Deutsche Bank – Verantwortung
15. Oktober 2013

„Würden Sie ohne Helm Motorrad fahren?“

Auswirkungen und Risiken des Klimawandels – ein Interview mit Dr. Sabine Miltner, Group Sustainability Officer

Wenn 831 Wissenschaftler aus insgesamt 85 Ländern gemeinsam an einer Veröffentlichung arbeiten, dann geht es um Themen, die uns alle betreffen. Wenn dann noch mehr als tausend weitere Experten Beiträge schreiben, ergänzen und überprüfen, dann geht es um ein Thema von weltweiter Tragweite: den Klimawandel und seine Auswirkungen.

Am 27. September erschien der erste Teil des 5. Sachstandsberichtes des Zwischenstaatlichen Ausschusses über Klimaveränderung (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) – besser bekannt als Weltklimarat. Diese Wissenschaftlichen Grundlagen („The Physical Science Basis“) beleuchten umfassend den aktuellen Stand anerkannter wissenschaftlicher Ergebnisse. Der Weltklimarat hat die Grundlagen zusammengefasst – und Vertreter von 195 Regierungen haben die Zusammenfassung („Summary for Policymakers“) des Berichts gelesen und verabschiedet.

Welche Auswirkungen hat der Sachstandsbericht für die Gesellschaft weltweit? Was bedeuten die Erkenntnisse für die Kunden der Deutschen Bank – und den Finanzsektor als Ganzes?



Frau Dr. Miltner, zu welchem Ergebnis kommt der Bericht?
Der wichtigste Punkt überhaupt: Es gibt ganz klare Belege dafür, dass sich unser Klima erwärmt hat. Insgesamt war jedes der drei vergangenen Jahrzehnte wärmer als alle Jahrzehnte seit 1850. Dazu kommt die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Seit mindestens 800.000 Jahren gab es nie mehr Kohlendioxid, Methan und weitere Emissionsgase in der Atmosphäre als jetzt. Anders gesagt, seit der vor-industriellen Zeit Ende des 18. Jahrhunderts hat sich die Konzentration solcher Gase um 40 Prozent erhöht. Die Hauptursachen liegen auf der Hand: Hier sind die Emissionen fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas zu nennen; die veränderte Landnutzung – etwa die fortschreitende Entwaldung – beschleunigt den Prozess zusätzlich.

Zweitens: Die Wissenschaft hält es für nunmehr extrem wahrscheinlich, dass der Mensch das Weltklima massiv beeinflusst und die Hauptursache für die Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist. Hier muss man wissen: Sprechen Wissenschaftler von „extremer Wahrscheinlichkeit“, dann liegt die Sicherheit zwischen 95 und 100 Prozent. Mit derselben Wahrscheinlichkeit geht die Wissenschaft davon aus, dass Rauchen Krebs verursacht.

Drittens: Die Emission von Treibhausgasen wird sich in den kommenden Jahrzehnten gleich mehrfach auswirken – vor allem dann, wenn wir weitermachen wie bisher. Der Sachstandsbericht nennt hier zunächst längere und häufigere Hitzeperioden. Diese werden „sehr wahrscheinlich“ eintreten, was für die Wissenschaftler zwischen 90 und 100 Prozent bedeutet. Als „wahrscheinlich“ – das sind 66 bis 100 Prozent, gelten: wärmere und/oder seltener kalte Tage und Nächte sowie wärmere und/oder häufiger heiße Tagen und Nächte. Häufigere intensive Regenfälle sind ebenfalls wahrscheinlich, genauso wie zunehmende Trockenheit in Regionen, die zu Dürre neigen – das wird sich massiv auf die Landwirtschaft auswirken.

Viertens: Der Klimawandel betrifft die Weltmeere besonders stark. Diese nehmen einen Teil der Treibhausgase auf, und damit ändert sich der pH-Wert – die Ozeane versauern. Das hat drastische Folgen nicht nur für Korallenriffe, sondern auch für andere Meereslebewesen.

Wenn die Ozeane immer wärmer werden, wenn Gletscher und Eisschilde abschmelzen, wird der Meeresspiegel unweigerlich steigen – und zwar rascher als in den vergangenen 40 Jahren. Bis zum Jahr 2055 gehen die Forscher je nach Berechnungsmodell von Anstiegen zwischen 40 Zentimetern und 2,60 Metern aus. Eine anhaltende globale Erwärmung um 1 bis 4 Grad in den kommenden 100 Jahren könnte außerdem dazu führen, dass der grönländische Eisschild nahezu vollständig abschmilzt. Damit würde der Meeresspiegel um bis zu 7 Meter ansteigen. Selbst wenn man von den niedrigeren Schätzungen ausgeht, ergeben sich daraus ernsthafte Risiken für Städte wie New York oder andere große Küstenstädte.

Man muss bedenken: Treibhausgase werden heute und werden auch in Zukunft noch ausgestoßen. Damit treiben wir Erderwärmung und den Klimawandel zusätzlich an. Denn selbst wenn wir sofort alle Emissionen komplett stoppen würden, wären die Folgen noch über Jahrhunderte zu spüren. Das ist das ernüchternde Fazit des Sachstandsberichtes.

Was bedeutet das für die Kunden der Deutschen Bank?
Risiken des Klimawandels einschätzen zu können und diese Risiken zu vermeiden – das sind nur zwei Punkte, die immer wichtiger werden und immer stärker ins Blickfeld unserer Kunden gelangen. Bereits heute nimmt der Klimawandel beträchtlichen Einfluss auf die Wirtschaft, und diese Entwicklung dürfte sich künftig fortsetzen. Die Auswirkungen sind je nach Sektor unterschiedlich, aber 83 Prozent der 500 weltgrößten Unternehmen sind sich darüber einig, dass der Klimawandel für sie ein Unternehmensrisiko darstellt.

Deswegen gibt es etwa das Carbon Disclosure Project (CDP). Hier legen zahlreiche Unternehmen – darunter auch die Deutsche Bank – ihre klimarelevanten Daten offen. So lassen sich der „Carbon Footprint“ sowie die jeweiligen Maßnahmen und Strategien zum Klimaschutz nachvollziehen. Zum Teil sind solche Informationen auch direkt über Bloomberg-Terminals verfügbar. Betrachten wir einige Branchen einmal genauer: Zwei Drittel der Versorgungsunternehmen sehen in extremen Niederschlägen und extremen Temperaturen ein deutliches Risiko für ihre Produktion – und damit für ihre Kunden. Einige Mineralölkonzerne passen ihre Offshore-Bohrinseln an das Risiko von stärkeren Stürmen an. Die Rohstoffindustrie und der Bergbau kämpfen mit den Folgen von Wasserknappheit. Schon jetzt analysieren Handelskonzerne, welche Folgen der Klimawandel für ihre Lieferketten hat, etwa in der landwirtschaftlichen Produktion. Dazu kommen noch die Bewertungsmodelle der Versicherungswirtschaft – diese basieren auf Daten aus der Vergangenheit. Wenn nun extreme Wetterereignisse im wörtlichen Sinn unkalkulierbar werden, sind in manchen Regionen die Risikoaufschläge de facto nicht mehr zu bezahlen.

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Sabine Miltner, Group Sustainability Officer

„Ri­si­ken des Kli­ma­wan­dels ein­schätzen zu kön­nen und diese Ri­si­ken zu ver­mei­den – das sind nur zwei Punk­te, die im­mer wich­tiger wer­den und im­mer stär­ker ins Blick­feld un­ser­er Kun­den ge­lan­gen. Be­reits heu­te nimmt der Kl­ima­wan­del be­trächt­li­chen Ein­fluss auf die Wirt­schaft, und die­se Ent­wick­lung dürf­te sich künf­tig fort­set­zen.”

Sabine Miltner Group Sustainability Officer

Risiko Klimawandel

83 Prozent

der 500 weltgrößten Unternehmen sind sich darüber einig, dass der Klimawandel für sie ein Unternehmensrisiko darstellt.

Das sind nur einige Beispiele, die alle direkt oder indirekt auch den Finanzsektor beeinflussen. Denn für institutionelle Anleger spielen Erwägungen zu Klimawandel und Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle. Das belegen Umfragen unter Asset Managern, die zusammen ein Vermögen von mehr als 14 Billionen US-Dollar verwalten. 53 Prozent von ihnen gaben aktuell an, ihre direkten Anlageentscheidungen von klimarelevanten Daten abhängig zu machen. Das heißt konkret, Titel abzustoßen oder von einer Investition schon im Vorfeld abzusehen – im Jahr 2012 belief sich der Anteil noch auf 23 Prozent, 2011 waren es lediglich 9 Prozent. Zudem gaben mehr als zwei Drittel – nämlich 69 Prozent – der Befragten an, dass schon 2012 Klimadaten für sie ebenfalls eine Rolle spielten.

Lassen Sie mich noch einmal auf die Sachanlagen eingehen. Die Herausforderungen für Versorger, Energiewirtschaft und den Bergbau habe ich ja bereits skizziert. Aber es gibt noch weitere wichtige Punkte anzumerken. Denn baut man heute Kraftwerke, Produktionseinrichtungen oder ähnliches und geht gleichzeitig davon aus, dass sich Risiken in den kommenden Jahrzehnten nicht verändern werden, begeht man einen fatalen Fehler: Berücksichtigt man künftige Veränderungen nicht, droht Wertverlust bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Der Hintergrund dabei: Zum ersten Mal hieß es im IPCC-Bericht, dass für den weltweiten Einsatz fossiler Brennstoffe eine Obergrenze besteht. Die Forscher nennen diese das „Kohlenstoff-Budget“. Legt man nun als Klimaziel eine globale Erwärmung von weniger als 2°C fest und soll dies mit einer 66%igen Wahrscheinlichkeit eintreten, so liegt diese Obergrenze bei 800 Gigatonnen Kohlendioxid. Das Verbrennen fossiler Energieträger hat das Kohlenstoff-Budget bereits zu rund zwei Dritteln ausgeschöpft. Je länger die Staaten die Einführung angemessener klimapolitischer Maßnahmen hinausschieben, desto restriktiver müssen die Emissionen begrenzt werden. Damit werden die Folgen für Energiekonzerne und die gesamte Wirtschaft umso deutlicher sein. Studien von HSBC und Standard and Poor’s zeigen: Strengere Rahmenbedingungen für Emissionen beeinflussen direkt die Bonität und Marktkapitalisierung von Energiekonzernen. Dieses massive Risiko wird jedoch an den Kapitalmärkten bisher noch nicht auf breiter Linie berücksichtigt. 80 führende Vertreter von Pensionsfonds tauschten sich vor kurzem darüber aus, wie längerfristiges Denken und Handeln an den Finanzmärkten gefördert werden könne. Dabei ging es auch um das Risiko einer sehr viel strikteren Klimaschutzpolitik.

Welche Folgen ergeben sich für den Finanzsektor insgesamt?
Ganz deutlich: Das Wachstum könnte gedämpft werden und gleichzeitig würde sich die Volatilität erhöhen. Eine Möglichkeit, dies abzuwenden, ist die strikte Begrenzung von Treibhausgasemissionen.

Außerdem wird das aktive Management von Umweltrisiken immer wichtiger, gleiches gilt für die gesellschaftliche Wahrnehmung von Transaktionen: Umweltthemen und Klimaschutz sichern die Reputation eines Unternehmens und sorgen gleichzeitig für wirtschaftliche Vorteile. Studien belegen, dass die Kosten für Fremdkapital deutlich sinken, wenn ein Unternehmen über ein funktionierendes Nachhaltigkeitsmanagement verfügt. Höhere Rentabilität und stabilere Cashflows im Unternehmen sowie stärkeres Dividendenwachstum für die Anleger lassen sich ebenfalls durch Nachhaltigkeitsmanagement erzielen.

Immer mehr Anleger beziehen in ihre Entscheidung zur Investition die Frage ein, wie nachhaltig das jeweilige Unternehmen agiert. Beurteilt man die Nachhaltigkeitsperformance einer Bank, kann sich hier bereits negativ auswirken, wenn allein schon durch Finanzierungen die Emission von Treibhausgasen steigt. Deshalb wird der Finanzsektor in den kommenden beiden Jahren entsprechende Instrumente entwickeln. Damit lassen sich die Emissionen messen, die sich aus der geschäftlichen Aktivität einer Bank ergeben.

Klimawandel in der Vermögensverwaltung

53%

der Asset Manager geben an, ihre Anlageentscheidungen von klimarelevanten Daten abhängig zu machen

Finanzinstitute können außerdem die Gesellschaft und ihre eigenen Kunden bei der Investition in zukunftsweisende Technologien unterstützen: Schätzungen gehen davon aus, dass der Wandel hin zu einer „Green Economy“ jährliche Investitionen von einer Billion Dollar in die Infrastruktur mit sich bringt – und hier bieten sich beträchtliche Chancen.

Warum sollte man diesen Bericht ernst nehmen?
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen basiert der Bericht auf zahlreichen unabhängigen Belegen, einer größeren Zahl an qualitativ hochwertigeren Daten und einem umfassenderen Verständnis des Klimasystems. Außerdem haben die Forscher die verwendeten Klimamodelle wesentlich verbessert. Die Sachstandsberichte des Weltklimarates werden außerordentlich detailliert in vier Stufen geprüft – ähnlich wie bei einer Wirtschaftsprüfung in einem großen Unternehmen. All dies führt dazu, dass sich das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Schlussfolgerungen seit dem letzten Bericht aus dem Jahr 2007 noch einmal deutlich erhöht hat.

Man sollte aber auch bedenken: Maßnahmen und Investitionen zur Emissionssenkung sind in jedem Fall sinnvoll – selbst wenn man die Ursachen und Folgen des Klimawandels nicht mit hundertprozentiger Genauigkeit kennt. Sie lohnen sich, denn man begegnet schon heute künftigen Risiken. Nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die Gesellschaft als Ganzes – oder würden Sie ein Flugzeug besteigen, wenn ein hohes Risiko besteht, dass das Flugzeug abstürzen könnte?

Wie wird dieser Bericht eingesetzt?
Dieser Bericht wird eine wichtige Entscheidungsgrundlage für politische Maßnahmen werden, wenn es darum geht, den Klimawandel zu bekämpfen und die Emissionen zu begrenzen. Man muss allerdings wissen, dass der Bericht keinen bestimmten Zielwert für die Senkung der Emissionen vorgibt. Genauso wenig geht es den Autoren um wirtschaftliche oder politische Machbarkeit. Der Sachstandsbericht schätzt lediglich ab, welche Auswirkungen unterschiedlich hohe Kohlendioxidemissionen haben. Die politischen Entscheidungsträger sind hier Verantwortungsträger – und beschließen anhand der Erkenntnisse aus dem Bericht entsprechende Maßnahmen. Dazu zählen etwa die Klimaziele der EU bis zum Jahr 2030.

Der Bericht ist weiterhin Grundlage der Arbeit einer neuen internationalen Task Force, der Global Commission on the Economy and Climate: Aus insgesamt 14 Ländern kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Banken und der Wirtschaft, um Kosten – und natürlich die Vorteile – des Kampfes gegen den Klimawandel zu analysieren. Die Kommission wurde von den Regierungen Kolumbiens, Äthiopiens, Indonesiens, Koreas, Norwegens, Schwedens und Großbritanniens ins Leben gerufen. Geleitet wird sie vom ehemaligen mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón. Vattenfall, Infosys, die Bank of America, Unilever und die China International Capital Corporation sind die Vertreter des privaten Sektors.

Lord Nicholas Stern, Vizevorsitzender und Autor des Stern Review von 2006, verdeutlichte bei der Vorstellung der Kommission noch einmal den Ernst der Lage: „Zahlreiche Wirtschaftsmodelle unterschätzen die Risiken des Klimawandels deutlich. Wenn die Temperaturen bis 2100 um 3 oder 4°C über das vorindustrielle Niveau hinaus ansteigen, verändern sich die Bedingungen, unter denen sich die Zivilisation entwickelte, deutlich. Das könnte zu ernsthaften Verwerfungen führen, die das Wachstum dämpfen“, so Lord Stern.

Die Task Force wird ihre Analyse im September 2014 veröffentlichen – ein Jahr, bevor 2015 die Verhandlungen über ein neues internationales Klimaabkommen in Paris ihren Höhepunkt erreichen. Ihre Ergebnisse und Empfehlungen stellt sie Staats- und Regierungschefs, Wirtschafts- und Finanzministern sowie Wirtschaftsführern und nicht zuletzt Investoren auf der ganzen Welt vor.

Und so sieht gegenwärtig der Plan für die weiteren Veröffentlichungen des IPCC aus: Der zweite Band des Sachstandsberichtes soll im März 2014 erscheinen. Er wird auf die Auswirkungen und Risiken des Klimawandels für die Wirtschaft eingehen. Eine aktualisierte Analyse folgt dann im April 2014. Hier wird es um die verschiedenen Möglichkeiten gehen, wie die Emission von Treibhausgasen verhindert oder zumindest reduziert werden kann.




Als Group Sustainability Officer der Deutschen Bank ist es Dr. Sabine Miltners wichtigstes Ziel, Nachhaltigkeit im Kerngeschäft der Bank zu verankern. Dazu fokussiert sie sich mit ihrem Team darauf, die mit bestimmten Kunden und Transaktionen einhergehenden Umwelt- und sozialen Risiken zu managen und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftschancen zu fördern. In ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende des Environmental Steering Committee der Bank koordiniert sie die Geschäftsstrategie der Bank zum Klimawandel.
Vor ihrem Eintritt in die Deutsche Bank leitete Sabine Miltner die Abteilung Emerging Markets Policy beim Institute of International Finance (IIF), dem Weltverband der Finanzinstitute, in Washington, D.C. Sie begann ihre Laufbahn als Ökonomin beim Internationalen Währungsfonds mit einem Ph.D.-Abschluss der Universität Harvard im Fach Wirtschaftswissenschaften. Sabine Miltner ist in Deutschland geboren und aufgewachsen.

Beträchtliche Geschäftschancen

1 Billion Dollar

jährliche Investitionen in Infrastruktur erfordert der Wandel zu einer “Green Economy”

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