Strategie

Aufbauend auf unserer Position als führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft haben wir unser Geschäftsmodell grundlegend umgebaut. Wir sind in den Bereichen tätig, in denen unsere Kunden uns tatsächlich brauchen und in denen wir wettbewerbsfähig sind. So wollen wir Komplexität verringern und profitabler werden, die Rendite für unsere Aktionäre verbessern und nachhaltiges Wachstum erzielen.

„Unsere neue Strategie greift. Bei unserer Transformation kommen wir schneller voran als erwartet. Die Stabilisierung der Erträge im zweiten Halbjahr 2019 und unsere konsequente Kostendisziplin führten zu einem besseren operativen Ergebnis als 2018. Das Kundengeschäft entwickelt sich quer durch die Bank positiv.”

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender
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Aktuelle Nachrichten zur Transformation der Deutschen Bank:

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite von Investor Relations

Unsere Mission

Deutsche Bank ist und bleibt …

  • … eine führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft
  • … ein starker Anbieter im Investmentbanking, im Privatkundengeschäft, dem Geschäft mit vermögenden Kunden und dem Asset Management
  • … klar auf die Stärken der deutschen Wirtschaft in den Bereichen Handel und Investitionen ausgerichtet
  • … fokussiert auf die Bedürfnisse unserer Firmenkunden, institutionellen Kunden und Privatkunden
  • … der Risiko-Manager und zuverlässige Berater unserer Kunden

Fünf Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt unserer Strategie…

Fünf Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt unserer Strategie – strategische Entscheidungen

…und wir haben einen klaren Plan für jeden unserer Geschäftsbereiche.

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Unsere Transformation liegt voll im Plan

Rückzug aus klar definierten Geschäften

Wir haben den Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsfeldern und die Abwicklung von Vermögenswerten eingeleitet und zum Teil bereits abgeschlossen:

  • Positionen aus dem Aktienhandel wurden abgebaut, die Abschaltung von entsprechenden Systemen wurde eingeleitet
  • Der Verkauf von Aktienderivate-Portfolios hat begonnen
  • Das Geschäft mit Hedgefonds und der elektronische Aktienhandel werden an BNP Paribas übertragen
  • Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren und anderen Vermögenswerten wird reduziert

Unsere Abbaueinheit (Capital Release Unit, CRU) nimmt eine Schlüsselfunktion beim Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsbereichen und dem Abbau von Vermögenswerten ein. Zum Ende des ersten Quartals 2020 haben wir dabei bereits große Fortschritte erzielt:

  • Wir haben die risikogewichteten Aktiva (RWA) auf 44 Milliarden Euro reduziert.
  • Die Gesamtverschuldung ging bis Ende des ersten Quartals 2020 auf 118 Milliarden Euro zurück, nach 127 Milliarden Euro zum Jahresende 2019. 

Zwischenbilanz:

Bei den geplanten Verkäufen und beim RWA-Abbau kommen wir schneller voran als geplant.
Abbau von risikogewichteten Aktiva (RWA) in der Abbaueinheit (CRU)

Neuaufstellung in vier kundenorientierte Geschäftsbereiche

Wir haben vier Geschäftsbereiche geschaffen, die sich klar an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten: eine Unternehmensbank, eine Investmentbank, eine Privatkundenbank und das Asset Management. In allen Bereichen haben wir neue Führungsteams etabliert.

Unsere Ergebnisse zum ersten Quartal 2020 zeigen, dass unsere Kerngeschäfte stabil sind und sich positiv entwickeln:

  • In der Kernbank sind die Erträge im Auftaktquartal 2020 ohne Sondereffekte um 7 Prozent gestiegen.
  • die Kernbank konnte ihren bereinigten Vorsteuergewinn auf 1,1 Milliarden Euro steigern. Damit ist der bereinigte Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent gewachsen.  
  • Das Kreditvolumen in der Kernbank wuchs im ersten Quartal um 25 Milliarden Euro oder 6 Prozent - auch weil die Bank ihre Kunden dabei unterstützt hat, den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen.

Zwischenbilanz:

In allen vier Geschäftsbereichen der Kernbank waren die Erträge im ersten Quartal 2020 stabil oder höher. [1]

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Kostenabbau

Wir haben die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten und Bankenabgaben im ersten Quartal 2020 im Vorjahresvergleich um 7 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro gesenkt. [3]

Damit haben wir das neunte Quartal in Folge die Kosten gesenkt[3]. Dazu trägt auch die geringere Mitarbeiterzahl bei, die im ersten Quartal 2020 unter 87.000 lag.

Zwischenbilanz:

Seit neun Quartalen sinken die Kosten kontinuierlich.
Adjusted costs

Investitionen in Technologie und Wachstum

Wir sind fest entschlossen, in unsere Technologie zu investieren und werden bis 2022 rund 13 Milliarden Euro hierfür ausgeben. Damit unterstützen wir unsere Cloud-Strategie und stärken unsere bestehende IT-Infrastruktur und Plattformen, die für unsere tägliche Arbeit entscheidend sind. Darüber hinaus werden wir das Angebot für unsere Kunden verbessern, indem wir für sie innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

Gleichzeitig wird es in Zukunft noch wichtiger sein, starke Kontrollsysteme zu haben. Deshalb sehen wir hier bis 2022 rund 4 Milliarden Euro an Ausgaben vor.

Zwischenbilanz:

Wir haben eine neue IT-Strategie verkündet und setzen diese mit einem neuen Führungsteam um.

Umsichtige Kapitalsteuerung

Wir bauen unsere Strategie auf einer starken Bilanz auf. Wir haben angekündigt, während der gesamten Transformation eine harte Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 12,5 Prozent anzustreben. Allerdings haben wir uns ganz bewusst dazu entschieden, die harte Kernkapitalquote zeitweise auch leicht unter unseren Zielwert von 12,5 Prozent fallen zu lassen, wenn die Kreditnachfrage unserer Kunden so hoch bleiben sollte. Wir brauchen diesen Spielraum, um unsere Marktposition weiter zu stärken und unseren Anteil daran zu haben, dass unsere Wirtschaft sich wieder erholt. Wir wollen weiterhin Teil der Lösung sein. 

Zwischenbilanz:

Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug zum Ende des ersten Quartals 2020 12,8 Prozent – trotz regulatorischer Änderungen, der Folgen der COVID-19-Pandemie und des Geschäftswachstums.
Kapitalsteuerung – harte Kernkapitalquote (CET1)

Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen

Kennzahl Ziel 2022 Ziel 2020 Fortschritte Q1 2020
Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE)[6] 8%
Harte Kernkapitalquote (CET1) mind. 12,5% mind. 12,5% 12,8%
Bereinigte Kosten 17 Mrd. € 19,5 Mrd. € [7] 5,5 Mrd. €
Verschuldungsquote (vollständige Umsetzung) ~5% 4,5% 4,0%
Risikogewichtete Aktiva (RWA) in der Abbaueinheit (CRU) 34 Mrd. € Um 2 Mrd. € auf 44 Mrd. € reduziert
[1] ohne Sondereffekte bei den Erträgen, Transformationskosten, Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert sowie Restrukturierungskosten und Abfindungen
[2] Ohne Transformationskosten und ohne Aufwendungen im vierten Quartal im Zusammenhang mit dem Transfer der Hedgefonds-Plattform (Global Prime Finance) an BNP Paribas, erstattungsfähig ab Dezember 2019.
[3] Ohne Transformationskosten und Bankenabgaben.
[4] Währungsbereinigt und ohne Transformationskosten
[5] Bereinigt um Effekte aus der Übertragung des Geschäfts mit Hedgefonds zu BNP Paribas
[6] nach Steuern
[7] Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten sanken im Vorjahresvergleich um 8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Zu den bereinigten Kosten zählten Bankenabgaben von 503 Millionen Euro vor allem als Beitrag der Bank zum Einheitlichen Abwicklungsfonds sowie 98 Millionen Euro an erstattungsfähigen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Übertragung des Hedgefonds-Geschäfts an BNP Paribas.

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