16. September 2014

Deutsche Bank unterstützt Weltbank-Statement zum Thema Carbon Pricing

Die Deutsche Bank unterstützt zusammen mit über 1000 anderen Unternehmen die Weltbank-Kampagne „Putting a Price on Carbon“ (sinngemäß: „CO2 hat seinen Preis“). Die teilnehmenden Unternehmen sagen zu, sich zusammen mit der Politik für einen weltweit geltenden Preis für CO2-Emissionen einzusetzen.

Carbon Pricing

Zu den bekannten Unterzeichnern des Statements gehören Shell, Braskem, Nokia, Münchener Rück, Unilever, Alstom, Doosan und zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen aus aller Welt. Auf Seiten der Politik haben sich der Initiative bisher 44 Länder und elf sogenannte ‚subnationale Rechtsordnungen‘ (Rechtsordnungen unterhalb der staatlichen Ebene) angeschlossen.

Schätzungen der Weltbank zufolge haben 40 nationale und mehr als 20 subnationale Rechtsordnungen bereits Emissionshandelssysteme oder eine Besteuerung von CO2-Emissionen eingeführt bzw. einen genauen Zeitplan für die Einführung solcher Maßnahmen ausgearbeitet. Über 22 Prozent der globalen CO2-Emissionen fallen in diesen Rechtsordnungen an. Wenn die Länder ihre geplanten Vorhaben in die Tat umsetzten, würde der CO2-Preis für knapp die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen gelten.

Über 85% der 500 größten Unternehmen haben sich Ziele für die Senkung ihrer Treibhausgasemissionen gesetzt, und einige, wie z.B. ExxonMobil oder Xcel Energy, verwenden für ihre geschäftlichen Planungen einen internen CO2-Preis (Quelle: CDP 2013).

Sabine Miltner, Group Sustainability Officer bei der Deutschen Bank, sagte: „Die Deutsche Bank setzt sich seit langem für einen Preis für CO2-Emissionen ein, denn dadurch würden Investitionen in Emissionsvermeidung und Innovationen auf diesem Gebiet gefördert. Wir wollen unser Geschäft auch künftig CO2-neutral betreiben und unsere finanzielle Expertise zunehmend für Nachhaltigkeitsfragen einsetzen.

Immer mehr Unternehmen unterstützen die Initiative im Vorfeld des Klimawandelgipfels des UN-Generalsekretärs am 23. September.

Sabine Miltner, Group Sustainability Officer

„Die Deutsche Bank setzt sich seit lan­gem für einen Preis für CO2-Emis­sio­nen ein, denn da­durch wür­den In­ves­ti­tio­nen in Emis­sions­ver­mei­dung und In­no­va­tio­nen auf diesem Gebiet ge­för­dert. Wir wollen unser Ge­schäft auch künftig CO2-neu­tral be­trei­ben und unsere fi­nan­ziel­le Ex­per­ti­se zu­neh­mend für Nach­hal­tig­keits­fra­gen ein­set­zen.”

Sabine Miltner Group Sustainability Officer

Das könnte Sie auch interessieren

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Wenn Sie diesen Hinweis akzeptieren oder diese Seite weiter benutzen, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Für mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies oder um herauszufinden, wie Sie Cookies deaktivieren können, siehe hier.