Deutsche Bank – Verantwortung

Innovation ConSensus entwirft Zukunfts-Charta für Deutschland

Von Bildung über Finanzen bis Energie: 34 Vordenker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur übergeben einen Zehn-Punkte-Katalog für mehr Innovationen an die Politik.

< Übergabe der Zukunfts-Charta an Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Übergabe der Zukunfts-Charta an Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

< Innovation ConSensus Berlin: 31.8. bis 2.9.2013

Innovation ConSensus Berlin: 31.8. bis 2.9.2013

< Interdisziplinäre Teams ...

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< ... identifizieren Chancen für Deutschland

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< Innovation ConSensus Berlin - Kleingruppe

In einer gemeinsamen Charta haben am Sonntag führende Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur neue Wege für mehr Innovationen in Deutschland vorgeschlagen. “Deutschland hat ein enormes Potenzial für Innovationen, geht aber bislang zu nachlässig damit um. Wir liefern konkrete Ideen und Projekte, das zu ändern”, hieß es in dem Zehn-Punkte-Chancenkatalog, der zum Abschluss des Zukunftsgipfels „Innovation ConSensus“ in Berlin an die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Anne Ruth Herkes, übergeben wurde. Der Innovation ConSensus ist eine Initiative von Deutsche Bank, Google, Shell und dem Berliner Gründer-Campus Factory.

Am Wochenende hatten in Berlin 34 Vordenker aus DAX-Unternehmen, Mittelstand, Start-Ups, Hochschulen und Kulturbetrieben die vielversprechendsten Chancen in den Themenfeldern Arbeits- & Finanzierungsformen, Bildung & Gesundheit, Infrastruktur & Energie, Kultur & Kreativwirtschaft sowie Unternehmertum identifiziert. Die Experten schlugen unter anderem eine engere Zusammenarbeit von Banken, Business Angels, Crowdfunding-Plattformen und Venture-Capital-Firmen vor, um die Gründung und Finanzierung von Start-Ups zu verbessern. Deutsche Bank Berlin, Factory, Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, jovoto.de und Osborne & Partners vereinbarten, dazu eine konkrete Initiative zu starten.

Die Experten wiesen jeder Chance konkrete Beispiele aus der Praxis zu, die im Vorfeld des Gipfels über das Internet eingereicht worden waren. Die ausgewählten Leuchtturmprojekte reichten von einer europäischen Online-Plattform für Hochschulbildungsangebote (iversity), der Integration von Speichern für volatile erneuerbare Energien in bestehende Netze (Younicos), einem Handelsplatz für IT-Infrastruktur (Zimory) bis hin zu Aupair-Jobs für Senioren (Granny Aupair). Insgesamt waren über 280 Vorschläge online eingegangen.

Der Innovation ConSensus ist ein neues, für Deutschland ungewöhnliches Konferenzformat. Er ist gleichzeitig ein offener Prozess für Jedermann und Zukunftsgipfel in geschlossener Expertenrunde. Sein Ziel ist es, den Einfallsreichtum aus allen Teilen der Gesellschaft zusammenzuführen.

Ein ausführlicher Abschlussbericht des “Berlin Innovation ConSensus” mit Analysen und Hintergrundmaterial wird bis Anfang Oktober fertiggestellt.
Die Charta sowie weitere Informationen können unter www.innovationconsensus.de abgerufen werden.

„Wir wollen mit dem Innovation Consensus zeigen, wie viel Potenzial in Deutschland steckt – und mit welchen Ideen sich daraus konkret etwas machen lässt. Oft beginnt Innovation im eigenen Alltag: Jeder kennt aus seinem Umfeld Dinge, die besser laufen könnten – und müssten. In der Summe sind Innovationen überlebenswichtig für uns und unseren Planeten. Was wir nötig haben, ist ein Grundgefühl von Optimismus und Aufbruch – das ist der Geist der ConSenus-Charta.”

Harald Eisenach Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland, Deutsche Bank

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