Deutsche Bank – Verantwortung
28. Januar 2014 | Davos

Davos: Klimawandel zurück auf der internationalen Agenda

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos stand der Klimawandel dieses Jahr wieder ganz klar auf der internationalen Agenda. Der Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und dem weltweiten Temperaturanstieg sowie die dramatischen Konsequenzen, mit denen zu rechnen ist, wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, lassen sich wissenschaftlich immer besser belegen.

Themen wie die Herstellung weltweiter Lebensmittelsicherheit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen, Nutzung von Abfall zur Wertschöpfung und die Zukunft der Rohstoffförderung in einer nachhaltigen Welt wurden in Podiumsdiskussionen erörtert.

Alle Regierungen haben sich darauf verständigt, dass bis Dezember 2015 eine neue internationale Vereinbarung zur Senkung der CO2-Emissionen ab dem Jahr 2020 erzielt werden soll. 2014 wird ein entscheidendes Jahr dafür sein, ob eine neue Klimaschutzvereinbarung erreicht wird. Außerdem wollen sich die Länder auf neue Ziele zur Bekämpfung extremer Armut einigen, die an die Stelle der Millennium-Entwicklungsziele treten sollen. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon beraumte für September ein Gipfeltreffen an, um diese Diskussionen und die offiziellen Klimawandel-Verhandlungen voranzutreiben. Er sprach mit zahlreichen CEOs darüber, wie der Privatsektor dabei eine Führungsrolle einnehmen kann.

So leitete der UN-Generalsekretär in Davos eine Podiumsdiskussion, an der Weltbankpräsident Jim Yong Kim, der CEO von Unilever Paul Polman, Bill Gates, die norwegische Premierministerin Erna Solberg, die nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore teilnahmen. Zentrale Frage: Wie können Regierungen und Privatsektor zusammen arbeiten um sicherzustellen, dass die erforderlichen außergewöhnlichen Anstrengungen für Klimaschutz und Armutsbekämpfung in Taten umgesetzt werden?

Ein ganzer Tag war in Davos Veranstaltungen zum Klimawandel gewidmet, an denen auch Deutsche Bank Vice Chairman Caio Koch-Weser teilnahm. Bei einer dieser Diskussionsrunden wurde darüber gesprochen, wie der Finanzsektor Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie dabei unterstützen kann, im Rahmen ihrer Lieferkette Entwaldung in großem Stil zu verhindern. In weiteren Veranstaltungen setzen sich die Teilnehmer mit der Frage auseinander, wie Investitionen in grüne Infrastruktur und in Energieeffizienz erhöht werden können. Auch Maßnahmen der Öl- und Gasindustrie zur Verringerung von Methanemissionen bedürfen zusätzlicher Investitionen.

Anhand des Themas Klimawandel wird deutlich, wie die Deutsche Bank mit Hilfe ihrer Finanzinnovationen zur Lösung eines zentralen gesellschaftlichen Problems beitragen kann. Die Deutsche Bank gehört zu den führenden Anbietern von Finanzierungslösungen für Großprojekte im Bereich erneuerbarer Energien und hat vor kurzem die Entwicklung und Veröffentlichung von Leitlinien für grüne Anleihen unterstützt. Das Anlagemanagement im Bereich Asset Wealth Management befasst sich verstärkt mit verantwortungsbewussten Investitionen und verwaltet eine Reihe spezifisch grüner Fonds wie den Global Climate Partnership Fund, den European Energy Efficiency Fund und den DB-Masdar Cleantech Fund.

Caio Koch-Weser fasste die Gespräche folgendermaßen zusammen: „Die Diskussionen über den Klimawandel in Davos waren sehr intensiv und beinhalteten konkrete Handlungszusagen, vor allem von Seiten des Privatsektors. Die geschäftliche Stärke der Deutschen Bank in diesem Bereich verschafft uns eine gute Ausgangsposition, um neue Chancen zu nutzen, und illustriert anschaulich, wie wir unsere Werte leben.“

Neue Klimaschutzziele

2014

wird ein entscheidendes Jahr dafür sein, ob eine neue Klima­schutz­verein­barung erreicht wird.

Caio Koch-Weser

„Die Diskussionen über den Klimawandel in Davos waren sehr intensiv und beinhalteten konkrete Handlungszusagen, vor allem von Seiten des Privatsektors.”

Caio Koch-Weser Vice-Chairman der Deutschen Bank

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