Deutsche Bank – Verantwortung
New York

Neues Bildungsprogramm für mexikanische Einwandererkinder

Eine neue Initiative der Deutschen Bank will die Ausbildungschancen und dadurch auch die wirtschaftliche Zukunft von mexikanischen Kindern, Jugendlichen und Familien in New York verbessern.

Lernen Sie die Initiative kennen

Boy in Mexican Education Initiative on playground

Anchoring Achievement in Mexican Communities

Anchoring Achievement in Mexican Communities ist eine Bildungsinitiative der Deutsche Bank Americas Foundation. Durch lokale Partnerschaften mit Non-Profit-Organisationen, Schulen, Bibliotheken und anderen Institutionen ist sie in allen Stadtteilen New Yorks mit großer mexikanischer Bevölkerungsgruppe aktiv. © Ana Cuadros

Little Sisters in East Harlem

Little Sisters in East Harlem

Little Sisters in East Harlem, Manhattan, richtet sich insbesondere an junge Kinder, damit sie bereits früh Zugang zu guter Bildung erhalten. © Melina Gonzalez

Little Sisters in East Harlem

Little Sisters in East Harlem

Little Sisters verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und vermittelt Kindern auch den Umgang mit gesunden Nahrungsmitteln. © Melina Gonzalez

Port Richmond, Staten Island

Port Richmond, Staten Island

In Port Richmond, Staten Island, stärken Eltern als Bildungsmentoren die Lesekompetenz ihrer Kinder. © Ana Cuadros

Make the Road in Queens

Make the Road in Queens

Make the Road ist für die mexikanische Bevölkerung in Queens eine Anlaufstelle: hier finden nicht nur Jugendliche Unterstützung auf ihrem Weg in die höhere Bildung, sondern auch Eltern können die vielfältigen Angebote des Projektes wahrnehmen, um ihre Kinder bestmöglich zu fördern. © Katie Lyon-Hart

Die Situation mexikanischer Einwohner in New York

Die jungen mexikanischen Einwanderer von New York City haben innerhalb der lateinamerikanischen Bevölkerungsgruppen die niedrigste Arbeitslosenquote der Stadt. Doch ihre Jobs sind meist schlecht bezahlt. Der durchschnittliche Jahresverdienst beträgt nur 20.800 US-Dollar. Arbeitnehmer ohne Migrationshintergund verdienen in New York mit 60.000 US-Dollar im Durchschnitt fast dreimal so viel. Und so leben viele Mexikaner an der Armutsgrenze – ohne Aussicht auf sozialen oder finanziellen Aufstieg.

Die Ursache ist ein Teufelkreis: Die Eltern können sich oft wenig um die Ausbildung der Kinder kümmern. Das liegt einerseits an ihrer schlecht bezahlten Arbeit, die sie zwingt, mehrere Jobs anzunehmen. Zusätzlich gibt es auch Sprach- oder Bildungsbarrieren. Wer schlecht Englisch spricht, kann die Aufgaben des Schulsystems schlicht nicht verstehen und somit auch keine Hilfe leisten.

Hohe Schulabbrecherquote

„Die Quote von Schulabbrechern ist alamierend“, sagt Lazar Treschan vom Community Service Society of New York (CSS), der im Auftrag der Deutschen Bank eine Studie über die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation junger Mexikaner in New York geleitet hat: Nur 37 Prozent der 16- bis 24-Jährigen besuchen eine Schule. Fast 60 Prozent der männlichen und fast 50 Prozent der weiblichen Schulabgänger haben keinen Abschluss. Die Ursachen liegen in den Besonderheiten der mexikanischen Einwanderung. Während New York City für eine lange Zeit vor allem das Ziel von Zuwanderern aus Puerto Rico und der Dominikanischen Republik war, haben sich Mexikaner in den letzten zwanzig Jahren zu der am schnellsten wachsenden Gruppe von Migranten entwickelt. Sie wuchs um das Fünffache von 57.000 auf 324.000. Durch dieses rasante Wachstum konnte der Aufbau von gemeinschaftlichen Strukturen und Fördersystemen im Bereich Bildung und Erziehung nicht mithalten.

Hohe Schulabbrecherquote

60 Prozent

der männlichen Jugendlichen mit mexikanischen Wurzeln verlassen in New York die Schule ohne Abschluss.

Die Initiative auf einen Blick

— Reichweite: 3.500 Kinder und Familien in den nächsten drei Jahren

 

— Ziel: Einrichtung pädagogischer Zentren in jedem Stadtteil 

 

— Förderhöhe: 1,5 Millionen US-Dollar über drei Jahre durch die Deutsche Bank Americas Foundation

 

Zwei-Generationen-Konzept für sozialen Aufstieg – die Bildungsinitiative der Deutsche Bank Americas Foundation

Mitarbeiter der Deutschen Bank führten Gespräche mit New Yorker Führungskräften aus Privatwirtschaft, öffentlichem Dienst und gemeinnützigen Organisationen, mit Arbeitnehmern und Kunden, die eine Verbindung zu Mexiko oder Mexikanern in den USA haben. Daraus ist ein Konzept entstanden, wie diese Gruppe am besten integriert werden kann: „Wir brauchen ein Zwei-Generationen-Konzept, denn in der mexikanischen Gesellschaft steht Leistung immer in Beziehung zum Familienverbund“, so Nicole Rodriguez Leach von Deutsche Bank Americas Foundation. „Eltern müssen auch eingebunden werden. Und sie müssen die Möglichkeit bekommen, sich im Erziehungs- und Bildungsbereich zu engagieren.“ Die Bildungsinitiative ist in allen Stadtteilen New Yorks aktiv und bietet je nach Bedarf individuelle Förderprogramme an: Das Angebot reicht von Stärkung der Lesekompetenz und frühkindlicher Bildung bis zu Übersetzungsleistungen für Eltern. So sollen in den nächsten Jahren 3.500 Kinder und ihre Familien erreicht werden.

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