27. Mai 2014

Deutsche Bank Research: Energiemix in Deutschland im Wandel

Treiber sind Energiewende und internationale Trends

Aufgrund zahlreicher politischer Anreize, insbesondere rund um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), versechsfachte sich der Anteil der Erneuerbaren seit 1997 sowohl am Primärenergieverbrauch als auch in der Verstromung. Die deutsche Energiewende 1.0 verursachte nicht nur enorme Kosten, sondern auch Nebeneffekte bei Strompreisen, im Erzeugungsmix sowie dem Emissionshandel. Und trotz EEG lag der Beitrag von Wind/Solar am PEV 2013 bei lediglich gut 2%. Per Saldo könnte der „Grünstromanteil“ bis 2035 ca. 60% betragen. Aber: Wie werden - angesichts der Energiewende 2.0 - die restlichen 40% erzeugt? Je nach Szenario ist Erdgas oder Kohle stärker gefordert.

Deutsche Bank Research hat dazu in der Reihe Aktuelle Themen den folgenden Beitrag veröffentlicht: Energiemix in Deutschland im Wandel

PEV-Anteile ändern sich

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„Wenn die angepeilte Energiewende 2.0 per Saldo die steigenden Grünstrommengen mit der nun besonders erforderlichen größeren ökonomischen Rationalität versieht, könnte sie ein Vorbild/Muster auch für andere Länder werden.”

Josef Auer Bereichsanalyst, Deutsche Bank Research Wirtschaft

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