert sich in Deutschlands führendem Bankhaus.

Wie hier gearbeitet wird? Vor allem selbstbestimmt. Denn hier entscheiden die Entwickler, sprich die Mitarbeiter und nicht die Führungskräfte, über die Zukunft ihrer Projekte. Wöchentlich – schließlich muss im digitalen Umfeld überaus schnell reagiert werden.

Niklas und seine Kollegen kennen die Neuheiten. Sie wissen, was für ihre Arbeit wirklich interessant ist bzw. interessant sein könnte. Sie bewerten, vergleichen und priorisieren. Per Karte entscheiden die jungen Techies in einem sogenannten „Plan Poker“ was entwickelt wird und von wem. Start-up Atmosphäre schwebt in der Luft.

Niklas schätzt vor allem das flexible Arbeiten in der Digitalfabrik – gerne auch mal auf einem der vielen Sofas. „Kopfhörer auf und Musik an. Dann bringt das Arbeiten so richtig Spaß“, Niklas Begeisterung steckt an.

Über 400 Mitarbeiter aus 14 Ländern arbeiten derzeit in Eschborn an der Digitalisierung der Deutschen Bank. Beim Gang durch die Fabrik ist die Mischung aus Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch und Hindu nicht zu überhören. „Nicht nur thematisch, auch sprachlich ist hier schnelles Umdenken gefordert“, fasst Niklas prägnant zusammen. Für ihn ist es genau das Richtige.

Beruflicher Werdegang im Überblick

  • 2013 – 2017: Duales Studium der Wirtschaftsinformatik an der Frankfurt School of Finance, d.h. drei Tage Studium und drei Tage Arbeiten pro Woche in der Deutschen Bank
  • seit März 2017: Einstieg als Developing Architect in der Digital Factory der Deutschen Bank
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