Deutsche Bank – Verantwortung
Frankfurt | 13. Juni 2013

Marktplatz für gute Geschäfte – „Speeddating“ der besonderen Art

Die Deutsche Bank unterstützt die Initiative Marktplatz für gute Geschäfte im Frankfurter Gallusviertel. Die Marktplatz-Methode bringt gemeinnützige Organisationen und Wirtschaftsunternehmen für zwei Stunden zusammen. Gehandelt werden Dienstleistungen und Knowhow, Sachmittel, Infrastruktur und Kreativität.

Verein „Jugend braucht Arbeit

© Mario Andreya

Der Verein „Jugend braucht Arbeit“ macht kreativ auf sich aufmerksam. Es hat sich gelohnt: Das Farbenhaus Gallus bietet den Jugendlichen des Vereins nun Praktikumsplätze an.

Schirmherren Eva Triantafillidou, Ortsvorsteherin, und Michael Paris, Stadtrat

© Mario Andreya

Stadtrat Michael Paris begrüßt die Teilnehmer des Marktplatzes gemeinsam mit der Ortsvorsteherin des Gallus-Viertels und Schirmherrin Eva Triantafillidou. Danach führt Lothar Marks (Mitte) durch die Veranstaltung.

Lehrerkooperative beim Marktplatz für gute Geschäfte in Frankfurt

© Mario Andreya

Gesucht und gefunden: Die Lehrerkooperative konnte sich für ihre Kindergärten Stühle, Elektronikgeräte und einen Holzworkshop ertauschen.

Verhandlungen beim Marktplatz für gute Geschäfte in Frankfurt

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Angebot und Nachfrage regeln den Marktplatz …

Makler beim Marktplatz für gute Geschäfte in Frankfurt

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… und die Makler bringen die Suchenden und Bietenden zusammen.

Schüler der Paul-Hindemith-Schule beim Marktplatz für gute Geschäfte

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Hausaufgabenhilfe gegen Fahrradreparatur? Die Schüler der Paul-Hindemith-Schule suchen viel und bieten auch viel.

Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen

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Das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen wird in Vereinbarungen festgehalten.

2. Marktplatz für gute Geschäfte im Gallus

© Mario Andreya

Erschöpft aber zufrieden – der zweite Marktplatz im Gallus endet mit vielen neuen Kooperationen und einem gemeinsamen Essen.

Kommunikationsberatung im Austausch für einen Kochkurs, interkulturelles Training gegen Laptops für Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen oder eine Webseite im Austausch für die Möglichkeit, Atelierräume zu nutzen – der Marktplatz für gute Geschäfte ist eine Börse der besonderen Art. Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten bieten ihre Fähigkeiten und Stärken zum Tausch an: Dienstleistungen, Knowhow, Sachmittel, Infrastruktur oder Kreativität. Einziges Tabu ist das Zahlmittel Geld. Gesellschaftliches Engagement steht an erster Stelle.

Entschließt sich ein Unternehmen, ein soziales Projekt zu unterstützen, sichert es damit das ehrenamtliche Engagement und Knowhow seiner Mitarbeiter oder auch Materialien zu. Im Gegenzug bekommen Unternehmen neue Einblicke in andere Lebenswelten. Diese innovative Form der Zusammenarbeit verbindet Bürger und Wirtschaft.

Nach dem Erfolg des ersten Marktplatzes für gute Geschäfte im Stadtteil Gallus im vergangenen Jahr, wurde die Initiative 2013 fortgesetzt. Am 13. Juni versammelten sich 25 gemeinnützige Organisationen und 28 Unternehmen in der Paul-Hindemith-Schule Frankfurt, um Projekte zu vereinbaren, die in den kommenden Monaten gemeinsam realisiert werden sollen. Über 140 Vereinbarungen sind so in der Verhandlungszeit zustande gekommen – 20 mehr als im Vorjahr.

Die Deutsche Bank konnte dieses Jahr unter anderem viele Computer an gemeinnützige Organisationen vermitteln. Darüber hinaus ist das Engagement der Bankmitarbeiter hervorzuheben, die mit Beratungen zu Buchführung, Bewerbungstrainings, Kunstführungen oder sogar einem chinesischem Kalligraphie-Workshop ihr Wissen an die Vereine weitergeben möchten.

Das stadtteilbezogene Marktplatzprojekt im Gallus ist Teil von "Engagement im Gallus – eine Initiative von Deutsche Bank, Linklaters und dem Mehrgenerationenhaus Frankfurt", welche von den drei Kooperationspartnern zu Beginn 2011 ins Leben gerufen wurde.

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über 140 Vereinbarungen

sind 2013 zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zustande gekommen

„Frankfurt ist ein starker Wirtschaftsstandort – und das ist auch gut so. Aber alle sollen etwas davon haben. Daher gilt die Prämisse: Eine starke Wirtschaft mit sozialer Verantwortung.”

Schirmherr Peter Feldmann Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt

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