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Risikobereich

Der Risikobereich der Deutschen Bank spielt eine tragende Rolle dabei, zahlreiche Risiken zu identifizieren und zu steuern, denen die Bank ausgesetzt ist. Hierzu können Kreditverluste, Marktschwankungen, nichtfinanzielle negative Ereignisse, Liquiditätsengpässe sowie die Auswirkungen regulatorischer und rechtlicher Angelegenheiten gehören.

Der Risikobereich umfasst folgende Abteilungen:

Konzernrisiko (Group Risk Office)
Die Abteilung Konzernrisiko ist für die Strategie zur Steuerung von Risiken für den Deutsche-Bank-Konzern zuständig. 

Betriebsorganisation (Chief Operating Office, COO)
Die Abteilung Betriebsorganisation verantwortet die strategische Planung und Implementierung der Infrastruktur verantwortlich. COO unterstützt die Datenbereitstellung, Prozesse, operativen Abläufe, Planung von IT-Programmen und sonstigen personalbezogenen Funktionen, die erforderlich sind, um die Ziele der Risikoabteilung zu erreichen.

Kreditrisiko-Steuerung (Credit Risk Management, CRM)
Die Abteilung Kreditrisiko-Steuerung ist als unabhängige Einheit für die Kreditgenehmigung und -überwachung auf Konzernebene verantwortlich. CRM berät bei Strukturierungen, erteilt Kreditgenehmigungen, steuert das Kreditrisiko der Derivate- und Devisenportfolios der Deutschen Bank, sichert die Rückgewinnung notleidender Kredite und analysiert Branchen-, Länder- und Abwicklungsrisiken.

Liquiditätsrisiko-Steuerung (Liquidity Risk Control, LRC)
Die Abteilung Liquiditätsrisiko-Steuerung überwacht die Methodenentwicklung, legt Limite fest, validiert Modelle und verantwortet die internen Liquiditätsrisiko-Berichte. LRC arbeitet eng mit dem Bereich Konzernfinanzen und deren Abteilungen Liquiditätsrisiko-Management und Treasury zusammen. So leistet sie ihren Beitrag, um die Geschäftsaktivität zu steuern und sicherzustellen, dass die Bank das festgelegte Maß an Risikobereitschaft einhält.

Marktrisiko-Steuerung (Market Risk Management, MRM)
Die Abteilung Marktrisiko-Steuerung soll dabei unterstützen, Risiken einzugehen, wenn diese ein optimales Verhältnis zum Ertrag und zur Kapitalverwendung aufweisen. Im Mittelpunkt von MRM steht die Aktivität in den Handelsräumen und die enge Zusammenarbeit mit Händlern und Führungskräften, um komplexe Risikoanalysen durchzuführen, die für ihre Geschäftsentscheidungen ausschlaggebend sind.

Steuerung der operationellen Risiken (Operational Risk Management, ORM)
Die Abteilung zur Steuerung der operationellen Risiken definiert den Rahmen für die Steuerung operationeller Risiken – beispielsweise im Zusammenhang mit der Produkthaftung, der Informationssicherheit, dem Ausfall von IT-Systemen, Betrugsfällen und sogar Naturkatastrophen. Das ORM-Team analysiert operationelle Risiken, überwacht die dadurch verursachten Verluste und den entsprechenden Kapitalbedarf.

Steuerung der Reputationsrisiken (Reputational Risk)
Die Abteilung legt die Standards fest, wie reputationsrisikorelevante Sachverhalte bei der Deutschen Bank identifiziert, beurteilt und gesteuert werden.

Risikoanalyse und Sanierungs- und Abwicklungsplanung (Risk Analytics and Living Wills, RA&LW)
Die Abteilung Risikoanalyse und Sanierungs- und Abwicklungsplanung entwickelt, implementiert, validiert und pflegt hoch entwickelte interne und regulatorische Modelle, um Kredit-, Geschäfts- und bestimmte Marktrisiken sowie operationelle Risiken zu beurteilen und zu steuern. RA&LW betreut zudem die Entwicklung, die Implementierung und den Ablauf wesentlicher Prozesse zur internen Bewertung der Kapitaladäquanz („ICAAP“) sowie die Sanierungs- und Abwicklungsplanung.   

Versicherungen (Corporate Insurance)
Die Abteilungen Versicherungen sorgt für den Schutz des Aktiv- und Passivvermögens des Deutsche-Bank-Konzerns. Das Team spielt bei der Steuerung von Risiken im gesamten Konzern eine wesentliche Rolle. So legt es den Umfang des Versicherungsschutzes für die Bank fest. Zudem ist es ausschließlich für den Erwerb von Versicherungsschutz für die Deutsche Bank AG verantwortlich und betreibt die interne Versicherungsvermittlungsgesellschaft Deukona GmbH.

Der Risikobereich hat einen wesentlichen Anteil an der Erfolgsbilanz der Deutschen Bank und ist mehrfach ausgezeichnet:   

  • „Bank Risk Manager of the Year” (Risk Awards 2014)
  • „Best Risk Adviser” in Westeuropa (Euromoney – Awards for Exellence 2013)
  • „Best Risk Adviser” in Zentral- und Osteuropa (Euromoney – Awards for Exellence 2013)
  • „Most Effective Recovery of the Year" (Continuity, Insurance and Risk 2012)
  • „Recovery of the Year award" (Business Continuity Institute 2012)
  • „EMEA In-House Equity Team of the Year 2011“ (International Financial Law Review) für das vierte Jahr in Folge
  • „Bank Risk Manager of the Year” (Risk Awards 2011)
  • „Best of the Best Awards” (Asia Asset Management 2010)
  • „Compliance Innovator of the Year“ bei der Verleihung der Complinet Compliance Awards in 2010
  • „Best Legal Team for Regulatory (Financial Services) 2010“ (European Counsel Awards)
  • „Best Debut Covered Bond” in the Euroweek & The Cover Covered Bonds Awards 2009
  • „Most Effective Compliance Training at a Regulated Firm für 2009“ (Complinet Awards)
  • „Most Effective Recovery of the Year 2009“ (Business Continuity Awards)
  • „Outstanding Bank for Operational Risk Management 2009“ (OpRisk & Compliance „10 years of excellence” awards)
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