18. März 2014

Fußball als Perspektive – Die Deutsche Bank begleitet das Team aus Großbritannien zum Street Child World Cup

Das Leben von Straßenkindern ist oftmals geprägt von Gewaltübergriffen, Ausbeutung, Mangel an Bildung und gesundheitlichen Problemen. Der Street Child World Cup hat es sich zum Ziel gesetzt die öffentliche Wahrnehmung für die Belange von Straßenkindern zu sensibilisieren. Die Deutsche Bank unterstützt das Team aus Großbritannien.

Street Child World Cup
Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Rio de Janeiro kommen in Brasilien 24 Straßenkinder-Teams aus der ganzen Welt zum Street Child World Cup zusammen. Image © Amit Lennon

Die genaue Zahl von Straßenkindern weltweit ist schwer zu ermitteln. Schätzungen von UNICEF und der Welthungerhilfe (WHO) gehen von „mehreren 10 Millionen“ bzw. „mehr als 30 Millionen“ Straßenkindern weltweit aus. Die Perspektiven von Straßenkindern sind schlecht. Sie haben deutlich geringere Möglichkeiten, Bildungs- und Qualifizierungsangebote wahrzunehmen.

Der Street Child World Cup setzt sich für die Rechte der Straßenkinder ein. Eingeladen sind Teams aus der ganzen Welt, um im Fußballturnier gegeneinander anzutreten. 2014 feiert der Street Child World Cup für Mädchen Premiere in Rio de Janeiro, denn bisher gab es das Fußballturnier nur für Jungen. Die Deutsche Bank in Großbritannien unterstützt mit ihrem langjährigen Partner Street Smart das Team aus Großbritannien, bestehend aus neun Mädchen, welche alle bereits obdachlos waren oder immer noch sind.

Selbstvertrauen gewinnen und Team-Spirit teilen

„Die Deutsche Bank ist davon überzeugt, dass die Teilnahme an Sportaktivitäten dabei helfen kann Selbstvertrauen zu entwickeln, Integration zu fördern und Fähigkeiten auszubauen, insbesondere bei sozial benachteiligten Kindern. Der Erfolg und das positive Feedback unserer Sport-Entwicklungsprogramme, wie etwa Game Changers in Großbritannien oder PACES in Palästina, unterstreicht, dass Sport Kindern helfen kann neue Kompetenzen zu erlernen und eigene Ansprüche geltend zu machen. Wir hoffen, dass sich durch die Unterstützung des englischen Teams die Perspektiven für die jungen Mädchen verbessern und viele andere auf ihrem Entwicklungsweg inspiriert werden“, sagte Colin Grassie, CEO der Deutschen Bank UK.

Mitarbeiter der Deutschen Bank unterstützen das Team ehrenamtlich auf der Reise nach Rio sowie während des Wettkampfes und begleiten die Kinder als Mentoren. Sie arbeiten dabei mit dem New Horizon Youth Center und dem Independent Futures in London zusammen. Beide Organisationen beraten obdachlose Kinder in Fragen rund um Unterkunft, Arbeitsqualifikationen und Alltagsbewältigung.

Das Engagement der Deutschen Bank im Street Child World Cup ist Teil des Jugendprogramms der Deutschen Bank, Born to Be, das sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendarbeitslosigkeit durch früh angesetzte Interventionsmaßnahmen individuell zu verhindern und landesweit zu verringern.

„Ich weiß, welche positiven Auswirkungen Fußball auf das Leben junger Mädchen haben kann und ich werde Road to Rio unterstützen – kein Mädchen sollte auf der Straße leben müssen.”

Alex Scott Fußballerin, Arsenal L.F.C. und Mitglied der englischen Frauen-Nationalmannschaft

StreetSmart

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StreetSmart

ist Teil des Jugendprogramms Born to Be der Deutschen Bank. Die jährlich stattfindende Initiative hat das Ziel, Obdachlosen angemessene Notunterkünfte und Mahlzeiten zu bieten. Dazu wird in Restaurants und Schnellimbissen in Großbritannien ein Pfund auf Bestellungen aufgerechnet. Der Erlös kommt gemeinnützigen Organisationen zugute, die diese dringend benötigten Leistungen anbieten.

 

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