Deutsche Bank – Verantwortung
Berlin | 02. April 2013

Deutsche Bank ist die „grünste“ Bank Deutschlands

Die Deutsche Bank war im Jahr 2012 die grünste Bank Deutschlands. Dies geht aus der Rangliste der 40 grünsten Banken der Welt hervor, die Bloomberg News kürzlich veröffentlicht hat. Unter den europäischen Instituten belegte die Deutsche Bank darin Platz 3, in der globalen Gesamtwertung Platz 7.

Diese hervorragende Bewertung beruht unter anderem darauf, dass die Deutsche Bank auch in einem schwierigen Marktumfeld ihre Marktführerschaft bei der Finanzierung von Projekten im Bereich Erneuerbare Energien weiter ausgebaut hat. 2012 finanzierte sie Transaktionen von knapp €2 Milliarden und beriet Unternehmen aus der Umwelttechnologie bei Transaktionen mit einem Volumen von €2,5 Milliarden.

Zudem arbeitet die Deutsche Bank seit 2012 klimaneutral und erreichte durch ihre kontinuierliche Ausrichtung auf Nachhaltigkeitsaspekte erstmalig die Aufnahme in den Carbon Performance Leadership Index (CPLI) des Carbon Disclosure Project als eines von weltweit nur 33 Unternehmen. Weiterhin ist sie in führenden Nachhaltigkeitsindizes vertreten, darunter der Dow Jones Sustainability World Index und der Dow Jones Sustainability Europe Index (DJSI).

Die Deutsche Bank ist mit ihrer Platzierung nationaler Spitzenreiter und verbesserte sich um 8 Plätze in einem Zeitraum, in dem etliche europäische Banken im Ranking fielen. Diese reduzierten Investments in erneuerbare Energien um 11 Prozent auf $269 Milliarden, so Bloomberg. Amerikanische Banken profitierten 2012 hingegen von der Finanzierungs-Technik “Tax-Equity”, die es Investoren erlaubt, Anteile an den Steuer-Vergünstigungen für Wind-Parks zu kaufen. Dies wurde erstmalig für das Ranking berücksichtigt. In den USA wurden im vergangenen Jahr Wind-Projekte massiv vorangetrieben, um sie vor dem Ablauf von Steuervergünstigungen fertigzustellen.

In die Bewertung für das jährliche Ranking, das Bloomberg seit 2010 erstellt, fließen zwei Aspekte ein: Das Engagement der Banken bei Projekten aus dem Bereich sauberer Energien sowie Verbesserungen hinsichtlich des Stromverbrauchs und der CO2-Bilanz der Banken selbst. Externe Investments machen 70 Prozent der Bewertung aus, während die übrigen 30 Prozent die internen Nachhaltigkeitsmaßnahmen zugrunde legen.

Der Artikel auf Bloomberg.com (auf Englisch)

Das könnte Sie auch interessieren