Sandra ermutigt uns neue Türen zu öffnen.

Schon als kleines Mädchen hat Sandra ihre Mitmenschen mit ihren Ideen überrascht. Ihr Berufswunsch war „Banker“ – schon etwas ungewöhnlich, zumal, wenn man in einem kleinen Dorf in Kenia aufgewachsen ist. Bis es soweit war, musste Sandra viele Hebel in Bewegung setzen, aber sie hat alle Veränderungen gemeistert und ihren Kindheitstraum verwirklicht. Im Technology-Bereich unserer Bank kann sie heute mit ihrem Spirit auch andere für noch mehr Veränderung begeistern.

Aufbruch in neue Welten

Sandra ist Kenianerin und in der Nähe von Eldoret aufgewachsen, dem Heimatort vieler berühmter kenianischer Langstreckenläufer. Dort besuchte sie eine Internatsschule für Mädchen und ging mit 18, als sie ihr Abitur in der Tasche hatte, als Au pair nach Deutschland. Der Start ins neue Leben war mehr als ein Sprung ins kalte Wasser, denn sie landete im März 2011 nicht nur in Bonn, sondern mitten im Karneval, Ausnahmezustand im Rheinland, und ihre Gastfamilie hatte für den Tag nach ihrer Ankunft einen Ausflug nach Köln geplant. Karneval? Rosenmontag? Davon hatte Sandra noch nie etwas gehört, aber sie war fest entschlossen, das Beste aus ihrem neuen Leben und also auch aus dieser Situation zu machen. Ausgestattet mit einem Krokodilskostüm feierte sie einfach mit. Eine kuriose, aber unvergessliche Erinnerung. „Alles war neu und aufregend für mich“, sagt sie „und ich habe mich mit Begeisterung in mein neues Leben gestürzt.“

Entwicklungen vorantreiben

Klar, dass diese Offenheit Sandra auch bei allen anderen Herausforderungen geholfen hat. Mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Lust, immer Neues zu lernen, hat sie auch alle weiteren Hürden gemeistert, die zum Start in einem komplett neuen Umfeld dazu gehören. Während ihres International Business Administration & Finance-Studiums begeisterte sie sich zunehmend für technologische Trends und knüpfte erste Kontakte zur Deutschen Bank. „Die Digitalisierung verändert alles und das Bankgeschäft ist im Zentrum dieser Veränderung.“

Sandra ist begeistert, dass sie im Technologie-Bereich, diesen Wandel aktiv mit vorantreiben kann. Zum Beispiel bei der Arbeit mit der dbAPI-Plattform im Bereich Digital Solutions. „Mit dbAPI können wir in Kooperation mit externen Partnern länderübergreifende Synergieeffekte erzielen und unseren Kunden Mehrwerte bieten, die auch über das klassische Bankgeschäft hinausgehen.“

Etwas weitergeben!

Immer aktiv, immer voller Pläne und immer mit dem Wunsch, die Dinge voranzubringen und etwas Positives zu bewirken – das ist Sandra auch über ihre Tätigkeit hinaus. Sie engagiert sich beim internen Netzwerk „Women@DB“, um sich mit anderen auszutauschen und mehr Frauen für eine Mitarbeit bei der Deutschen Bank zu begeistern.

Eine Herzensangelegenheit ist ihr außerdem ihr Engagement zur Förderung und Unterstützung von Frauen in Kenia. „Mir ist es wichtig, etwas von dem, was ich erreichen durfte, an mein Land zurückzugeben.“ Sie ist gerade dabei, ein Mentorenprogramm zu organisieren und Kolleginnen hier in Deutschland für ihr Projekt zu gewinnen. Sie selbst hält Vorträge an ihrer alten Schule, um über ihre Erfahrungen zu berichten und Mut zur Veränderung zu machen.

Echte Innovation beginnt in den Köpfen und Träume werden nur dann wahr, wenn wir sie in die Hand nehmen und verwirklichen. Sandra zeigt uns, dass alles möglich ist, wenn du es willst.

Beruflicher Werdegang im Überblick

  • 2011 – 2012 Au-pair in Bonn
  • 2012 – 2013 Diploma for Business Studies, Johann Wolfgang Goethe University, Frankfurt
  • 2014 – 2018 Studium International Business Administration & Finance, University of Applied Sciences, Frankfurt
  • 2018 – Bachelor of Arts
  • 2017 – 6 Monate Praktikum im Technology-Bereich der Deutschen Bank, Digital Factory, Sossenheim
  • 2017 – Teilnahme an der „Konferenz für Frauen“, Frankfurt
  • 2018 – 2019 Trainee im Technology-Bereich der Deutschen Bank, Eschborn
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