Wählen Sie den Sport-Stipendiaten des Jahres 2018

Unterstützen Sie Höchstleistung in Sport und Studium.

Sport-Stipendiat des Jahres

Mit dem Deutsche Bank Sport-Stipendium werden seit 2012 junge Talente gefördert, die eine Duale Karriere in Sport und Studium mit Bravour meistern. Das Stipendium der Deutschen Bank ermöglicht derzeit rund 400 Athleten, in beiden Disziplinen das Beste zu geben. Darunter zahlreiche Junioren-Welt- und -Europameister, Medaillengewinner bei WM, EM und Olympischen sowie Paralympischen Spielen.

Stimmen Sie mit ab, welcher der fünf nominierten Kandidaten Sport-Stipendiat des Jahres 2018 wird und für drei Semester die doppelte Förderung erhält. Machen Sie jetzt mit und gewinnen Sie eine Reise zum Sporthilfe Club der Besten für zwei Personen im Wert von 3.000 Euro.

Sport-Stipendiat des Jahres 2017

Theresa Stoll, Sport-Stipendiat des Jahres 2017
Die Judoka und Studentin der Humanmedizin Theresa Stoll wurde zum Sport-Stipendiat des Jahres 2017 gewählt. In der öffentlichen Online-Abstimmung konnte die 21-Jährige mit ihrem ersten Weltcup-Sieg, EM-Silber und ihren Studienleistungen in Regelstudienzeit überzeugen. weiter

Jetzt abstimmen und gewinnen!

Club der Besten

Sporthilfe Club der Besten

Reise zum Sporthilfe Club der Besten für zwei Personen im Aldiana Club Costa del Sol, Spanien. Das Paket beinhaltet für 2 Personen All-Inclusive (gemeinsames Doppelzimmer) inkl. Flug ab/bis Frankfurt am Main. Wert: 3.000 Euro (brutto). mehr

Foto: picture alliance für Deutsche Sporthilfe

Die fünf Finalisten

Malte Jakschik

Malte gewann 2017 bei den Ruder-Weltmeisterschaften in den USA mit dem Deutschlandachter die Goldmedaille. Auch in der aktuellen Saison sitzt er durch seinen Sieg bei den deutschen Kleinbootmeisterschaften wieder im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes.

Parallel zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft schrieb Malte seine Bachelorarbeit. Dafür entwickelte der 24-jährige Maschinenbau-Student ein mobiles Messsystem inklusive App, das den Fußaufsatz während des Joggens kontrolliert und so das Lauftraining optimiert. Unmittelbar vor Abreise zur WM konnte er die Arbeit fristgerecht abgeben und im April 2018 seinen Bachelor an der Ruhr-Universität Bochum erfolgreich abschließen. Anschließend startete Malte sein Masterstudium.

„Der Abgabetermin meiner Bachelorarbeit war genau ein Tag nach dem WM-Finale und hat somit aufgrund der Rückreise aus den USA nicht so wirklich in die Zeitplanung gepasst. Unsere Saison verlief super, deswegen wollte ich auch im Training für die WM kein bisschen nachlassen, um unsere Siegesserie nicht bei der WM abreißen zu lassen. Also habe ich in der Vorbereitungszeit eigentlich nur noch trainiert und in den Pausen an meiner Arbeit gesessen.“

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Malte Jakschik
Foto: Detlev Seyb

Clara Klug

Clara, nahezu erblindet, gewann 2018 den Paralympics in PyeongChang zwei Bronzemedaillen im Biathlon – und das, obwohl sowohl sie als auch ihr Guide Martin Härtl im Vorfeld mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten, was die gemeinsame Trainingszeit deutlich eingeschränkt hatte.

Parallel zum Spitzensport studiert die 24-Jährige Computerlinguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Aufgrund ihrer Erblindung muss sie sich – zusätzlich zur notwendigen Kompensation aufgrund ihrer sportlich bedingten Fehlzeiten – mit hohem organisatorischen Aufwand darum kümmern, Kurs- und Prüfungsmaterialien für ihre Hilfssoftware zu beschaffen und aufzubereiten. Trotzdem bestand Clara bisher alle Prüfungen und Leistungsnachweise beim ersten Versuch, zuletzt mit 1,0.

„Zu den üblichen zeitlichen Herausforderungen einer Dualen Karriere kämpfe ich tagtäglich damit, dass meine Sehkraft immer weiter abnimmt. Somit bin ich ständig damit beschäftigt, neue Strategien im Alltag zu entwickeln, was mich viel Energie kostet, die mir dann im Training und beim Lernen oftmals fehlt. Dennoch gibt mir der Leistungssport auch wieder Kraft und Energie, um immer weiter zu gehen.“

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Clara Klug
© privat

Thomas Röhler

Thomas unterbot im vergangenen Jahr den bis dato 22 Jahre bestehenden deutschen Rekord im Speerwurf – und avancierte mit 93,90 Metern zum Dritten der ewigen Weltbestenliste. Bei der WM 2017 in London belegte er den vierten Platz. Zudem rangierte der Olympiasieger von Rio 2016 in der vergangenen Saison bei jedem internationalen Wettkampf unter den Top 5 – und dass, obwohl er sich parallel dazu in der Trainingsgruppe seines Coaches engagierte, um wegen dessen schwerer Krankheit auftretende Fehlzeiten zu kompensieren.

Nachdem der 26-Jährige sein Bachelorstudium der Sport- und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen hatte, absolvierte er zuletzt alle für die Zulassung zum Masterstudiengang notwendigen Zusatz-Module und ist aktuell an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena für den MBA „Strategy, Management and Marketing“ eingeschrieben.

„Mein Team und ich sind überzeugt, dass geistiger Ausgleich nicht nur Sicherheit für den weiteren Lebensweg bringt, sondern auch Vorteile hinsichtlich Fokussierung und Leistungsbereitschaft im Sport. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, mit medialer Unterstützung, aber auch im Austausch mit Schulen und jungen Talenten, auf internationaler Ebene für die Duale Karriere zu werben.“

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Thomas Röhler
Credit Team JenJavelin

Anna Schaffelhuber

Anna stand 2018 bei den Paralympics in PyeongChang zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen und erhöhte damit ihre ohnehin schon extrem erfolgreiche Paralympics-Bilanz auf insgesamt sieben Goldmedaillen im Ski alpin. Zusätzlich gewann die Monoskifahrerin bei den Spielen in Südkorea eine Silbermedaille. Darüber hinaus belegte sie im Gesamtweltcup im Super G und der Abfahrt den ersten Platz.

Die 25-jährige studiert Lehramt für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während der Vorbereitung auf die Paralympics schrieb sie vorgezogen ihre Zulassungsarbeit zum Staatsexamen und bestand darüber hinaus jede angetretene Klausur. Nebenbei setzt sie sich sehr zeitintensiv für ihre Projekte und Stiftungen „Right to Play“, „Laureus“ und „Irmengardhof“ ein.

„Besonders während der Paralympics-Saison, in der die meisten Athleten normalerweise ein Urlaubssemester einlegen, habe ich mich dieses Mal dagegen entschieden und jede freie Minute und Regenerationszeit am Schreibtisch verbracht und mein Studium im normalen Umfang weiter durchgezogen.“

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Anna Schaffelhuber

Foto: Andreas Panzenberger

Richard Schmidt

Richard gewann bei den Fecht-Weltmeisterschaften 2017 in Leipzig mit Bronze die erste Einzelmedaille seit über 15 Jahren im deutschen Herrendegen – und das, nachdem er aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nur unter großen Schmerzen das Qualifikationsturnier zur Weltmeisterschaft fechten und so das Ticket für die später erfolgreiche Heim-WM hatte lösen können.

Der 25-Jährige studiert Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im vergangenen Sommer konnte er trotz zeitlicher Kollision von Training und Wettkämpfen seine Seminararbeit zum Thema „Selbstlernende Systeme und das Strafrecht" mit einer herausragenden Note (15 Punkte), die bereits für sein Examen zählt, bestehen und ist damit seinem Ziel eines Prädikatsexamens (ab 9.0 Punkten) ein großes Stück näher gekommen.

„An dem Tag, an dem ich von der Universiade aus Taipeh zurückkam, musste ich direkt mit meiner Seminararbeit beginnen, um den festgesetzten Termin zur Vorstellung der Arbeit einhalten zu können. Trotz Jetlag war ich deshalb erstmal den ganzen Tag in der Bibliothek und habe es so innerhalb der gesetzten 6-Wochen-Frist geschafft, meine Seminararbeit rechtzeitig abzugeben.“

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Richard Schmidt
© Augusto Bizzi

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