April 29, 2014

„Bankers for change“ - Deutsche Bank startet Programm zur Unterstützung von Mikrokreditnehmern

Gemeinsam mit der Organisation Kiva aus den USA hat die Deutsche Bank eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen. Kiva ist eine Spendenplattform, bei der Projekte von für Kleinstunternehmern in Entwicklungsländern unterstützt werden können.
Jeder Bank-Mitarbeiter erhält in einem ersten Schritt über die Deutsche Bank Americas Foundation 25 US-Dollar, die er einem Kleinstunternehmer für sein Projekt zur Verfügung stellen kann.

Die Deutsche Bank bringt seit jeher ihre Expertise und ihre Netzwerke ein, um einen nachhaltigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten, und stellt Kapital für Projekte zur Verfügung, die nach rein wirtschaftlichen Kriterien nur geringe Finanzierungschancen hätten.

Neben der Geschäftsidee ist ein Mikrokredit oftmals ein wichtiger erster Schritt für einen Kleinstunternehmer, der damit die Möglichkeit erhält seine Existenz längerfristig zu sichern. Um erfolgsversprechenden Geschäften den Weg zu ebnen, sollten Mikrofinanzierungen speziell auf die Bedürfnisse von Mikrokreditnehmern ausgerichtet sein. Zudem ermöglichen Schulungen zu betriebswirtschaftlichen Themen wie Geschäftsentwicklung oder Finanzmanagement, Mikrokreditnehmern ihr Unternehmen weiter zu entwickeln.


„Bankers for change“ unterstützt Mikrokreditnehmer

Das Kooperationsprogramm zwischen der Deutschen Bank und der Non-Profit Organisation Kiva bietet Bank-Mitarbeitern die Chance sich zu engagieren und ihren Teil zum Kampf gegen die Armut in Entwicklungsländern beizutragen. Jedem Mitarbeiter in den USA stehen 25 US-Dollar der Deutschen Bank Americas Foundation, zur freien Kreditvergabe an einen Mikrokreditnehmer der Kiva Website zur Verfügung. Auf der Kiva Internetplattform sind Mikrounternehmer aus über 70 Ländern registriert, zu ihren jeweiligen Projekten können sich die Mitarbeiter hierüber informieren und und anschließend auswählen, wen sie unterstützen möchten. In den ersten 24 Stunden seit Bekanntgabe der Initiative machten bereits 1,200 Mitarbeiter von der Möglichkeit Gebrauch.
Die dreijährige Kooperation “Bankers for a change” mit der deutschen Bank ist die erste weitreichende Mitarbeiter-Kampagne von Kiva mit einem großen privaten Finanzunternehmen. Mit einer umfangreichen Mitarbeiterbeteiligung könnten durch das Programm “Bankers for change” 500.000 Menschen in Entwicklungsländern erreicht werden.
Es ist eine einzigartige Chance für Mitarbeiter direkt an der Unterstützung von Sozialunternehmen teilzunehmen, die mit Hilfe von Mikrokrediten ihr Unternehmen gründen oder weiter ausbauen können.
Auch in Deutschland gibt es mit der„Social Investment Readiness“,-Initiative ein ähnliches Programm, das sich an Sozialunternehmer richtet. Mitarbeiter werden hier als Mentoren tätig und beraten ausgewählte Social Start-Ups bis zur Unternehmensreife.


Deutsche Bank und Mikrofinanzierung

Als erste weltweit agierende Privatbank legte die Deutsche Bank 1997 einen Mikrofinanzfond auf. Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Bank 75 Mio. US-Dollar von institutionellen Investoren einwerben.

Kiva-Kreditgeber seit der Gründung 2005

1.160.908

Potenzielle Reichweite “Bankers for change”

Mehr als 500.000 Menschen in Entwicklungsländern

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