Born to Be - Bildungsgerechtigkeit fördern

An einem Strang ziehen

Das innovative Programm sporteducate, das die Deutsche Bank in Kooperation mit Sported ins Leben gerufen hat, fördert Londoner Jugend- und Sportclubs und wendet sich insbesondere an junge Menschen, die Gefahr laufen, die Schule abzubrechen oder beruflich den Anschluss zu verlieren, was langfristig zu sozialer und ökonomischer Ausgrenzung führen kann.

Die Clubs kennen die Probleme, mit denen die jungen Menschen in ihrem Umfeld konfrontiert werden. Unterstützt durch sporteducate bieten die Clubs zusätzlich zum Sportprogramm individuellen Förderunterricht und Bewerbungstraining an. So entwickeln die Jugendlichen neue Fähigkeiten; sie stärken ihr Selbstvertrauen und setzen sich neue Ziele.

Dabei verfolgt jeder Verein seine eigene Strategie. Ergebnis ist ein breites Portfolio praxisorientierter und vor Ort entwickelter Lösungen. Die hier vorgestellten Projekte zeigen, wie sporteducate die Arbeit der Clubs begleitet und welch außerordentlicher persönlicher Einsatz hinter den Erfolgen steht.

Wie kann Sport Integration fördern?

Das Konzept „Integration durch Sport“ setzt auf sportliche Aktivitäten, um junge Menschen aus benachteiligten Verhältnissen zu erreichen – und eröffnet ihnen so neue Perspektiven, um ihr Leben nachhaltig zu verbessern.

Quelle: Sported

Teamgeist stärken

Die von sporteducate unterstützten Clubs sind kleine lokale Organisationen. Ihre oft ehrenamtlichen Mitarbeiter setzen sich mit enormem Engagement für die jungen Menschen in ihrer Nachbarschaft ein und sind fest davon überzeugt, dass ihnen durch Sport neue Chancen eröffnet werden können.

Allerdings müssen die Vereine neben der Programmorganisation zahlreiche andere Aufgaben bewältigen – von der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten bis hin zur Buchführung – und sind davon manchmal überfordert. sporteducate hilft ihnen dabei, strategisch vorzugehen und langfristig effiziente Strukturen zu schaffen.

Der Carney’s Community Club im Süden von London bietet Boxtraining an, um von Gewalt und Kriminalität betroffenen jungen Menschen neue Wege aufzuzeigen. „Wir arbeiten mit wiederholt straffälligen Jugendlichen“, sagt Mitbegründer George Turner. „Unser Ziel ist es, sie in Ausbildung und Beschäftigung zurückzuführen.“ Im Club erhalten die Jugendlichen individuelle Betreuung durch Mentoren – ein intensiver Prozess, der viel Geduld und Beharrlichkeit erfordert, manchmal über Jahre hinweg.

Für Turner ist es eine Herzensangelegenheit, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihre Fortschritte zu verfolgen. Dank sporteducate und dem ehrenamtlichen Einsatz von Mitarbeitern der Deutschen Bank wie Alison Watkins, Direktorin im Bereich Research, die sich als Schatzmeisterin des Clubs engagiert, ist es ihm möglich, den vielfältigen Anforderungen des laufenden Betriebs und dem erklärten Anspruch des Clubs gleichermaßen gerecht zu werden.

„Es ist schon recht anstrengend, alles im Auge zu behalten und vor allem auch die administrativen Herausforderungen zu bewältigen“, sagt er. „Alison ist fantastisch. Sie packt bei uns überall mit an und unterstützt mich bei vielen Aufgaben. Ohne sie stünde Carney’s längst nicht so gut da.“

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George Turner, Vorsitzender des Carney’s Community Club

Mit gutem Beispiel vorangehen

Die Sport- und Bildungsprogramme der Clubs wären ohne die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer kaum realisierbar. Joshs Geschichte zeigt, mit welcher Leidenschaft sie sich engagieren, damit junge Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen in den Clubs wieder Halt finden.

Seit seinem neunten Lebensjahr ist der Crown and Manor Club for Boys im Norden von London für Josh wie ein zweites Zuhause. Hier traf er sich früher mit Freunden, um Fußball und Tischtennis zu spielen. Heute, zehn Jahre später, ist er hier als ehrenamtlicher Jugendbetreuer tätig.

Das entspannte Umfeld außerhalb der Schule mit einem Lehrer, der nicht viel älter ist als sie selbst und der ihre Erfahrungen teilt, wirkt sich positiv auf die Teilnehmer aus: „Die Jungs vertrauen mir. Ich verstehe sie, und sie betrachten mich als Freund“, erklärt Josh.

Auch in den Schulen sind die Fortschritte der Schüler aufgefallen, die Joshs Kurs besuchen. „Als ich hörte, dass die Jungs in der Schule bessere Leistungen zeigen, war ich unheimlich stolz“, sagt er. Er hofft, dass ihre Erfolgserlebnisse sie dazu motivieren, in seine Fußstapfen zu treten und vielleicht sogar ein Studium in Erwägung zu ziehen.

Im Rahmen von sporteducate wird Josh von James Collins, Managing Director im Investment Banking der Deutschen Bank, als Mentor begleitet. Collins hilft Josh, den Studiengang zu finden, der zu seinen beruflichen Zielen passt. „Durch James habe ich erkannt, welche Chancen das Bankgeschäft bietet“, meint Josh dazu. „Jetzt habe ich eine klare Vorstellung davon, was ich erreichen will.“

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Josh, ehrenamtlicher Betreuer im Crown and Manor Club

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sporteducate Video (auf Englisch)

Neue Perspektiven

Die sporteducate-Jugendclubs setzen dort an, wo Schulen und soziale Einrichtungen nicht die individuelle Unterstützung bieten können, die einige junge Menschen brauchen.

Jessica wurde von ihrer Schule zum Martial Way Training Club im Norden von London geschickt, weil sie in der Schulde immer weiter zurückfiel. Sie war im Unterricht unmotiviert und verschlossen. Durch das Kickboxen bei Martial Way hat sich für sie alles verändert. Sie hat nicht nur ihre schulischen Leistungen verbessert, sondern auch neue Lebensfreude gewonnen.

Zum Kickboxen-Unterricht gehört für die Trainer, das Selbstbewusstsein der jungen Menschen aufzubauen. „Alles geht darum, positiv zu denken. Sie geben uns echte Denkanstöße. Das hat mir sehr geholfen, an mich selbst zu glauben“, sagt Jessica.

Mittlerweile hat Jessica neue Perspektiven. Zuvor hätte sie sich nach dem Schulabschluss mit einem Teilzeitjob begnügt – jetzt denkt sie über ein Studium nach.

sporteducate hat Jessica dazu angespornt, sich höhere Ziele zu stecken. Ein Besuch bei der Deutschen Bank in London gab ihr erstmals Einblick in ein professionelles Arbeitsumfeld. Sie sprach mit Mitarbeitern und erfuhr, was Arbeitgeber erwarten. In einem Berufsvorbereitungsseminar, das von Mitarbeitern der Bank bei Martial Way geleitet wurde, lernte sie mehr über Bewerbungen und Vorstellungsgespräche.

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Jessica, Schülerin

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Keith Mills, Gründer von Sported

Erfolg lässt sich messen

Für Sported und die Deutsche Bank steht fest, dass sporteducate mit seinem erfolgreichen Mix aus Sport, Bildungsangeboten und dem Engagement der Mitarbeiter das Potenzial besitzt, sich landesweit als wirksames Interventionsmodell durchzusetzen. Die Erhebung konkreter Daten zu den Ergebnissen von sporteducate belegt, dass Programme, die auf Integration durch Sport setzen, eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen.

Die Wirksamkeit von sporteducate wird mithilfe des Sportworks-Tools gemessen. Auf Basis der in den Clubs erfassten Daten ermittelt Sportworks, welche Kosten der Gesellschaft durch dieses Programm erspart werden. Die Kennzahlen spiegeln zum Beispiel Schulerfolg, Beschäftigungsfähigkeit, Gesundheit und Sozialverhalten wider.

Die Erkenntnisse aus dieser Analyse werden auch in den Dialog mit Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern einfließen, um die Bedeutung von Sportangeboten im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und anderen gesellschaftlichen Problemen adäquat zu bewerten.

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Projektpartner

Sported Logo

 

 

 

 

 

 

 

 

Über das Projekt

sporteducate spricht mit Sportangeboten potenzielle Schulabbrecher und Jugendliche an, die Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden.

Sporteducate Video

 

Sported eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven:

Sported Video

Wichtigster Erfolg

33

sporteducate unterstützt 33 gemeinnützige Sportclubs in ganz London

 

 

 

 

 

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