Deutsche Bank – Verantwortung

Fluthilfe 2013 – Spenden an Diakonie und Caritas

Die Hochwasser-Katastrophe des Jahres 2013 übertraf in ihrem Ausmaß noch das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser des Jahres 2002. Die Deutsche Bank zeigte erneut Solidarität mit den Hochwasser-Geschädigten: die von Mitarbeitern und Kunden auf Konten der Deutsche Bank Stiftung gespendeten Gelder, die von der Bank verdoppelt worden sind, konnten jetzt größtenteils den Hilfsorganisationen übergeben werden.

Bei der Spendenübergabe © Diakonie Katastrophenhilfe

Bei der Spendenübergabe: Jörg Eduard Krumsiek (Geschäftsführer der Deutsche Bank Stiftung), Cornelia Füllkrug-Weitzel (Präsidentin Diakonie Katastrophenhilfe), Dr. Clemens Börsig (Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank Stiftung), Marc Melzer (Sprecher der Geschäftsleitung der Deutsche Bank AG in Magdeburg). © Diakonie Katastrophenhilfe

850.000 Euro für Diakonie und Caritas übergeben

Die Deutsche Bank hatte angekündigt, Spenden von Kunden und Mitarbeitern der Deutschen Bank bis zu einem Gesamtbetrag von 500.000 Euro zu verdoppeln. Die Aktion ist so gut angenommen worden, dass bereits in wenigen Tagen die Summe erreicht werden konnte. Insgesamt können so über 1 Million Euro für langfristige Hilfen in den betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt werden. Davon wurde nun 850.000 Euro an die Diakonie und Caritas übergeben.

Die Spendengelder für die Diakonie in Höhe von 500.000 Euro sollen vor allem Menschen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen erreichen. Das Programm unterstützt gezielt Familien, die aus eigener Kraft nicht den geforderten Eigenanteil zur staatlichen Förderung aufbringen können. Weiterhin beraten Mitarbeiter der Diakonie-Katastrophenhilfe Geschädigte in allen Fragen zum Wiederaufbau und verhandeln mit Gläubigern. Auch Kleinunternehmer sollen Hilfe erhalten, damit diese ihre Selbständigkeit und somit auch Arbeitsplätze Dritter sichern können.

Caritas international erhielt eine Förderzusage von 350.000 Euro. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes wird mit dem Geld acht Fachkräfte zur psychosozialen Beratung finanzieren. Diese unterstützen die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in den Dekanaten Dresden, Meißen, Leipzig, Chemnitz und Gera bei der Krisenbewältigung, bei Wiederaufbau und Beantragung von staatlichen Aufbauhilfen. Darüber hinaus soll eine enge Vernetzung mit den Bürgermeistern und Gemeindevertretern sowie weiteren Hilfsorganisationen erfolgen, um eine koordinierte, effiziente Vergabe von Hilfsleistungen zu gewährleisten.

Auch weiterhin sind Spenden an die Deutsche Bank Stiftung möglich. Die Mittel werden zu 100% zweckbedingt für den Wiederaufbau bereit gestellt.

Gemeinsam anpacken in der Not

Die Solidarität erschöpft sich vielerorts nicht in finanzieller Unterstützung. Mitarbeiter der Bank, die sich persönlich vor Ort an Wiederaufbauarbeiten beteiligen, können dies im Rahmen der Corporate Volunteering Programme der Bank individuell oder im Team tun und werden dabei von der Bank unterstützt. So gewährt der Konzern für den persönlichen Einsatz beispielsweise einen Tag Sonderurlaub.

In vielen betroffenen Städten haben Mitarbeiter schon vor Ort angepackt.
Michael Schrank, Mitarbeiter der Deutschen Bank in Eschborn bei Frankfurt, fuhr beispielsweise in seine Heimatstadt Passau um die Altstadt von Schlamm zu befreien. Die Selbstverständlichkeit, mit der die Menschen vor Ort den Geschädigten helfen, beeindruckt Schrank zutiefst. Demnächst fährt er wieder nach Niederbayern um zusammen mit der Deutsche Bank Filiale in Passau ein Kinderheim beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Auch in und um Dresden waren Deutschbanker als Fluthelfer zugegen. Die Familie von Andre Krabel, Deutsche Bank Dresden, war wie 2002 von der Katastrophe stark betroffen. Für Geschädigte des Hochwassers sei, laut Krabel, der Zusammenhalt der Bevölkerung das Wichtigste.

Wohnungen, Tiefgaragen, Läden und ganze Straßen – vielerorts werden immer noch helfende Hände gebraucht um die Aufräumarbeiten voranzutreiben. Auch langfristig wird in den betroffenen Regionen noch viel Unterstützung benötigt.

Die Deutsche Bank wird an dieser Stelle kontinuierlich über die Mittelverwendung und die ehrenamtlichen Einsätze ihrer Mitarbeiter berichten.

„Ich danke allen Kunden und Mitarbeitern für ihre Unterstützung und die damit eindrucksvoll unter Beweis gestellte Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe.”

Jürgen Fitschen Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee, Deutsche Bank AG

Dank an alle Spender!

1,1 Mio. €

konnten den Hochwasseropfern zur Verfügung gestellt werden

Helfen Sie weiterhin:

Sie sind Kunde und möchten spenden? *

Konto-Nr. 015 6000 07
BLZ 500 700 10
Deutsche Bank AG Frankfurt
Stichwort „Hochwasser 2013“

Direkt zur Überweisung

 

Sie sind Mitarbeiter und möchten spenden? *

Konto-Nr. 015 6000 06
BLZ 500 700 10
Deutsche Bank AG Frankfurt
Stichwort „Hochwasser 2013“

Direkt zur Überweisung

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* Bei Spenden bis zu 200 Euro wird der Überweisungsbeleg von den Finanzämtern als Spendenquittung anerkannt. Bei Spenden über 200 Euro wird von der Deutsche Bank Stiftung eine Zuwendungsbestätigung ausgestellt; hierfür ist bei der Einzahlung in jedem Fall die vollständige Adresse anzugeben.

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