Die unternehmen was – Innovationen fördern

Sozialunternehmen entwickeln sich zunehmend zu einem maßgeblichen Wirtschaftsfaktor. Gleichzeitg stehen engagierte Gründer aber häufig vor scheinbar unüberwindbaren Hürden. Die Expertise unserer Mitarbeiter und unsere langjährige Erfahrung können hier einen ganz entscheidenden Beitrag leisten.

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© iStock.com/Rawpixel Ltd

Mit neuen Lösungskonzepten für gesellschaftliche Herausforderungen wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist kein leichtes Unterfangen. Personelle und materielle Resourcen sind ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Doch Kapitalgeber reagieren oft zögerlich, wollen erst investieren, wenn eine Firma rentabel ist.

Gründungsmotor ankurbeln

Inititiativen zur Stärkung des Unternehmertums haben bei der Deutschen Bank eine lange Tradition: Als erste globale Bank legte sie 1997 einen Mikrofinanzfonds auf und hat seitdem in Zusammenarbeit mit 130 Mikrofinanzinstituten in 51 Ländern 3,9 Millionen Kleinstkredite ermöglicht. Darüber hinaus setzt sie sich für ethisches Verhalten und Kundenschutz in der Branche ein. Auch über Social Venture Funds stellt die Deutsche Bank Kapital für Projekte zur Verfügung, die nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur wenig Aussicht auf Finanzierung hätten oder einen Kapitalanschub benötigen, der sich erst Jahre später amortisiert. Die sogennanten Impact Investments sind eine Antwort auf die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen dieser Zeit. Großbritannien legte bereits 2011 den Impact Investment Fund mit einem Volumen von 10 Mio. Pfund auf, der es Sozialunternehmern ermöglicht, Finanzierungslücken zu schließen. In Deutschland fördert die Bank Unternehmensgründungen im sozialen Bereich mit dem Businessplan-Wettbewerb startsocial sowie der 2013 ins Leben gerufenen Investment Readiness Initiative.

Mitarbeiter beteiligen sich an der Finanzierung von Sozialunternehmen

Seit 2014 ermöglicht es die Deutsche Bank auch ihren Beschäftigten sich direkt an der Finanzierung von Sozialunternehmen zu beteiligen. Jeder Mitarbeiter in den USA konnte über Kiva.org einem Kleinstunternehmen seiner Wahl einen Betrag von 25 US-Dollar zuweisen – 60% machten mit. Bei einem ähnlichen Programm in Fankreich waren es sogar 80%. So konnten Kredite in Höhe von 193.025 US-Dollar an Partner in mehr als 70 Länder vermittelt werden.
Aktuell unterstützt die Bank auch den Launch der Initiative Kiva Zip in New York, die Nachbarschafts-Unternehmen in den USA fördert. Anfang Juli wurde das Sieger-Konzept bekannt gegeben: Das von der New York Women’s Chamber of Commerce eingereichte Projekt, welches spanisch-sprachige Unternehmer in New York City unterstützen wird, erhält 25.000 US-Dollar von der Deutschen Bank.

Kreatives Unternehmertum

Auch das NYFA (New York Foundation of the Arts) Immigrant Artist Mentoring Programm widmet sich der Unterstützung von Einwanderern in den USA. Seit 2007 bringt das Programm im Ausland geborene Künstler mit NYFA Stipendiaten und Alumni zusammen, die den immigrierten Künstlern aus allen Disziplinen helfen die notwendigen Fähigkeiten und Informationen zu erlangen, um mit ihrer Kunst auch wirtschafrlich erfolgreich zu sein. Unter dem Namen „Face to Place“ werden derzeit ausgewählte Werke der Programmteilnehmer in einer Austellung in der 60 Wall Street Gallery präsentiert.

Breit aufgestellt

In Südafrika unterstützen die Mitarbeiter der Deutschen Bankseit diesem Jahr im Rahmen der neuen Initiative Alternative Income Generation zusammen mit TsiBA, einer Non-profit Business School, gemeinnützige Organisationen in Südafrika dabei neue Finazierungsquellen zu erschließen. Ziel ist es, den Teilnehmern die notwendigen Fähigkeiten zu vemitteln, um die Abhängigkeit von Spenden zu reduzieren und so langfristig wirtschaftliche Tragfähigkeit zu erlangen. Im Rahmen des Coporate Community Partnership-Programms entsendet die Deutsche Bank zudem zwei Mitarbeiter aus ihrem New Yorker Büro nach Südafrika, die das Programm für vier Wochen als Mentoren begleiten werden. Seit 2008 haben rund 80 Volunteers mehr als 30 gemeinnützige Organisationen, Mikrofinanzinstitutionen, Sozialunternehmen oder akademische Einrichtungen in Afrika, Lateinamerika und Asien beraten. Ein Gewinn an wertvollen Erfahrungen und Impulsen – nicht nur für die Institutionen vor Ort, sondern auch für die Volunteers der Deutschen Bank.

„In den vergangenen drei Jahren haben wir demonstriert, dass Sozialunternehmen wichtige, messbare soziale Entwicklungen bewirken können.”

Dr. Thomas Jetter Mitglied des Social Venture Funds (SVF)

„Soziales Unternehmertum: unternehmerisches Denken und Handeln zum Wohle der Gesellschaft und zur Lösung oder Verbesserung gesellschaftlicher Missstände [...] Der Erfolg wird nicht allein auf Basis finanzieller Profite, sondern anhand des gesellschaftlichen Nutzens bewertet.”

Gabler Wirtschaftslexikon

62.500

Deutsche Bank-Mitarbeiter investierten 2014 rund 62.500 Stunden als Mentor, Coach oder Pro-bono-Berater in soziale Projekte und Unternehmen.

Mehr als 70%

aller Unternehmen weltweit sind Kleinstunternhemen.

Kiva - Yves Marie

Kiva Zip hat Yves-Marie einen Kredit zur Wiederbelebung ihre Cafés in Harlem vermittelt.
© Kiva Zip

„Kiva Zip ist das beste, was meinen Unternehmen passieren konnte. Ausgehend von einer Zeit in der ich zusätzliche Gelder für den Start brauchte, kann ich jetzt Vollzeit-Mitarbeiter beschäftigen.”

Jesse Unternehmerin aus Brooklyn
TSIBA

Nachhaltige und stabile Unternehmensfinanzierung - Schulung durch TSiBA
© Kiva Zip

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