Deutsche Bank – Verantwortung
19. April 2013

Erfolg des „Global Climate Partnership Fund” der Deutschen Bank: Klimaschutzprojekte können auch finanziell attraktiv sein

Deutsche Bank Co-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen setzt sich für Erfolg des Global Climate Partnership Fund ein.

Die Deutsche Bank ist für das Investmentmanagement des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgelegten Global Climate Partnership Fund verantwortlich. Der Fonds soll Finanzmittel für Projekte im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Schwellen- und Entwicklungsländern bereitstellen. Dabei steht ihm eine breite Palette an Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung, von der Platzierung von Kapital bei lokalen Finanzinstituten bis hin zu Direktinvestitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz.

„Wir freuen uns, zusammen mit anderen Investoren mit dem Global Climate Partnership Fund einen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten zu können“, sagte Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee, bei der Feier zum zweiten Jahrestag der Fondsauflegung in Berlin. „Dieser Fonds zeigt, dass Klimaschutzprojekte auch finanziell attraktiv sein können.“

Anlässlich der Veranstaltung wurde bekanntgegeben, dass sich die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ein berufsständisches Versorgungswerk) als erster privater Investor mit 30 Mio. US Dollar in diesem Fonds engagiert. Insgesamt erhielt der Fonds bislang Kapitalzusagen von Investoren in Höhe von 234 Mio. US Dollar. Im vergangenen Jahr konnte der Fonds seine Investitionen nahezu verdoppeln und platzierte 153 Mio. US Dollar bei acht lokalen Finanzinstituten. Vertreter von zwei lokalen Partnerorganisationen des Fonds – der Vietnam Joint Stock Commercial Bank for Industry and Trade und der XAC Bank aus der Mongolei – sprachen ebenfalls bei der Veranstaltung.

Insgesamt führten die bisherigen Investitionen in den Fonds zu Energieeinsparungen in Höhe von knapp 240.000 Megawatt-Stunden, wodurch die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem unveränderten Szenario um 49% reduziert wurden. Ein repräsentatives Beispiel für die vom Fonds verfolgten Projekte ist die Finanzierung einer Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von 1 Megawatt in einer Chromabbau- und -verarbeitungsanlage in Südafrika. Das Projekt ist nicht von finanzieller Unterstützung aus dem öffentlichen Sektor in Form von Einspeisegebühren oder Subventionen abhängig und wurde in Angriff genommen, weil die Energiepreise ansteigen und eine zuverlässige und unabhängige Energieversorgung benötigt wird.

Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands des KfW-Konzerns, sagte: „Wir freuen uns außerordentlich über die Investition der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. Erstens, weil die Finanzierung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten zu den Hauptinteressen der KfW gehört, und zweitens, weil die Bank nach Einbindung des Privatsektors strebt, um wirtschaftlich nachhaltiges Wachstum in den Partnerländern zu ermöglichen. Die positive Resonanz auf den Global Climate Partnership Fund bestätigt, dass wir die richtige Strategie verfolgen.“

Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, erläuterte: „Der Global Climate Partnership Fund ist ein herausragendes Projekt im Rahmen unserer internationalen Klimainitiativen. Mit unserer ursprünglichen Investition wollten wir zusätzliche Gelder für ‚grüne‘ Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern mobilisieren. Die Kapitalzusage der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe zeigt, dass dies funktioniert. Wir freuen uns darauf, den Fonds auch künftig florieren zu sehen.“

Den soeben erschienenen Jahresbericht des Global Climate Partnership Fund finden Sie hier http://gcpf.lu/id-2012.html

„Dieser Fonds zeigt, dass Klimaschutzprojekte auch finanziell attraktiv sein können.”

Jürgen Fitschen Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank

Energieeinsparungen

240.000 MW

Energieeinsparungen, wodurch die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem unveränderten Szenario um 49% reduziert wurden.

„Der Global Climate Partnership Fund ist ein herausragendes Projekt im Rahmen unserer internationalen Klimainitiativen.”

Ursula Heinen-Esser Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium