Deutsche Bank – Verantwortung
11. September 2013 | New York

Hurrikan Sandy – Wiederaufbau und Prävention in betroffenen Gebieten

Hurrikan Sandy war mit 1.800 Kilometern Durchmesser das ausgedehnteste jemals gemessene Sturmgebiet im Atlantik und richtete auf seiner Zugbahn enorme Schäden an. Während der Wiederaufbau in New Jersey und New York vorangeht, unterstützt die Deutsche Bank gemeinsame Initiativen von Staat und Wirtschaft mit dem Ziel, langfristige Strategien zur Schadensprävention zu entwickeln.

Die Deutsche Bank Americas Foundation (DBAF) hat sich gemeinsam mit der City of New York für die Gründung der NYC Housing and Neighborhood Recovery Donors Collaborative eingesetzt. Der Zusammenschluss aus 16 Finanzinstituten und Stiftungen, mit einem gebündelten Spendenvolumen von 3,2 Millionen US-Dollar, hat es zum Ziel, mittel- und langfristige Wiederaufbauaktionen und Sturmschutzstrategien in den strukturell schwächsten Gebieten der Stadt finanziell zu fördern. Dabei trug sie auch 675.000 US-Dollar in komplementärer Finanzierung zu Spenden des Mayor’s Fund to Advance NYC bei.

Um eine Harmonisierung mit örtlichen Regierungsprojekten zu sichern, arbeitet der Zusammenschluss eng mit staatlichen Einrichtungen zusammen.

Wettbewerb REBUILD BY DESIGN

Darüber hinaus unterstützt die Deutsche Bank REBUILD BY DESIGN, einen mehrstufigen Wettbewerb, in dessen Rahmen innovative Lösungen für den Schutz und die Verbesserung der von Sandy betroffenen Gemeinden in New York, New Jersey und Connecticut entwickelt werden sollen. Die Siegerprojekte sollen zum Teil durch finanzielle Mittel aus dem Community Development Block Grant Disaster Recovery Fonds des amerikanischen Bauministeriums Department of Housing and Urban Development realisiert werden.

Der Wettbewerb der von Präsident Obama ins Leben gerufenen Hurricane Sandy Rebuilding Task Force erhielt Projektvorschläge von über 140 Teams aus aller Welt. Vertreten waren renommierte Ingenieurs-, Design- und Architekturbüros sowie Forschungsinstitute und Universitäten weltweit. Zehn ausgewählte Teams werden über acht Monate zunächst die strukturellen Schwächen der Region analysieren, um im Anschluss speziell an die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte Designvorschläge auszuarbeiten. Zum Abschluss wird eine Jury die Projekte prüfen, um eine maximale Ausschöpfung ihres Potenzials zu gewährleisten.

Darüber hinaus haben sich Mitarbeiter der Deutsche Bank Americas Foundation in 2.000 Stunden als Freiwillige bei Aufräum- und Aufbauarbeiten engagiert. Zudem stellte die Deutsche Bank Americas Foundation eine Million US-Dollar Spendengelder als Sofort- und Langzeithilfe sowie eine Million als zinsfreies Kapital für von Sandy betroffene mittelständische Unternehmen zur Verfügung.

Soforthilfe: Deutsche Bank Volunteer Day

Post hurricane Sandy relief efforts

Am 17. November 2012 halfen 140 Mitarbeiter der Deutschen Bank bei Aufräumarbeiten in den vier Gebieten der Stadt New York, die am stärksten von Sandy getroffen wurden: Red Hook, der Lower East Side, Staten Island und den Rockaways.

Hurrikan Sandy

Hurrikan Sandy ging als flächenmäßig größter Sturm an der Atlantikküste in die Wetteraufzeichnungen ein – seine Ausläufer erreichten 1.800 Kilometer. In sieben Ländern starben mindestens 286 Menschen und Schätzungen zufolge beläuft sich der wirtschaftliche Schaden auf 72 Milliarden US-Dollar. Größeren Schaden richtete bisher nur Hurrikan Katrina an. Aufgrund der Schwere der Schäden und dem ungewöhnlichen Zusammenschluss des Hurrikans mit einem nicht­tropischen System bekam der Sturm in den Medien den Beinamen „Superstorm Sandy“.

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